Das Ende der Kurve. Zwei Jahre warten. Eine Woche bis zum Tag X.

Es war ein Motorradkurs. Die Harleys blitzten und wogen schwer. In Fleesensee betreibt der Motorradhersteller eine Art Fahrschule, wo Wiedereinsteiger geschult werden. Nun wiegen Harleys mehr als 300 Kilo und mein Rennrad wohl keine 12 Kilo. Bremsen lernen, Gas geben, die Maschine mit nur der Spitze des Fingers im Gleichgewicht halten – Übungen, die die Angst vor der Maschine nehmen sollen. Erfahrene Motorradfahrer lieben Kurven. Anfängern machen sie Angst. Wenn Sie auf dem Motorrad immer “enger” werden, wenn der Fahrer droht entweder durch übertriebene Seitenlage den Boden zu berühren oder eben über den Seitenstreifen zu heizen.

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Komprimierte Fassung. Und Haltung bewahren.

Ich presse die wichtigsten Nebensächlichkeiten mal zusammen. Vergangene Woche habe ich von X-Bionic einen Satz Kompressionsfunktionskleidung bekommen. Vor dem 2. Juni, meinem Debüt bei einer Triathlon-Langdistanz, wollte ich nicht mehr groß am Equipment rumprobieren, aber heute stand statt einer langen Einheit anlässlich der Einführung des Sommers im Wonnemonat Mai nur ein 10 Kilometer-Lauf, Eiscafé und Rheinspaziergang auf dem Trainingsplan. Da dachte ich, dass ich mal das ausprobieren könne für einen ersten Eindruck. Zum Glück nicht im Eiscafé.

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Nie wieder. Eine Woche Ärger. Und die sinnlose Suche nach Schuldigen.

Meine Frau war deutlich: “Wenn das nochmal passiert, verbiete ich dir den Sport.” Ich war sauer. Eine Woche lang. Das war 2010. Ich habe geschimpft, geflucht und bei jeder Gelegenheit meinem Ärger Luft gemacht. Unerträglich wäre noch eine nette Umschreibung meiner Laune.

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Sex vor dem Wettkampf? Fragen, die meine Kollegen interessieren

Butter bei die Fische.

“Sag mal, vor so einem Marathon – ist da Sex erlaubt?” – die Kollegin traute sich, mir die Frage zu stellen. Meine kurze Antwort war “Ja.” Die lange Antwort kommt unten im Text. Damit Sie den Mittelteil hier lesen.

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Ich lehne mich mal aus dem Fenster: Sub12. Ziele müssen benannt werden.

Mir fehlt die finanzielle Basis, mir einen Jupp Heynckes  leisten zu können, der mich auf die Spur bringt. Ich ziehe mich selber an den Ohren. Vorteil: Geht immer. Nachteil: Ich tue mir nicht wirklich weh.

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Einen Monat noch, dann gilt’s. (Fast einen Monat…) Zeit für Katastrophen.

Ein Hund, ein Stein, ein Sturz

Ein Hund, ein Stein, ein Sturz

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Während des Marathons bitte nicht mit dem Läufer sprechen.

Zu den bemerkenswertesten Anblicken bei meinen Trainingsrunden gehören die zahlreichen Menschen, die zu zweit laufen und sich dabei nett unterhalten. Seitenstiche sind der Grund, der mir als erstes einfällt, warum das eine dumme Idee ist. Dass jeder, der sich bewegt, mit Reden seine Atmung aus dem Takt bringt, sollte einleuchten. Wer bei seinem Lauf die ganze Zeit reden kann, dachte ich, zeigt eigentlich auch nur:  Er läuft zu langsam. Ich muss umdenken.

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WiWo-Lunchtalk – 15 Minuten über Triathlon und Beruf

lunchtalkDie Kollegen Franziska Bluhm und Sebastian Matthes machen um 12.00 keine Pause – sie machen eine 15 Minuten dauernde Sendung – den WiWo-Lunchtalk. Die Themen sind querbeet und am 22. April habe ich mich den Fragen der Kollegin Bluhm zum Thema Triathlon und Training gestellt. Wer das nachschauen möchte, hier entlang:

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Die Woche davor. Marathon Düsseldorf. Ein Blick zurück.

Vorweg Musik: https://www.youtube.com/watch?v=XIBPFYdLzi8

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Mein Verein: Das Internet. Heute: Katrin Schneider

Diese Statistik ist kaum zu fälschen, man darf also Schlüsse draus ziehen: Sei es beim Marathon oder Jedermannradrennen – die größte Startergruppe ist  in der Regel die der Männer zwischen 35 und 50. Die wollen es wohl alle noch mal wissen. Midlife-Crisis-Hechler. Nicht alle – aber genug. Die, die ersten mahnenden Worte des Arztes hörten, die , die sich mit dem Gewicht nicht mehr abfinden wollten. Und auch viele, die im Beruf viel erreicht haben, aber eben auch an ihrer finalen Position angekommen sind – die suchen noch eine Herausforderung. Da geht noch was.

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