Zahlen & Fakten rund um Tinder: 50 Millionen Nutzer, 12 Millionen Matches am Tag

Tinder hat sich mit seinem Swipe-System zur weltweit erfolgreichsten Partner-Börse aufgeschwungen – und bedroht traditionelle Online-Dating-Sites.

Wie sehr Apps boomen, habe ich relativ allgemein erst gestern her im Blog näher beleuchtet. Ein gutes Beispiel dafür, wie mobile Apps mittlerweile auch vergleichsweise etablierte Dienste aus dem stationären Internet in Bedrängnis bringen, ist Tinder.

Nicht nur, dass sich Tinder zur weltweit erfolgreichsten Dating-App überhaupt aufgeschwungen hat: Die Nutzung ist mit den sogenannten Tinder-Swipes, dem Wischen nach rechts („gut“) und links („schlecht“), denkbar einfach. Rund 50 Millionen Menschen weltweit suchen mithilfe von Tinder einen neuen Partner – und immerhin rund 12 Millionen davon finden ein „Match“ pro Tag.

Dabei zeichnet die Partnerbörse zwei Besonderheiten aus: Zum einen ist Tinder ausschließlich per Smartphone nutzbar; stationär funktioniert die Anwendung wegen der Nutzung der Handy-Lokalisierung als Umkreissuche nicht. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Dating-Diensten ist Tinder in der Grundversion komplett kostenlos; Gebühren kosten nur Zusatzdienste wie Tinder Plus oder Tinder Gold.

Beides macht die App so erfolgreich, dass Tinder zunehmend auch eine Bedrohung für traditionelle Online-Dating-Sites wie etwa Match.com und eHarmony darstellt, oder hierzulande Friendscout, Parship oder eDarling.

Denn viele Nutzer wollen keine kostspieligen und lang laufenden Online-Abos abschließen. Aus diesem Grund buhlen auch immer mehr klassische Anbieter mit kostenlosen Probezeiträumen und speziellen Promotionen um Kunden, um so ihre Marktanteile zu halten.

Viele weitere Zahlen & Fakten von Tinder in der untenstehenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken. Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in den hoffentlich verdienten Osterurlaub – und wünsche Ihnen, liebe Leser, bereits heute geruhsame Feiertage. Meinen nächsten Blog-Beitrag können Sie hier dann wieder am 23. April lesen.

Quelle: 16Best/Visualistan

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