In den kommenden zwei Jahren wird sich die Zahl der direkt vernetzten Unternehmen verdoppeln – der Start einer neuen Ära in der Digitalisierung.
Der amerikanische Rechenzentrumsdienstleister Equinix hat kürzlich eine Studie durchgeführt, um die Entwicklung der Interkonnektivität, also der direkten Verbindungen zwischen Unternehmen, in den kommenden zwei Jahren zu untersuchen.

Die Zahlen zeigen dabei einen klaren Trend: Allein in Deutschland beabsichtigen bis 2017 immerhin 86 Prozent der Unternehmen, direkt vernetzt zu sein. Heute beträgt jener Anteil dagegen gerade mal 23 Prozent.
Damit ist das Wachstum der sogenannten Interkonnektivität hierzulande noch deutlich stärker als weltweit: Bis 2017, so die Prognose, wird sich die Zahl der Unternehmen, die sich direkt vernetzen, von aktuell 38 Prozent auf 84 Prozent mehr als verdoppeln.
Anders ausgedrückt: Bisher sind die Unternehmen in Deutschland in Sachen Vernetzung im internationalen Vergleich unterrepräsentiert. In den kommenden zwei Jahren beabsichtigen sie aber gewaltig aufzuholen und werden dann sogar über dem globalen Durchschnitt liegen.
Mehr noch: Laut Equinix befinden wir uns gerade am Anfang eines neuen Zeitalters innerhalb der Digital Economy: Vom Zeitalter des Internets – also dem Connection-Zeitalter – zu einem Zeitalter der direkten Vernetzung.
Seinen Ausgangspunkt nahm die Digital Economy demnach mit der PC-Ära Anfang der Achtziger Jahre. Dem folgte das Netzwerk-Zeitalter. Die vier Zeitalter der Digital Economy gibt’s in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:
Quelle: Equinix
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