9 von 10 Menschen wünschen sich moderne Technologien für mehr öffentliche Sicherheit

Die Corona-Pandemie hat die Erwartungen der Menschen rund um den Erdball an die Sicherheit neu definiert – und beschleunigt den Technologieeinsatz.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Art verändert, wie wir kollektiv über Sicherheit denken, sie hat auch unsere Erwartungen an Technologie neu definiert. Demnach wünschen sich neun von zehn Menschen weltweit eine Veränderung der öffentlichen Sicherheit durch den Einsatz moderner Technologien (88 Prozent). Dem stimmt auch die Mehrheit der Befragten in Deutschland zu (ebenfalls 88 Prozent).

Das ist der zentrale Befund einer internationalen Studie, die der amerikanische Tech-Anbieter Motorola Solutions zusammen mit dem Marktforscher Goldsmiths, University of London, durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass Bürger von öffentlicher Sicherheit mehr erwarten als zuvor und dem Einsatz neuer Technologien offen gegenüberstehen.

Die Studie „Konsens für den Wandel“ (Consensus for Change) untersucht, wie die globale Pandemie das Bewusstsein für den Einsatz zukunftsweisender Technologien bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten aber auch bei Privatunternehmen geschärft hat, um Geschäftsprozesse auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Sieben von zehn Menschen weltweit sind der Meinung, dass Technologien wie Videokameras, Datenanalyse-Lösungen, Cybersicherheit und Cloud-Lösungen erforderlich sind, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen (71 Prozent; Deutschland: 61 Prozent).
  • Ebenfalls sieben von zehn Erdbürgern wünschen sich, dass Einsatzkräfte mit Hilfe neuer Technologien in der Lage sind, Risiken und kritische Lagen vorherzusagen (70 Prozent; Deutschland: 65 Prozent).
  • Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie Sicherheitsbehörden bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten vertrauen, wenn sie wissen, wie diese genutzt werden (75 Prozent; Deutschland 71 Prozent).

Die Studie identifiziert drei zentrale Trends:

  1. Die Pandemie hat die Erwartungen an die Sicherheit neu definiert: Die gemeinsamen Erfahrungen rund um den Erdball mit der Pandemie haben den Menschen bewusst gemacht, dass Technologie eine weitaus größere Rolle für ihre Sicherheit spielen kann. Und sie hat das Verständnis dafür geschärft, warum Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Technologie brauchen, um auf neue Bedrohungen zu reagieren.
  2. Die Pandemie hat technologische Innovationen beschleunigt: Die Studie verdeutlicht, dass die Pandemie bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, aber auch bei Unternehmen ein hohes Innovationstempo ausgelöst hat. Dies zeigt sich insbesondere beim Einsatz von Videolösungen, im Bereich Cloud sowie beim Thema Interoperabilität verschiedener Technologien. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit einer zuverlässigen und ausfallsicheren Kommunikation bestätigt.
  3. Technologie muss fair und transparent eingesetzt werden: Die Studie unterstreicht die Bedeutung von Transparenz und Vertrauen, um die öffentliche Unterstützung für den Einsatz von Technologien sicherzustellen. Bürger fordern, dass die Technologie auf transparente Weise genutzt wird: Für 82 Prozent der weltweit Befragten ist Datenschutz wichtig. 75 Prozent der Bevölkerung (71 Prozent in Deutschland) geben an, dass sie Sicherheitsbehörden bei der Nutzung ihrer Daten vertrauen – sofern sie wissen, wie diese eingesetzt werden.

Weitere Zahlen & Fakten zur neuen Akzeptanz für den Einsatz neuer Technologien in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Motorola Solutions

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