Zwischen 2012 und 2017 verdreifacht sich der Cloud-Datenverkehr auf 8 Zettabyte

90 Prozent aller derzeit existierenden Daten in den vergangenen zwei Jahren kreiert. 80 Prozent davon wiederum sind unstrukturiert.

In der vergangenen Woche habe ich hier im Blog eine sogenannte Cloud-Landkarte veröffentlicht, die den Status-Quo der Cloud-Nutzung verdeutlicht. Heute gibt’s – zusagen als zweiter Teil – weitere Zahlen und Fakten rund um die Internet-Wolke, die der zum japanischen Telekommunikations-Riesen NTT gehörende IT-Dienstleister Dimension Data mit Hauptsitz in Südafrika zusammengetragen hat.

So haben die aktuell rund 2,4 Milliarden Cloud-Nutzer rund um den Erdball 90 Prozent aller derzeit existierenden Daten in den vergangenen zwei Jahren kreiert. 80 Prozent davon wiederum sind unstrukturiert, das heißt: Sie haben kein durchgängiges Muster.

Dramatisch auch die Wachstum des Datenverkehrs durch die zunehmende Nutzung von Cloud Computing: Demnach steigt in den Rechenzentren, auf denen die Cloud-Dienste laufen, zwischen 2012 und 2017 der Datenverkehr um den Faktor drei auf fast acht Zettabyte. Zur Eindordnung: Ein Zettabyte sind 1000 Milliarden Gigabyte.

Dies wiederum sorgt für eine dramatische Zunahme des notwendigen Datenspeichers: Während in diesem Jahr die Daten eines Durchschnittshaushalts auf 65 iPhones mit einem Speichervolumen von je 32 Gigabyte passen, benötigt man dafür im Jahr 2020 voraussichtlich 318 Geräte mit demselben Fassungsvermögen.

Quelle: Dimension Data

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