Smart Data Business: 10 Thesen zur Nutzung von Big Data in der Wirtschaft

Wie die Datenanalyse deutsche Unternehmen schon heute verändert, und wie es weitergeht – in zehn verschiedenen Feldern wie Social Media oder IT-Security.

Die intelligente Nutzung der immer größer werdenden Datenmengen – Neudeutsch Big Data genannt – verändert die Wirtschaft grundlegend: So soll das Marktvolumen für Big-Data-Lösungen allein in Deutschland laut ITK-Branchenverband Bitkom im kommenden Jahr bereits bei 13,6 Milliarden Euro liegen.

Bis zum Jahr 2025 soll das Wachstum rasant weitergehen und dann weltweit bei insgesamt 85 Milliarden Dollar liegen. Umso spannender die Frage, welche Hoffnungen und Erwartungen die Anwenderunternehmen rund um die Datenanalyse haben.

Genau dieser Frage ist die Studie „Smart Data Business“ nachgegangen, die kürzlich im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ durchgeführt wurde.

Für die Studie hat die Smart-Data-Begleitforschung vom FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technplogie gemeinsam mit dem Business Application Research Center aus Würzburg und dem Bundesverband der IT-Anwender e.V. (VOICE) in einer Online-Umfrage 340 IT- und Business-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Einsatz von Big Data in ihrem Unternehmen befragt.

Als Ergebis liefert die Studie zehn Thesen zur Nutzung von Smart-Data-Lösungen in Unternehmen und Institutionen:

  1. Big Data hilft bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Produktideen und Dienstleistungen
  2. Vorhandene datenbasierte Analysemethoden und Vorhersagemodelle sind noch nicht ausreichend – Big Data schafft Abhilfe
  3. Steuerung des Tagesgeschäfts durch Big Data wichtiger als strategische Implikationen
  4. Die größten Herausforderungen liegen im Datenschutz und in der Datensicherheit
  5. Das größte Big-Data-Potenzial liegt in der Mobilität und der Industrie
  6. Die größten Herausforderungen liegen im Gesundheitsbereich
  7. Big-Data-Investitionen fließen vor allem in die Aus- und Weiterbildung des Personals
  8. Unternehmen nutzen für die Datenanalyse noch Technologien, die für Big-Data nur bedingt nutzbar sind
  9. Großes Potenzial liegt in Social-Media-Daten
  10. Die IT-Abteilung treibt den Big-Data-Einsatz in Unternehmen voran

Beispiel Geschäftsmodelle: Schon heute entwickeln 56 Prozent der Befragten mithilfe von Big-Data-Initativen neue Produkte und Dienstleistungen; fast jeder zweite arbeitet zusätzlich an komplett neuen Geschäftsmodellen (48 Prozent).

Weitere Details mit Zahlen und Fakten zu allen zehn Thesen in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: FZI/BARC/VOICE

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