Internet Explorer – nicht mehr ganz so ätzend

Microsoft beweist einmal mehr Selbstironie: In einem Video-Clip nimmt der Softwaregigant aus Redmond die Hasser ihres hauseigenen Internet-Browsers auf die Schippe – und indirekt auch sich selbst.

Vermutlich ist es reiner Zufall, aber das Ende vergangener Woche von Microsoft veröffentliche Video kommt ungefähr zeitgleich mit Zahlen ans Tageslicht, wonach sich der Marktanteil des Internet Explorers zuletzt stabilisiert habe.

Und zwar vor allem deswegen, weil Microsoft in der jüngsten Version seines Browsers Internet Explorer 10 das Gros der Fehler beseitigt habe, die früher die Nutzer in Scharen in die Arme von Firefox und Google getrieben habe , wie Ed Bott vom US-Technologieportal ZDNet angemerkt hat.

Dennoch ist den Verantwortlichen bewusst, dass ihr Browser vor allem in weiten Teilen der Technologie-affinen Web-Community weiterhin ein Imageproblem hat. Das nehmen sie mit dem jüngsten Clip selbstironisch auf Korn. Zu sehen ist ein typischer Hasser des Internet Explorers, der sich durchs Web surft und überall seine Anti-Parolen im Stil von „IE sucks“ hinterlässt.

Am Ende überzeugt Microsoft den Kommentar-Troll dann doch, zumindest ein wenig. „IE sucks – a little less“ schreibt der in seinem letzten Tweet – zu Deutsch: Internet Explorer – nicht mehr ganz so ätzend. Worauf Microsoft augenzwinkernd einblendet: „Fortschritt. Ein Comeback gibt’s in vielen Formen und Größen.“

[via MobileGeeks]

Der Spot ist übrigens bereits der Zweite seiner Art: Vor einem halben Jahr haben die Redmonder unter der Webseite : “The Browser you loved to hate” – übersetzt sinngemäß: Der Browser, der Euer Lieblings-Hassobjekt war – ein gleichnamiges Video veröffentlicht.



Verwandte Artikel:

Internet Explorer legt erstmals wieder zu; Firefox und Chrome sinken

Zehn Jahre Internet-Browser Firefox

Wie prognostiziert: Chrome löst IE als meistgenutzten Browser ab

Microsoft selbstironisch: Internet Explorer – Euer Lieblings-Hassobjekt

Google Chrome – in einem Jahr der meistgenutzte Browser?

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*