Ein Blick hinter die Zahlen von Google

Der Suchmaschinen-Gigant hat 2010 mehr umgesetzt als das Sozialprodukt der 28 ärmsten Staat zusammen. Eine Infografik.

Fast 30 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftete Google im Geschäftsjahr 2010 – und zwar zu 97 Prozent mit Internet-Anzeigen, trotz aller Bemühungen, neue Erlösquellen zu erschließen. Um diese und andere Geschäftszahlen von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten, hat das US-Internetportal BusinessMBA.org eine interessante Infografik zusammengestellt. Demnach ist der Google-Umsatz größer als das Bruttosozialprodukt der 28 ärmsten Staaten der Welt zusammen.

Gerade mal 2,5 Milliarden Dollar stammen von mobilen Anzeigen rund ums eigene Handy-Betriebssystem Android – ein Wert, der sich in diesem Jahr immerhin auf fünf Milliarden Dollar verdoppeln soll. Hauptgrund für den Boom von Google ist die Zahl der Besucher: Mehr als eine Milliarde Menschen besucht die Webseite des Suchmaschinen-Riesen jeden Monat – jeder siebte Erdbürger. Weitere Daten in der Infografik – zum Vergrößern zwei Mal hintereinander auf die Grafik klicken (wird beim ersten Mal kleiner):

Google Behind The Numbers

Quelle: BusinessMBA.org

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Alle Kommentare [2]

  1. Neben einigen wenigen interessanten Infos (Adwords z.B.) lehrt diese Infografik zweierlei:

    1. Auch Infografiken können gezielt eingesetzt werden, um Emotionen zu steuern.
    Vergleiche mit den „ärmsten Ländern der Welt“, das Visualisieren des Energieverbrauches nicht mit z.B. Windenergie sondern in der Einheit „Atomkraftwerk“ oder völlig sinnlose Spielereien mit megagroßen Zahlen, die halt einfach groß sind, wenn 1 Milliarde Menschen irgendwas machen – all dies bringt den durchschnittlichen Betrachter in eine gewisse Stimmung. Man kann total merkwürdig euphorisch werden mit solchen Grafiken oder eben jemanden geschickt ans Bein pinkeln.

    2. Google wird definitiv 2012 mehr unter Beschuss kommen.

  2. Ein Vergleich des Google-Umsatzes mit dem Sozialprodukt ist recht sinnfrei. Wenn man schon einen Vergleich dieser Art anstellen möchte, dann bitte die Google-Wertschöpfung mit dem Sozialprodukt vergleichen.

    Wir sind hier immerhin bei der Wiwo, nicht bei der Bunten.