IDC: Geringeres Wachstum im Tablet-Markt – Tablets überholen PCs 2015

Wegen beginnender Sättigung in Industrieländern wächst das Tablet-Geschäft weniger stark als erwartet. Doch der PC-Markt bleibt bis 2018 rückläufig. 

Ende der vergangenen Woche hat der amerikanische Marktforscher IDC seine Prognose für das Tablet-Geschäft reduziert: Statt wie bisher prognostizierten 23 Prozent soll der weltweite Absatz von Rechenflundern in diesem Jahr nur noch um 19,4 Prozent wachsen.

Grund für die Anpassung laut IDC: Insbesondere in den gesättigten Märkten der Industrieländer würden Endkunde neue Tablet-Käufe herauszögern, weil ihre gegenwärtigen Geräte als ausreichend erachtet werden.

Quelle: Statista

Dass schlechte Nachrichten für Tablets gleichzeitig eine gute Botschaft für den seit geraumer Zeit kriselnden PC-Markt wären, ist indes nicht der Fall: Wie IDC ebenfalls in der vergangenen Woche prognostiziert hat, schrumpft der globale Absatz von Computern bis im Jahr 2018.

Allein in diesem Jahr gehen sechs Prozent weniger PCs über die Ladentheken. Als Folge sollen Tablets im Jahr 2015 mit dann gut 300 Millionen Stück erstmals die herkömmlichen Computer (294 Millionen) übertrumpfen. Bis 2018 soll der Abstand zwischen beiden Produktkategorien dann auf 90 Millionen Geräte steigen.

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