Warum es sinnvoll ist, Beiträge auf Twitter mehrfach zu posten

Bei Twitter-Profilen mit vielen Followern gilt: Die mehrmalige Veröffentlichung von Beiträgen in größeren Abständen steigert die Interaktionsrate.

Größere, aber auch kleinere Anpassungen bei der eigenen Social-Media-Strategie können durchaus signifikant dabei helfen, den Erfolg auf den verschiedenen sozialen Netzwerken zu verbessern.

Erst kürzlich habe ich hier im Blog über eine Benchmarking-Studie berichtet, die ein wichtiges Ergebnis geliefert hat:  Man sollte bei seinem eigenen Facebook-, Twitter oder Instagram-Profil darauf achten, die Veröffentlichungsrate mit wachsender Zahl von Followern und Fans kontinuierlich zu steigern.

In eine ähnliche Richtung zielen Erkenntnisse,die James Parsons von der amerikanische Webseite Follows.com kürzlich in Sachen Twitter zusammengestellt hat. Zwar gilt einerseits: Wer seine Follower mit zu vielen Botschaften in zu kurzer Zeit bombardiert, sorgt für fallendes Interesse. Laut Studien fällt das User-Engagement bereits ab dem dritten Tweet am Tag:

Quelle: Follows.com

Andererseits ist insbesondere Twitter das soziale Netzwerk mit der mutmaßlich kürzesten Halbwertzeit eines Beitrages überhaupt. Will sagen: Viele Beiträge „versenden“ sich in kurzer Zeit, weil viele Nutzer schlicht einer großen Zahl von Twitterati folgen – der einzelne in jener Maße daher oftmals untergeht.

Weil der Großteil der Twitter-Nutzer zudem in der Regel seine eigenen Nachrichtenstrom verfolgt, nicht einzelne Twitter-Profile, ergibt es durchaus Sinn, manche Beiträge in regelmäßigen, größeren Abständen zu wiederholen, etwa im Falle von Links auf eigene Blog-Beiträge: Dann „sehen“ mehr Leute solche Posts – und die Interaktionsrate steigt.

Sinnvoll kann es dabei sein, verschiedene Postings mit demselben Link/demselben Ziel auch unterschiedlich anzuteasern, etwa mit einer Frage, einem anderen Aspekt des Zielbeitrages – oder auch einer unterschiedlichen Grafik.

Multiple Shares and Traffic

Quelle: Follows.com

Auch hier gilt laut Parsons die Grundregel: Desto mehr Follower ein Twitter-Nutzer hat, desto eher kommt er solchen Tricks durch. Grund: Zwar „sehen“ dann auch mehr absolute Nutzer einen Beitrag; prozentual sinkt der Anteil aber. Bei 500 Followern sollte man höchstens ein, zwei Dutzend Tweets pro Woche absetzen; bei fünf Millionen Followern kann man sich im Prinzip alles erlauben, weil Follower auf Interaktion hoffen.

Ich selber verfahre übrigens seit geraumer Zeit auch so – und veröffentliche beispielsweise Links auf meinen aktuellen Blog-Beitrag mehrfach am Tag, mal mit anderem Teaser-Text, mal mit neuer Grafik. Beschwert hat sich bisher kaum jemand – aber insgesamt steigt die Interaktionsrate deutlich.

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