Das Facebook-Imperium: 84 Prozent der Internet-User nutzen mindestens einen Zuckerberg-Dienst

Sogar 90 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 16 und 24 Jahren haben mindestens ein Konto bei Facebook, WhatsApp, FB Messenger oder Instagram.

Wie sehr das im Jahr 2004 – also vor gerade mal elf Jahren – gestartete Facebook die Social-Media-Welt dominiert, hat das Unternehmen erst Anfang November wieder eindrucksvoll bewiesen: Laut den von Gründer Mark Zuckberg veröffentlichten Zahlen kommt allein das soziale Netzwerk inzwischen auf 1,55 Milliarden aktive Nutzer im Monat.

Quelle: Facebook/Mark Zuckerberg

Doch damit nicht genug: Hinzu kommen die in ihrem jeweiligen Beritt oft nicht minder dominanten Facebook-Töchter und -Dienste: Rund 900 Millionen sind es bei der Nachrichten-App WhatsApp, weitere 700 Millionen beim ausgelagerten Facebook Messenger. Und das Foto-Netzwerk Instagram kommt auf 400 Millionen Nutzer.

Insgesamt umfasst die Facebook-Familie bereits deutlich mehr als 2,8 Milliarden Nutzer. Und wenn WhatsApp wie prognostiziert spätestens im Januar die nächsten 100 Millionen Neu-Nutzer angezogen hat, herrscht Zuckerberg gleich über zwei soziale Dienste jenseits der Milliarden-Schwelle.

Wie groß und weitreichend das Facebook-Imperium bereits ist, lässt sich auch an einer anderen Metrik ablesen: Laut Berechnungen des britischen Marktforschungshauses GlobalWebIndex nutzen mittlerweile satte 84 Prozent aller Internet-Nutzer mindestens einen der Dienste aus dem Hause Zuckerberg.

Auch das oft zitierten Abwandern der Jugendlichen von Facebook können die Marktforscher nicht bestätigen – ganz im Gegenteil: Bei den 16- bis 24-Jährigen liegt die Nutzungsrate demnach sogar noch über dem globalen Durchschnitt. Satte 90 Prozent jener Alterskohorte haben demnach mindestens ein Konto bei Facebook, WhatsApp, dem FB Messenger oder Instagram.

Quelle: GlobalWebIndex

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Alle Kommentare [1]

  1. Ich habe mich bereits vor zwei Jahren aus diesen sozialen Netzen abgemeldet. Betrachtet man diese ämlich einmal kritisch, dann wird eines schnell klar. Sie sind viel, aber nicht sozial. Mehr noch, sie sind in hohem Maße unsozial.
    Für mich persönlich hatte sich mit der Zeit immer mehr herauskristallisiert, dass direkte Kontakte zu Freunden und Verwandten abnahmen. Aber genau das wollte ich nicht.

    Eine Rundumkündigung bei F, G, T und anderen hat mir schnell wieder die Zeit verschafft, die mir dort verloren gegangen war. Nicht mehr im fünf Minuten Takt im SmartPhone checken müssen ob jemand was geschrieben hat ist schon schön. Und man bekommt wieder mehr Gefühl für die wesentlichen Dinge im Leben.