Office 365: Vier von zehn Unternehmen mit Performance-Problemen beim Internet-Zugang

Viele Unternehmen profitieren beim Einsatz des Cloud-basierten Büropakets von Microsoft mit verringerter Komplexität und niedrigeren Kosten – zugleich kämpfen sie vielfach immer noch mit Probleme beim Internet-Zugriff.

Mit Office 365 hat der Softwaregigant Microsoft sein Software-Büropaket erfolgreich in die Cloud verlagert – und viele Unternehmen greifen zu, weil sie es schätzen, ein Monatsabo pro Nutzer statt einer hohen Lizenzgebühr vorab zu zahlen.

Der Cloud-Sicherheits-Anbieter Zscaler mit Sitz im kalifornischen San Jose hat jetzt das unabhängige Meinungsforschungsinstitut TechValidate im Rahmen einer Studie die Nutzung von Office 365 in Unternehmen näher beleuchten lassen. Demnach sind die wichtigsten Beweggründe für den Umstieg auf die Cloud-Lösung:

  • Reduzierung der IT-Komplexität (60 Prozent)
  • Verbesserung der Anwendungssicherheit (52 Prozent)
  • Kosten senken (50 Prozent)

Die Studie ergab zudem, dass 41 Prozent der Unternehmen nach der Einführung über Netzwerküberlastung klagen, die das Anwender-Erlebnis beeinträchtigt. Zum Vergleich: Bei der entsprechenden Studie vor zwei Jahren waren es sogar noch sieben von zehn Befragten. Darüber hinaus gaben 63 Prozent der Befragten an, dass die Zusammenarbeit über Office 365 aufgrund schwankender Netzwerkleistung gelitten hat.

Hintergrund der Probleme: Office 365 wurde so konzipiert, dass es so nah wie möglich am Benutzer liegt. Da traditionelle Unternehmensnetzwerke nicht auf den direkten Zugriff ausgelegt sind, versandet der Vorteil der Cloud-Nutzung vielfach.

Genau aus diesem Grund empfehlen die Microsoft-Connectivity-Richtlinien direkte Internet-Verbindungen am jeweiligen Standort einzurichten, um die Verbindung zu den Cloud-Diensten zu optimieren. Um ihre Netzwerkprobleme zu lösen, überprüfen fast die Hälfte der befragten Unternehmen die Möglichkeit, solche direkte Internet-Verbindungen einzurichten und dadurch hohe Latenzzeit zu beseitigen.

Weitere Ergebnisse der Studie in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: TechValidate/Zscaler

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Alle Kommentare [1]

  1. das Office 365 und Exchange Online günstiger sein soll, ist eine steile These. Kommen weder SharePoint, nicht Skype for Business zum Einsatz, sind die Kosten in der Regel doppelt so hoch wie der on premises Betrieb. Dazu kommen die hier angesprochen Kosten für Gateway Infrastruktur und auch ebensolche für das Thema Backup, was vielfach in den Mangement Etagen unterschätzt wird.