6 von 10 Firmen fürchten Datenverluste in der Cloud – weniger als ein Viertel hatte Probleme

Wahrnehmung und Realität gehen bei der Cloud-Nutzung auseinander: In der Praxis geschehen Datenverluste deutlich seltener als von CIOs befürchtet.

Zweiter Teil der Auswertung einer Studie über die Einstellung von Führungskräften zum Cloud Computing in acht Ländern zum Thema Sicherheit in der Cliud (den ersten Teil zu Cloud-Investitionen und zur Skepsis in Deutschland gab’s in der vergangenen Woche).

Der US-Marktforscher Vanson Bourne hat kürzlich im Auftrag des IT-Sicherheitsanbieters Intel Security 1200 CIOs in den acht Industriestaaten Frankreich, Brasilien, Kanada, Deutschland, Australien, Spanien, Großbritannien und den USA befragt.

Laut der Studie gehen Wahrnehmung und Realität bei der Cloud-Sicherheit in auseinander: Mehr als jeder fünfte Befragte begründet seine Bedenken bei der Cloud-Nutzung mit vergangenen Vorfällen bezüglich Datensicherheit. Besonders in Deutschland ist die Angst sehr groß, sensible Daten zu verlieren: Fast sechs von zehn Befragten sehen dieses Risiko (57 Prozent).

Im Gegensatz dazu zeigen die Ergebnisse aber, dass weniger als ein Viertel der deutschen wie auch internationalen Unternehmen (jeweils 23 Prozent) jemals Datenverluste oder Datenschutzverletzungen durch ihre Cloud-Anbieter erlitten haben.

Trotz der Bedenken unternehmen die IT-Verantwortlichen bisher wenig eigene Vorkehrungen, um die Cloud abszusichern: 43 Prozent verwenden etwa keine Verschlüsselungstechnologien bei firmeneigenen Private-Cloud-Lösungen. Und nur 35 Prozent nutzen die vom jeweiligen Cloud-Provider mitgelieferten integrierten Sicherheitslösungen.

Den kompletten Bericht „Blue Skies Ahead? The State of Cloud Adoption“ gibt’s hier zum Herunterladen. Weitere Ergebnisse zudem zusammengefasst in der folgenden Infografik:

Quelle: Intel Security

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