Michael Dell ordert ’nen Dreamliner – oder: Wer hat den größten, nun ja, Privatjet?

Der Gründer des US-Computerbauers reiht sich ein in eine illustre Schar von Milliardären mit Passagierflugzeugen als Privatjets.

Wirklich gut geht’s dem amerikanische IT-Konzern Dell aktuell ja nicht. Schon seit Jahren kämpft Firmengründer und -namensgeber Michael Dell gegen rückläufige Geschäfte und schwindende Marktanteile des einst weltgrößten PC-Bauers. Inzwischen soll der sogar mit Finanzinvestoren wie Silver Lake und unter einer möglicher Beteiligung des Softwareherstellers Microsoft daran arbeiten, sein Unternehmen von der Börse zu nehmen.

Um da halbwegs bequem zu den jeweiligen Verhandlungen vom Firmensitz in Austin/Texas rüber nach Menlo Park/Kalifornien, Redmond/Washington oder sonstwohin jetten zu können, hat Dell jetzt ein wenig tiefer in die Taschen gegriffen. Laut einem Artikel des gewöhnlich gut informierten „Wall Street Journal“ soll Dell für schlappe 200 Millionen Dollar eine Boeing 787 – auch bekannt als „Dreamliner“ – geordert haben.

Doch die gebeutelten Aktionäre des Computerbauers können aufatmen: Dell greift ins eigene Portemonnaie und legt sich den Dreamliner als Privatjet zu. Nicht inbegriffen in dem Preis sei übrigens das Interieur, dessen Gestaltung je nach den Wünschen des Inhabers leicht noch mal den Preis des Flugzeugs erreichen kann, wie Branchenkenner berichten.

Quelle: Wall Street Journal

Mit dem eigenen Dreamliner steigt Michael Dell auf in eine illustre und äußerst exklusive Gesellschaft von Milliardären, die sich ein Großflugzeug als Privatjet zugelegt haben. So wie etwa die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin, die im Jahr 2005 eine Boeing 767-200 erworben haben – laut Industriekreisen aber gebraucht für 15 Millionen Dollar und vergleichsweise einfach eingerichtet.

Noch bescheidener gibt sich Warren Buffet, laut aktueller Bloomberg-Liste immerhin der viertreichste Mensch der Welt. Er nennt eine gerade mal 37 Meter kurze Boeing 737 sein Eigen. Allerdings kann Buffet im Fall des Falles auf Netjets zurückgreifen – der weltgrößte Anbieter von Teileigentum an Jets gehört zum Portfolio von Buffets Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway.

Den teuersten Privatjet leistet sich laut „Wall Street Journal“ übrigens Al-Waleed bin Talal: Der saudi-arabische Prinz hat im Jahr 2007 einen zweistöckigen Airbus A380 bestellt, das größte Passagierflugzeug der Welt. Listenpreis: Rund 400 Millionen Dollar. Dabei ist er bis dahin auch nicht gerade sonderlich beengt geflogen –  in seiner 747.

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