Unternehmen mit ausgereiften Datenstrategien treiben Innovationen doppelt so schnell voran

Eine gut durchachte Datenstrategie beschleunigt Innovationen, steigert die Produktivität und erhöht den Marktanteil.

Über die Auswertung und Nutzung von den im Unternehmen anfallenden Daten sowie über neue Daten-getriebene Geschäftsmodelle wird im Kontext der digitalen Transformation immer wieder diskutiert.

Nun zeigt sich: Unternehmen mit einer ausgereiften Datenstrategie bringen Produkte doppelt so schnell auf den Markt; und deren Mitarbeiter sind auch doppelt so produktiv als Unternehmen ohne eine strategische Datennutzung.

Das ist der zentrale Befund der Studie „The State of Data Innovation 2021“, die der amerikanische Softwareanbieter Splunk durchgeführt hat. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Unternehmen in der Digitalisierung brauchen nicht nur einen vollständigen Überblick über ihre Daten, sondern auch die Möglichkeit, diese Daten als Handlungsgrundlage zu nutzen. Diejenigen, die stark in Daten investiert haben und die Kriterien für eine strategische Datenauswertung erfüllen, können enorme Fortschritte verzeichnen:

  • Innovationen werden doppelt so schnell umgesetzt wie bei Unternehmen ohne Strategie.
  • Erschließung neuer Märkte und Steigerung des Kundenanteils – und das nahezu doppelt so schnell wie bei Unternehmen mit einem niedrigen Reifegrad.
  • Die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität um 16 Prozent im vergangenen Jahr – fast doppelt so viel wie bei den Innovationsanfängern (9 Prozent).
  • Eine fast doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, die Daten direkt in einen finanziellen Mehrwert zu verwandeln (66 Prozent gegenüber 36 Prozent).

Dabei sind einige Branchen bereits heute stärker datengetrieben als andere:

  • Jedes zweite Unternehmen in der Fertigung, das Dateninnovationen einsetzt, um die Materialausbeute zu verbessern, berichtet von erheblichen oder bahnbrechenden Auswirkungen.
  • Mehr als die Hälfte der Einzelhändler, die Dateninnovationen zur Optimierung des Warenbestands oder zur Personalisierung von Angeboten, Produktempfehlungen und Kundenservices einsetzen, berichten von einer signifikanten oder bahnbrechenden Wirkung.
  • Drei Viertel der Unternehmen des Gesundheitswesens investieren vorrangig in Plattformen zur Dateninnovation im Gegensatz zu punktuellen Tools (75 Prozent).
  • Sechs von zehn Finanzdienstleistern verbessern die Produkt-/Serviceentwicklung durch Dateninnovationen – der höchste Prozentsatz aller befragten Branchen (61 Prozent).
  • Zwei Drittel der Regierungsbehörden sind hingegen noch Anfänger im Bereich der Dateninnovationen (67 Prozent).

Auch die Ansätze zur Dateninnovation variieren von Region zu Region:

  • Fast sieben von zehn nordamerikanischen Unternehmen investieren verstärkt in Dateninnovationsplattformen im Gegensatz zu eigenständigen Tools (69 Prozent), etwas mehr als in Europa (67 Prozent) und deutlich mehr als in APAC (58 Prozent).
  • Ein Drittel der Unternehmen in der APAC-Region stufen eine bessere Datennutzung als ihre oberste Geschäfts- und IT-Priorität für die nächsten 24 Monate ein (33 Prozent), ein deutlich höherer Anteil als in Nordamerika (21 Prozent) und Europa (17 Prozent).
  • Mehr als jedes zweite Unternehmen in der APAC-Region setzt auf Observability, um ihre Daten innovativer zu nutzen (54 Prozent) – deutlich mehr als in Nordamerika und Europa (jeweils 42 Prozent).
  • Im Durchschnitt werden 12 Prozent der IT-Budgets in europäischen Unternehmen für Lösungen und Mitarbeiter aufgewendet, die Daten untersuchen, überwachen, analysieren und als Handlungsgrundlage nutzen. Europa liegt damit hinter Nordamerika und APAC (beide 14 Prozent).
  • Europäische Unternehmen gaben am seltensten an, einen Chief Innovation Officer eingestellt zu haben, um Initiativen voranzutreiben (64 Prozent gegenüber 72 Prozent in Nordamerika und 75 Prozent in APAC).

Weitere Zahlen & Fakten aus der Data-Innovation-Studie von Splunk in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Splunk

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