Die wertvollsten Startups der Welt: AirBnB und Dropbox vorn – Pinterest springt auf Rang 6

Mit der jüngsten Finanzierungsrunde steigt die digitale Bilderwand Pinterest in die Top-10 der teuersten nicht-börsennotierten Unternehmen auf. 

Erst am vergangenen Freitag gab’s in den USA wieder mal einen dicken Geldregen für ein Startup: Die digitale Bilderwand Pinterest konnte 200 Millionen Dollar frisches Kapital von Investoren einfahren. Damit kommt das vorrangig von Frauen genutzte soziale Netzwerk auf eine Bewertung von insgesamt fünf Milliarden Dollar.

Laut einer vom „Wall Street Journal“ veröffentlichten Übersicht der Startups mit einer Bewertung oberhalb von einer Milliarde Dollar – des sogenannten „Billion-Dollar-Clubs“ – springt Pinterest damit auf Rang 6 – ganz knapp vor Zalando übrigens, dem wertvollsten Startup aus Deutschland:

Quelle: Statista

Auf der Spitzenposition rangieren AirBnB und Dropbox. AirBnB, ein Portal zur Buchung und Vermietung von privaten Unterkünften, gilt seit längerem als eines der heißesten Startups überhaupt. Erst im April konnte das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde durch die Beteiligungsgesellschaft Texas Pacific Group 450 Millionen Dollar einsammeln; seitdem ist das Unternehmen ebenso wie der populäre Cloud-Speicherdienst Dropbox 10 Milliarden Dollar wert.

Wohlgemerkt: Weder AirBnB noch Dropbox oder Pinterest sind börsennotiert – die Bewertung basiert rein auf der jüngsten Finanzierungsrunde mit Fremdkapital. Oder anders ausgedrückt: Die Investoren betrachten die Wachstumsaussichten der jeweiligen Unternehmen derart positiv, dass sie selbst auf jenem Milliarden-Niveau im Falle eines Börsengangs noch genügend Spielraum nach oben sehen.

Ob die Spekulation aufgeht, wird sich bei den nächsten Börsengängen zeigen. Heißester  deutscher Kandidat ist auch hier Zalando: Laut jüngsten Berichten könnte Europas größter  Online-Modeversender noch im Herbst dieses Jahres den Gang aufs Parkett wagen.

Verwandte Artikel:

Pinterest, das Frauen-Netzwerk: 4 von 5 Nutzern weiblich

Desktop ade: Wie stark soziale Netzwerke bereits mobil genutzt werden

Die 21 größten sozialen Netzwerke haben zusammen 5,7 Milliarden Nutzerprofile

Das teure Dutzend: Der Milliarden-Club der Internet-Startups

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*