Weltweite Datenmengen verzehnfachen sich bis zum Jahr 2025 gegenüber heute

In zehn Jahren wird ein Großteil der Daten nicht wie bisher von Privatnutzern generiert, sondern von Unternehmen – Stichwort Internet of Things.

Das Thema Datenwachstum ist vor dem Hintergrund von Big Data ein Dauerthema der digitalen Transformation – und damit auch regelmäßiger Begleiter hier im Blog. Kein Wunder also, dass Big Data in den Augen von IT-Managern erneut zu den Top-3-Themen des Jahres zählt.

Wie berechtigt diese Einschätzung ist, zeigt jetzt eine gemeinsame Studie des amerikanischen Festplattenherstellers Seagate und des IT-Marktbeobachtungshauses IDC zum weltweiten Datenwachstum bis 2025, deren Highlights „Kroker’s Look @ IT“ heute exklusiv vorab präsentiert.

Wichtigstes Ergebnis: Im Jahr 2025 werden weltweit rund 163 Zettabyte (das ist eine 163 mit 21 Nullen) an Daten generiert werden – das ist das zehnfache an Daten im Vergleich zum Jahr 2016 (16 Zettabyte). Zur Einordung: Das entspricht allen derzeit bei Netflix gespeicherten Serien und Filmen – knapp 500 Millionen Mal betrachtet. Dabei liegt die jährliche Wachstumsrate aller Daten zwischen 2015 und 2025 bei 30 Prozent.

Zudem zeichnet sich eine wichtige Verlagerung bei den Datenquellen ab: Bis 2025 wird ein Großteil der Daten nicht wie bisher von Privatnutzern generiert, sondern von Unternehmen. Im Jahr 2015 sorgten Unternehmen gerade mal für 30 Prozent aller weltweit anfallenden Daten; in zehn Jahren soll jener Anteil bei 60 Prozent liegen – bei absolut gesehen verzehnfachten Datenmengen wohlgemerkt.

Im Jahr 2025, so prophezeiht die Studie, wird die Welt tatsächlich in ein regelrechtes Datenzeitalter eingetreten sein: Demnach sollen bis dahin drei Viertel der Weltbevölkerung vernetzt sein. Der durchschnittlich vernetzte Mensch wird dann pro Tag stolze 4800 mal in irgendeiner Form mit vernetzten Geräten interagieren.

Das alles bedeutet: Die weltweite Vernetzung von mobilen, in Echtzeit von Maschinen, Häusern, Autos und sonstwie vernetzten Geräten im Internet of Things (IoT) treibt die Erzeugung von Daten massiv in die Höhe – mit entsprechenden Herausforderungen für die Mobilfunknetze wie auch Datenspeicherung und -sicherung in den Unternehmen.

Viele weitere Zahlen & Fakten zum Datenzeitalter im Jahr 2025 in der folgenden Infografik:

Quelle: Seagate/IDC

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