Die Sicherheitsrisiken beim Internet of Things: Der Fiat-Chrysler-Hack & Co.

Die wachsende Hypervernetzung von Geräten, Maschinen und Autos birgt auch einige Gefahren, wie etwa der Fall Fiat-Chrysler von Mitte 2015 zeigt.

Wie gestern hier im Blog beschrieben, wollen die Unternehmen der Fertigungsindustrie und weltweit in den kommenden fünf Jahren enorme Summen in das Megathema der Hannover Messe Industrie 4.0 investieren.

Allerdings – bei allem Optimismus: Die weltweite Vernetzung von Geräten, Maschinen bis hin zu Autos und Gebäuden im sogenannten Internet of Things bringt auch einige neue Gefahren mit sich, die zuvor in jener Form nicht existierten. Darauf hat der IT-Sicherheitsanbieter Symantec kürzlich in einer Studie hingewiesen.

Unter der Überschrift „The Risk of Things“ haben die Amerikaner kürzlich einen Überblick über die verschiedenen Gefahren zusammengestellt, die das rasante Wachstum der weltweiten Vernetzung mit sich bringt: Laut Prognose soll sich die nackte Zahl er am Internet hängenden Geräte & Maschinen von derzeit 6,4 Milliarden bis zum Jahr 2020 auf fast 21 Milliarden mehr als verdreifachen.

Die Folge ist eine wachsende Verwundbarkeit derartig hochvernetzter Systeme. Einen Vorgeschmack darauf gab etwa ein Vorfall bei Fiat-Chrysler Mitte 2015: Seinerzeit war es zwei Hackern gelungen, aus der Ferne die Kontrolle über einen Jeep zu übernehmen. Das Unternehmen musste deshalb 1,4 Millionen Fahrzeuge für ein Software-Update zurückrufen.

Weitere Infos rund um die drohenden Gefahren bei vernetzten Fernsehern oder im Bereich medizintechnische Geräte gibt’s in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Symantec

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