Die wichtigsten Zahlen & Fakten rund um Datenschutzverletzungen 2019

Sensible Daten unterliegen oftmals zu weit gefassten Zugriffsrechten – und sind für Angreifer dadurch deutlich einfacher zu entwenden.

Datenpannen und ‑diebstähle werden immer schwerwiegender, gleichzeitig agieren Angreifer stets professioneller. Dies lässt sich mit Zahlen und Ergebnissen rund um die Themen Cybersicherheit und Datenschutz Stand 2019 belegen.

So kostet eine Datenschutzverletzung das betroffene Unternehmen im Schnitt fast vier Millionen Dollar (3,86 Mio). Umgerechnet auf einen gestohlenen oder verlorenen Datensatz sind die 148 Dollar.

Gleichzeitig unterliegen sensible Daten oftmals zu weit gefassten Zugriffsrechten – und sind für Angreifer dadurch deutlich einfacher zu entwenden: So haben in jedem zweiten Unternehmen sämtliche Mitarbeiter Zugriff auf mehr als 1000 vertrauliche Daten. Bedenkt man, dass knapp ein Viertel der Datenverstöße auf gestohlene Zugangsdaten beruht, zeigt sich die potenzielle Gefahr dieser Nachlässigkeit.

Spannend auch ein Blick in die Vergangenheit: Aus heutiger Sicht wirken viele Angriffe etwas plump, etwa der erste Computervirus „The Creeper“ aus dem Jahr 1970. Oder die erste Phishing-Attacke aus dem Jahr 1996, die sich gegen AOL-Kunden richtete.

An Social Media war damals noch nicht zu denken. Insider-Bedrohungen gab es aber zu jeder Zeit: So erstreckte sich der bislang größte Insider-Angriff auf Boeing über einen Zeitraum von 30 Jahren (1976 bis 2006).

Weitere Zahlen & Fakten rund um die größten Datenschutz-Verletzungen in der folgenden Infografik:

Quelle: Varonis

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