Shazam knackt Marke von 400 Millionen Nutzern – plus 150 Millionen binnen eines Jahres

Das Smartphone-Programm zum Erkennen von Musik hat sich zu einer der weltweit meistgenutzten Apps aufgeschwungen – und wird dadurch auch für die Musikindustrie ein immer wichtigeres Prognose-Tool.

Shazam, die populäre Smartphone-App zum Erkennen und Kennzeichnen – Neudeutsch Taggen – von Musiktiteln, wächst weiterhin ungebremst: Noch im Oktober 2012 lag Shazam bei 250 Millionen Nutzern. Binnen eines Jahres hat die App um weitere 150 Millionen Nutzer zugelegt.

Damit hat Shazam nunmehr die Marke von 400 Millionen Usern geknackt – und ist eine der meistgenutzten Apps überhaupt. Dabei ist ihre Nutzung denkbar einfach: Läuft ein ein unbekannter Song im Radio, im Café oder abends im Club, hält man das Handy-Mikro ein paar Sekunden vor den Lautsprecher. Anhand des Klangmusters erkennt Shazam den jeweiligen Interpret und Titel (so er in der Datenbank gespeichert ist).

Wertvolle Big-Data-Analysen für die Musikindustrie

Spannend ist auch ein Geschäftsfeld, das für das Unternehmen mit Hauptsitz in London zunehmend wichtiger wird: Denn durch die Nutzeranfragen sitzt Shazam auf einem immer größer werdenden Datenschatz. Dier wiederum ermöglicht sogenannte Big-Data-Analysen, die wertvoll für die Musikindustrie sind.

Anhand der „Tags“, also der Nutzeranfragen zur Identifikation eines Titels, hatte Shazam für 2013 bereits den Erfolg der kalifornischen Schwesternband Haim und für 2012 den Durchbruch von Lana Del Rey vorhergesagt. Für 2014 solle sich die Musikindustrie laut Shazam auf den Durchbruch der Künstler Martin Garrix, Banks, Lucy Hale und Kid Ink einstellen.

Im vergangenen Jahr haben die Shazam-User mit fast 18 Millionen Tags den Titel „Blurred Line“ von Robin Thicke am häufigsten abgefragt. In Deutschland schob sich Avicii mit einigen Tausend Anfragen für „Wake Me Up“ noch knapp vor Thicke, der hierzulande wie Avicii über 1,3 Millionen Tags erreichte. Weitere Infos in der untenstehenden Infografik.



Quelle: Shazam

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Alle Kommentare [1]

  1. Was sind denn 400 Millonen Nutzer? Ohne die Verteilung der wirklichen Nutzung(Einmalnutzer? Doppelinstallationen? …) sagt die Zahl doch nichts aus!