Wie der Twitter-Algorithmus funktioniert – und man die Reichweite seiner Tweets steigert

Wer versteht, wie Twitter seine Timeline aufbaut, hat mehrere Möglichkeiten, um die organische Reichweite seiner Tweets zu vergrößern.

Vor ein paar Monaten hat Twitter angekündigt, die chronologische Timeline zurückbringen zu wollen. Seitdem können zumindest die Nutzer der Android- und iOS-App von Twitter zwischen den „besten Tweets“ (gefiltert) und den „neuesten Tweets“ (chronologisch) hin und her schalten.

Eine Funktion, die sich viele Nutzer gewünscht hatten, als Twitter im Jahr 2016 die wichtigsten Tweets eingeführt hatte: Seitdem identifiziert ein Algorithmus die vermeintlich besten Kurznachrichten von jenen Twitterern, denen der jeweilige Nutzer folgt.

Mittlerweile blasen die rund 330 Millionen aktiven Twitterati rund um den Erdball jeden Tag mehr als 500 Millionen Tweets in den digitalen Äther. Vor diesem Hintergrund ergibt es Sinn, die Funktionsweise des Twitter-Algorithmus‘ besser zu verstehen.

So spielen für die Auswahl und das Ranking von Tweets mehrere Faktoren eine Rolle: Weil CEO Jack Dorsey Twitter trotz aller Modifikationen weiterhin als Echtzeitplattform positioniert, zählt dazu die Aktualität – sprich: wie lange ist es her, dass eine Kurznachricht veröffentlicht wurde.

Ein weiterer gewichtiger Faktor ist – wie bei fast allen sozialen Netzwerken – das Thema Nutzer-Engagement, also wie häufig ein Tweet von anderen Nutzern angeklickt, retweetet und geherzt wurde. Zu den sonstigen Faktoren zählen verwendete Medien sowie die Zahl der Follower eines Nutzers.

Um die organische Reichweite auf Twitter zu vergrößern, hat man daher mehrere Möglichkeiten: Zum einen sollte man die Plattform regelmäßig nutzen, denn auch das eigene Engagement eines Nutzers beeinflusst den Algorithmus. Des weiteren helfen Hashtags – sparsam und richtig eingesetzt – sowie Fotos, Videos oder GIFs, um Nutzer-Engagement und damit Reichweite eines Tweets zu vergrößern.

Weitere Tipps & Tricks rund um den Twitter-Algorithmus in der folgenden Infografik:

Quelle: DigitalInformationWorld

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