Der Hype um Pokémon Go – oder: Die fünf globalen Trends bei Mobile Gaming

Mobile, der große Gleichmacher: Während das Daddeln bei Konsolen noch eine Männerdomäne ist, haben Frauen beim Smartphone-Gaming fast aufgeholt.

Das Smartphone-Spiel ist erst seit einer guten Woche auf dem Markt – und doch sprechen Daddler rund um den Erdball ebenso wie Börsianer davon: Die Rede ist von Pokémon Go, der ersten Spiele-App von Nintendo eigens für Smartphones.

Innerhalb weniger Tage legte etwa die Nintendo-Aktie eine Ralley hin – und hatte am Montag bereits ein Plus von gut 40 Prozent seit dem App-Start am 6. Juli hingelegt. Gestern erreichte die App die Marke von 15 Millionen Nutzer. Inzwischen halten es Marktbeobachter sogar für möglich, dass Pokémon Go zur erfolgreichsten App aller Zeiten werden könnte.

Ein Grund für den Hype ist neben den starken Marken von Nintendo selber wie auch Pokémon, dass die Japaner mit ihrer neuen App gerade sozusagen auf der perfekten Welle in Sachen Gaming surfen: Nämlich überall und zu jeder Zeit daddeln zu können.

Passend zum geradezu bombastischen Erfolg von Pokémon Go hat Facebook kürzlich die fünf wichtigsten Trends beim Mobile Gaming von Erwachsenen aus den 12 Ländern Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Russland, Südkorea, Spanien, Thailand, Türkei, Großbritannien sowie den USA ermittelt.

Insgesamt generieren Gamer rund um den Erdball in diesem Jahr Umsätze von knapp 100 Milliarden Dollar – ein gigantisches Geschäft also. Zum ersten Mal überhaupt liegt Mobile Gaming mit rund 37 Milliarden Dollar vor den Umsätzen mit PC-Spielen.

Dies drückt sich auch bei den Plattformen für Games aus: Demnach ist inzwischen das Smartphone das beliebteste Daddel-Gadget mit einem Anteil von 71 Prozent.  Auf Rang zwei folgen Computer mit 64 Prozent, gefolgt von Tablets mit 34 Prozent. Spezielle Spielkonsolen wie Playstation oder Xbox kommen dagegen nur mehr auf 26 Prozent.

Zweiter Trend der mobilen Gaming-Revolution: Mobile ist der große Gleichmacher – will sagen: Bei Konsolen ist Daddeln weiterhin eine ziemliche Männerdomäne; gut zwei Drittel der Spieler von Playstation und Xbox sind männlich. Dagegen haben Frauen den Rückstand am Smartphone fast aufgeholt: 47 Prozent der Handy-Daddler sind weiblich.

Die weiteren Mobile-Gaming-Trends, etwa zum Bezahlverhalten oder den wichtigsten Nutzungszeiten, gibt’s in der folgenden Infografik (zum Vergrößern zwei Mal anklicken):

Quelle: Facebook

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