Cybersicherheit: Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu Ransomware im Jahr 2021

In Folge der Corona-Krise haben sich viele Firmen auf Fernarbeit und Home Office verlegt – worauf Cyberkriminelle mit Erpresserangriffen reagiert haben.

Ransomware-Angriffe sind weiter auf dem Vormarsch und stellen weiterhin einen enormen Störfaktor für zahlreiche Branchen und Einrichtungen dar – von öffentlichen Verwaltungen über Finanzinstitute bis hin zur kritischen Infrastruktur.

Wesentlich dazu beigetragen hat hierbei die Zunahme der Remote Work im letzten Jahr, in deren Folge die Angriffe um fast 150 Prozent gestiegen sind. Dieser Trend setzt sich mit einer weiterhin steigenden Zahl der Cyberangriffe und der von Cyberkriminellen geforderten Lösegeldhöhe auch 2021 fort.

Demnach sind allein bösartige E-Mails aufgrund von Corona um satte 600 Prozent gestiegen, wie Izumi Nakamitsu, Leiterin des Büros für Abrüstungsfragen der Vereinten Nationen, bei einem informellen UN-Treffen preisgab.

Wenig verwunderlich also, dass mehr als jedes dritte Unternehmen im letzten Jahr von Ransomware-Angriffen betroffen war (37 Prozent), so der Report „Status Quo von Ransomware 2021“ des britischen IT-Security-Anbieters Sophos (Studien-PDF hier).

In laufenden Jahr 2021 bezahlte das amerikanische Versicherungsunternehmen CNA Financial laut US-Nachrichtenagentur „Bloomberg“ die größte Ransomware-Zahlung in Höhe von 40 Millionen Dollar, was den bisherigen Weltrekord bedeutet.

Die durchschnittliche Lösegeldforderung ist von gerade einmal 5000 US-Dollar im Jahr 2018 auf rund 200.000 US-Dollar im Jahr 2020 gestiegen, berichtet der Antivirus-Anbieter Emsisoft.

Die durchschnittliche Ausfallzeit nach einem Erpressersoftware-Angriff beträgt laut des amerikanischen Ransomware-Spezialisten Coveware 21 Tage – das ist immerhin ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2020.

Weitere wichtige Statistiken rund um Ransomware im Jahr 2021 zusammengefasst in der folgenden Infografik:

Quelle: Varonis

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