7 Tipps zum sicheren Surfen in öffentlichen WLANs

Die wichtigsten Regeln, wie man sich vor dem Abgreifen von E-Mail-Adressen, Passwörtern und sonstigen Daten in öffentlichen Netzwerken schützen kann.

Die wichtigsten Gefahren in öffentlichen Drahtlos-Netzwerken hatte ich erst kürzlich an dieser Stelle beschrieben: Ob Paket-Schnüffler oder Fake-Netzwerke – die Methoden der Hacker, über offene Hotspots an E-Mail-Adressen, Benutzernamen oder Passwörter zu gelangen, sind vielfältig.

Gleichzeitig stellen immer mehr Supermärkte Restaurants, Cafés bis hin zur Deutschen Bahn ihren Kunden „Free WiFi“ als kostenlosen Service zur Verfügung. Doch vorsichtige Nutzer müssen gar nicht komplett auf die Nutzung solcher Goodies verzichten. Es reicht, ein paar Grundformel zu beherzigen, um die wichtigsten Gefahren auszuschließen.

Regel Nummer eins ist, das Teilen von Dokumenten in öffentlichen WLANs zu unterbinden. Dazu wählt man in der Systemsteuerung des Rechners unter „Netzwerk und Internet“ den Unterpunkt „Heimnetzgruppen- und Freigabeoptionen auswählen“, unter „erweiterte Freigabeoptionen ändern“ den Reiter „öffentlich“ wählen und dort die „Freigabe des öffentlichen Ordners“ deaktivieren.

Dass man eine aktuelle Antiviren- und Firewall-Software nutzen sollte, ist eigentlich selbstredend – kann aber nicht oft genug betont werden. Zwar sind insbesondere unter dem aktuellen Betriebssystem Windows 10 die Security-Bordmittel bereits recht ausgefeilt. Dennoch sollte man erwägen, spezielle Sicherheitssoftware einzusetzen – und diese am besten automatisiert regelmäßig selber Updates ziehen lassen.

Um Angrissmethoden wie Fake Networks zu umgehen, empfiehlt es sich zudem, das automatische Verbinden mit WiFi-Hotspots am Smartphone oder Computer auszuschalten. Nur so kann man sicherstellen, dass man sich mit dem „echten“ Netzwerk an dem jeweiligen Ort verbindet.

Schließlich empfehlen Sicherheitsexperten noch eine weitere Handlungsmaxime, um Risiken zu minimieren: Internet-Nutzer sollten über öffentliche WLANs kein Online-Banking durchführen – und stattdessen lieber warten, bis sie wieder zuhause Internetzugriff in ihrem privaten Heimnetz haben.

Weitere Sicherheitstipps hat der amerikanische Netzwerk-Provider InspireWiFi in der folgenden Infografik zusammengestellt:

Quelle: Visualistan/InspireWiFi

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