Tschüss Büro: 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen auf mobile Arbeitsplätze

Die Hauptantriebsfedern für den Gang weg vom festen Arbeitsplatz sind mobile Endgeräte, einfache Dienste via Cloud Computing sowie die Globalisierung.

Der Trend in Richtung Mobile und Cloud Computing dürfte in den kommenden Jahren auch weitreichende Folgen auf die Arbeitsplatzkonzepte in deutschen Unternehmen haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungshaus Crisp Research im Auftrag des amerikanischen Softwareanbieters Citrix durchgeführt hat.

Demnach sind rund 40 Prozent der Unternehmen davon überzeugt: Mobile Arbeitsplätze verdrängen mehr und mehr das klassische Büro. Für die Studie hat Crisp Research 166 Entscheider aus Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt, die mindestens 500 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Beweggründe dafür sind vor allem anderen Technologie-getrieben: Für fast die Hälfte der Befragten wird der Trend vor allem durch die enorme Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets und dem einfachen Zugriff von ihnen auf Cloud-Services vorangetrieben.

Aber auch strukturelle Veränderungen in der Gesellschaft treiben den Wunsch nach flexiblen Arbeitsplatzkonzepten voran: Dazu zählen vor allem die Globalisierung (43 Prozent), der demografische Wandel (39 Prozent) und der wachsende Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance (38 Prozent).

Dass die IT dabei zunehmend die Rolle als „Macher“ des Arbeitsplatzes der Zukunft einnimmt, zeigt sich auf vielen Gebieten: So wollen in den kommenden zwei Jahren mehr als zwei Drittel aller Unternehmen Web- und Videokonferenz-Lösungen im Einsatz haben (69 Prozent) – neben hoher Netzqualität und schnelle Anbindung (65 Prozent) die wichtigste Voraussetzungen für mobiles Arbeiten an beliebigen Orten.

Quelle: Citrix

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  1. An den Daten ist sehr gut zu erkennen, dass die Digitalisierung mehr und mehr voran schreitet. So zum Beispiel wird das Home Office immer beliebter, gerade was die Flexibilität in Bezug auf Familien angeht. Arbeit, Familie und Freizeit lassen sich mittels Digitalisierung optimal vereinen. Zudem ensteht mehr Spielraum für Flexibilität eines jeden Arbeitnehmers.