Hype-Startup Pinterest erreicht 70 Millionen Nutzer – aber 71 Prozent davon in den USA

Die digitale Pinnwand wächst weiterhin – allerdings kommt der Großteil der Nutzer weiterhin aus dem Heimatmarkt. Doch der Auslands-Anteil holt auf.

Das französische Marktforschungsunternehmen Semiocast hat neue Zahlen zu Pinterest veröffentlicht, seit geraumer Zeit eines der heißesten US-Startups. Demnach verzeichnet die digitale Bilder-Pinnwand mittlerweile mehr als 70 Millionen registrierte Nutzer.

Mit mehr als 49 Millionen, das entspricht 71 Prozent, kommt weiterhin der Großteil aus dem amerikanischen Heimatmarkt, mit großem Abstand gefolgt von Kanada und Großbritannien. Deutschland rangiert mir einer halbe Millionen Pinnern auf Platz 11:

Quelle: Semiocast

Allerdings wächst der Anteil ausländischer Nutzer bei dem sozialen Netzwerk in jüngster Zeit überproportional. Laut Semiocast registrieren sich seit Mitte 2012 im Schnitt irgendwo zwischen 3,7 und 4,2 Millionen neue User pro Monat bei Pinterest.

Bei den jüngsten Neuanmmeldungen im Juni 2013 lag der US-Anteil dagegen nur noch bei 55 Prozent. Hält der gegenwärtige Trend an, könnten Nicht-amerikanische Nutzer innerhalb der kommenden 18 Monate die Mehrheit aller User stellen, prophezeiht Semiocast.

Quelle: Semiocast

Interessant zudem der Anteil der aktiven Pinterest-Nutzer bezogen auf die Gesamtzahl. Laut Semiocast waren im Juni rund 21 Millionen Nutzer aktiv. Das bedeutet, rund 32 Prozent aller registrierten User haben in jenem Monat mindestens ein Bild neu gepinnt, erneut gepinnt („repin“) oder gemocht („like“).

Allerdings: Mit vier von fünf aktiven Nutzern sind die USA noch dominanter als bei der Gesamtzahl aller bei Pinterest Registrierten – ein Trend, der laut Semiocast auch in Zukunft noch länger anhalten dürfte.

Quelle: Semiocast

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