Von Lochkarten bis zur Cloud: Die Geschichte der digitalen Speicherung

Kompakt-Kassette, Floppy-Disk, Festplatte – die rasante Entwicklung digitaler Speichermedien als Infografik.

Noch in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts füllten Computer ganze Räume aus. Dieselbe Rechenleistung steckt heute in jedem besseren Smartphone. Vergleichbar dramatisch verlief auch die Entwicklung bei digitalen Speichermedien.

Die früheste Form der Datenspeicherung geschah auf sogenannten Lochkarten, entwickelt von dem deutschstämmigen Ingenieur Hermann Hollerith, erstmals genutzt in dem später auch Hollerithmaschine genannten Rechner zur schnelleren Auszählung der amerikanischen Volkszählung im Jahr 1890. Die von Hollerith 1896 gegründete Firma Tabulating Machine Company war übrigens der Vorvorläufer der heutigen IBM.

IBM hat auch danach wichtige Entwicklungen auf dem Gebiet der Speicherung vorangetrieben, etwa die Speichereinheit IBM 350 mit der ersten modernen Festplatte im Jahr 1956. Spätere Speichermedien waren dann unter anderem die Kompakt-Kassette oder die Floppy-Disk. Und heute benötigt man zum Ablegen seiner Daten praktisch gar kein Träger-Medium mehr, sondern nur noch einen Web-Zugang – Cloud-Computing, also das Speichern in der Internet-Datenwolke, macht’s möglich.



Quelle: Daily Infographic

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Alle Kommentare [2]

  1. Hallo Herr Kroker,

    danke für diesen wirklich schönen Rückblick. Er erinnert mich sehr an unsere (Bull-) Geschichte und unseren „Heimathafen Technologie“, über den wir ja bei unserem Treffen im vergangenen Jahr sprachen.
    Die hohe Geschwindigkeit dieser Entwicklung läßt mich aber ebenfalls an die Risiken – hier zu allererst Sicherheit und Performance denken – und natürlich auch an die „Intelligenz“, diese Daten zu strukturieren, damit aus Daten echte Informationen werden!
    Das müssen wir vor allem als Anbieter leisten und an den Tag legen.

    Beste Grüße, Gerd-Lothar Leonhart