Neun Jahre Google-Maildienst Gmail

Anfang April 2004 hat der Internet-Gigant seinen Webmailer gestartet – Rückblick auf eine Erfolgsgeschichte.

Google ist geradezu berüchtigt für seine gutgemachten Aprilscherze, die der Konzern jedes Jahr auf die Netzgemeinde loslässt, in diesem Jahr etwa die Schließung von YouTube und den Geruchsdienst Google Nose; 2012 unter anderem Google Maps für eine Uralt-Spielkonsole von Nintendo.

Kein Aprilscherz war dagegen der Start des Google-eigenen E-Mail-Dienstes Gmail am 1. April 2004: Ein Konto gab’s in der Beta-Phase der ersten Monate nur auf Einladung. Jeder Nutzer erhielt einen Speicherplatz von einem Gigabyte kostenlos dabei – mehr als zwanzig Mal des damaligen Standards bei kostenlosen E-Mail-Postfächern.

In den Folgejahren hat Google seinem Maildienst diverse weitere Innovationen spendiert, etwa eine Chatfunktion im Februar 2006. Lohn der Bemühungen: Mitte des vergangenen Jahres ist Gmail mit 425 Millionen Nutzern am damaligen Marktführer Hotmail von Microsoft (heute in Outlook umbenannt) vorbeigezogen und zum weltgrößten E-Mail-Dienst aufgestiegen – zumindest laut eigenen Aussagen.

Der unabhängige Marktbeobachter Comscore sah Gmail dagegen im Mai 2012 mit 289 Millionen Nutzern auf dem dritten Platz; Outlook mit 325 Millionen und Yahoo Mail mit 298 Millionen Nutzern rangierten seinerzeit davor. So oder so – die Erfolgsgeschichte von Gmail ist beeindruckend. Google hat die wichtigsten Stationen seines Maildienstes in einer Infografik zusammengefasst – zum Vergrößern zwei Mal auf die Grafik klicken (wird beim ersten Mal kleiner):

Quelle: Google



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