Die deutschen Online-Shopper informieren sich immer mehr über Mobilgeräte – die eigentliche Transaktion im E-Commerce geschieht aber meist noch am PC.
Trotz des Mobilbooms von Smartphones und Tablets bleiben herkömmliche Personal Computer beim Shopping im Internet erste Wahl. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie zum Thema E-Commerce am PC, die der Münchner Online-Werbevermarkter IntelliAd kürzlich veröffentlicht hat.

Auch wenn mittlerweile rund ein Drittel des Shopping-Traffics über mobile Geräte läuft (32 Prozent): Mehr als vier von fünf Online-Einkäufen erledigen die Deutschen immer noch über den PC oder den Laptop (82 Prozent).
Auch bei der so genannten Conversion Rate – also dem Anteil der Nutzer, die einen Kaufprozess am Ende auch abschließen – ist der stationäre Rechner mit 2,8 Prozent im Schnitt absolute Spitze. Geräteübergreifend liegt der Wert gerade mal bei 2,2 Prozent.
Auch der Wert des Warenkorbs ist beim normalen PC weiterhin höher als bei den Mobilgeräten: Der Internet-Einkäufer kauft am heimischen Rechner durchschnittlich für 94 Euro ein. Bei PCs, Smartphones & Tablets insgesamt betrachtet sind es nur 92 Euro.
Anders ausgedrückt: Im E-Commerce informieren sich zwar bereits viele Nutzer via Smartphone oder Tablet über bestimmte Produkte – die eigentliche Kauf-Transaktion vollziehen sie dann immer noch mehrheitlich am Computer.
Die Detail-Analyse für das Shopping-Tool Tablet gab’s im vergangenen Jahr hier im Blog, das Pendant fürs Smartphone hier. Und im folgenden weitere Zahlen & Fakten zum Einkaufsverhalten am PC im Tagesverlauf:

Quelle: intelliAd
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