8 von 10 Nutzern haben bereits Apps wegen Performance-Problemen gelöscht

Mehr als 40 Prozent der deutschen Konsumenten haben höhere Erwartungen an die Performance von digitalen Services als noch vor zwei Jahren.

Erst in der vergangenen Woche habe ich hier im Blog darüber berichtet, dass Deutschland von allen Ländern die höchste Interaktionsrate auf Push-Benachrichtigungen durch Smartphone-Apps aufweist.

Heute gibt’s dazu passend ein verwandtes Thema: Denn damit Nutzer überhaupt eine hohe Interaktionsrate haben können, müssen die Anbieter sicherstellen, dass ihre Apps auch den hohen Anforderungen der Nutzer hinsichtlich der Performance genügen.

Der Anfang des Jahres für 3,7 Milliarden Dollar von Cisco übernommene Software-Anbieter AppDynamics hat kürzlich in einer Studie festgestellt, dass mehr als 40 Prozent der deutschen Konsumenten höhere Erwartungen an die Performance von digitalen Services – also Apps, Websites und die damit verbundenen Dienstleistungen – als noch vor zwei Jahren haben.

Wie enorm der Druck der Nutzer ist, zeigen auch folgende Zahlen: So gaben fast zwei Drittel der Befragten an, eine Website nach nur einem Versuch verlassen zu haben, sobald Performance-Problemen aufgetreten sind. Damit nicht genug: Acht von zehn Nutzern haben sogar bereits Apps gelöscht, weil die Leistung ihren Erwartungen nicht gerecht wurde.

Schlechte Erfahrungen führen dazu, dass 56 Prozent der Verbraucher frustriert sind; 27 Prozent sogar gestresst oder wütend – dieser Wert fällt bei deutschen Befragten um 45 Prozent hoher aus, als bei Befragten aus den USA, UK oder Frankreich.

Für den App Attention Span Index hat AppDynamics jeweils 1000 Konsumenten in den USA, UK, Frankreich und Deutschland zu ihren Erfahrungen mit und Erwartungen an digitale Services befragt.

Weitere Zahlen & Fakten der 2017er Studie in der folgenden Infografik:

Quelle: AppDynamics

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