Enterprise Social Networking – oder: Twitter für Unternehmen

Nicht nur Privatleute nutzen Social Media: Auch in Unternehmen ziehen soziale Tools ein – und sollen dort etwa die E-Mail-Flut beseitigen.

Praktisch jeder dürfte das kennen: Erster Tag nach dem Urlaub im Büro – und das E-Mail-Postfach erschlägt einen mit Dutzenden oder gar Hunderten elektronischen Briefen. Schöner wäre es da doch, würde ein Großteil der elektronischen Post gar nicht erst anfallen – etwa die schnelle und direkte Kommunikation zwischen Kollegen oder engen Partnern.

Abhilfe versprechen spezielle Social-Media-Tools für Unternehmen. Einer der Vorreiter ist etwa der französische IT-Dienstleister Atos, der Ende 2010 die Siemens-IT-Tochter SIS übernommen hat: Atos arbeitet seit 2011 an einem Projekt zur völligen Abschaffung des internen E-Mail-Systems.

Milliardenschwerer Kauf

In eine ähnliche Richtung ist Microsoft vor gut einem Jahr marschiert: Ende Juni 2012 kündigte der Redmonder Softwarekonzern den Kauf des auf Enterprise Social Networking spezialisierten US-Unternehmens Yammer an – für stolze 1,2 Milliarden Dollar in Cash. Aktuell integriert Microsoft Yammer in künftige Produkte wie Office und Skype.

Auch in Deutschland gibt es inzwischen entsprechende Angebote. Das Berliner Startup Swabr versteht sich als soziales Netzwerk für Unternehmen. Swabr gibt’s als kostenlose Einstiegsvariante sowie seit Anfang Mai als kostenpflichtige Premium-Version.  Die angeblichen Vorteile von Enterprise Microblogging – also gewissermaßen Twitter für Unternehmen – hat Swabr in untenstehender Infografik zusammengefasst.



Quelle: Swabr

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Alle Kommentare [1]

  1. ich sage besser Twitter für Unternehmen.
    Facebook, G+ Pinterest finde ich mehr für Shop, Werbung mit Bilder, mehr nicht.
    lg aus wien