Wider den Apple-Wahn

Vor der vermutlichen Präsentation eines Tablet-Rechners spielen Medien rund um den Erdball verrückt. Eine Wutrede gegen den Apple-Hype.

Ok, am 27. Januar wird die Welt also nicht mehr dieselbe sein wie vorher. Der US-Computer- und Handyhersteller Apple stellt seine neueste Kreation vor – einen längst sagenumwobenen Tablet-Computer. Mutmaßlich jedenfalls, denn offiziell hat der Konzern in seiner Einladung für das Event am kommenden Mittwoch nur angedeutet, er wolle „seine neuesten Entwicklungen“ präsentieren. In Apple-typischer Manier ist über das neue Produkt bisher also nichts, rein gar nichts bekannt.

Dennoch schreiben sich Journalisten, Blogger & Technikinteressierte rund um den Globus seit Wochen die Finger wund. Allenthalben wird wild spekuliert: Klar – über die Größe, technische Ausstattung und sonstige Funktionen des Rechner-Tabletts. Und heißt das Ding nun iTablet, iPad in Anlehnung an den Musikspieler iPod, oder doch iSlate, weil Apple irgendwann mal einer derartige Web-Domain registriert hat? Mehr noch, da zerbricht sich mancher auch schon den Kopf über neue Geschäftsmodelle – und kommt gar zu dem Schluss, dass Apples Wunderflunder möglicherweise der krisengeplagten Medienindustrie den, nunja, Allerwertesten retten könnte.

Kurzum: Seit Wochen vergeht kein Tag, an dem nicht hunderte Technologie-Blogs weltweit und auch Publikumsmedien von „New York Times“ bis „Wall Street Journal“ in immer neue Verästelungen vermeintlicher Tablet-News hinabsteigen. Steve Jobs ist mal wieder der unumschränkte Herrscher der HighTech-Welt und macht seinem Ruf als „iGod“ alle Ehre, wie das US-Magazin „New York“ im Juni 2007 in größtmöglicher Ergebenheit titelte (Cover Nr. 77 in dieser interessanten Auflistung von Jobs auf Magazin-Titelbildern seit 1981).

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich können Apple und Jobs inzwischen auf eine höchst beeindruckende Historie überaus erfolgreicher Neuentwicklungen zurückblicken. Mehr noch: Gleich mehrere Apple-Produkte erwiesen sich gar als so zukunftsweisend, dass sie in der Folge einen ganzen Markt komplett umkrempelten: Ich denke da etwa an die Kombination aus Musikspieler iPod und Musikshop iTunes, die der Musikindustrie zeigten, wie man im legalen Online-Musikverkauf gegen illegale Downloads punkten kann. Oder das iPhone-Handy samt Ökosystem aus Apps – beide haben zusammen das jahrelang dahinplätschernde mobile Internet überhaupt erst so richtig angeschoben.

Wasser in den Wein

Und dennoch möchte ich der bevorstehenden Party auch mal etwas Wasser in den Wein kippen. Denn an vielen Berichten stört mich der euphorische, ja geradezu verklärende Tenor. Dabei sollten doch gerade Journalisten meines Erachtens stets Sachlichkeit und Nüchternheit walten lassen. Vielleicht bin ich da altmodisch. Aber ebenso wenig wie ich als Berichterstatter ein Unternehmen wegen seiner möglicherweise umstrittenen Geschäftspolitik von vornherein ablehnen darf, sollte ich einen Konzern oder dessen Produkte auch nicht mit freudiger Erwartung oder gar Begeisterung verfolgen.

Genau das passiert jedoch bei Apple – und zwar nicht erst in den vergangenen Wochen, sondern eigentlich schon seit den frühen Achtzigerjahren. Mit einem wichtigen Unterschied: Früher war es vor allem die eng umrissene Zielgruppe der Mac-Nutzer wie Designer und andere Kreative, die dem Konzern in beinahe religiöser Zuneigung ergeben waren. Dies hat sich mit der Verbreiterung der Apple-Produktpalette deutlich gewandelt. So lassen längst auch viele Journalisten jegliche kritische Distanz fallen, wenn es um den Konzern aus dem kalifornischen Cupertino und seinen schon fast zu Ikone erhobenen Chef Steve Jobs geht.

Das habe ich vor einigen Jahren selbst erlebt, als ich der Vorstellung des iTunes Music Stores für den europäischen Markt in London beiwohnte. Nach der Präsentation von „His Steveness“, so ein anderes glorifizierendes Label für Firmenlenker Jobs – klatschte der Saal mit rund 500 Leuten beinahe frenetisch Beifall, die große Mehrheit von ihnen Journalisten. Das kannte ich bis dahin nur von Pressekonferenzen in asiatischen Gefilden – und auch da meist nur von extra einbestellten Mitarbeitern des betreffenden Unternehmens. Das fand ich mehr als befremdlich: Wenn sich Journalisten in eine Meute lemminghafter Claqueure verwandeln, ist das eben nicht nur peinlich. Schließlich geht dadurch auch jegliche professionelle Distanz zum Objekt des journalistischen Schaffens verloren.

Steigbügelhalter für Marketinginteressen

Mehr noch: Indem wir Journalisten die Hype-Maschine immer weiter befeuern, degradieren wir uns letztlich selber zu Steigbügelhaltern für die Marketinginteressen eines Großkonzerns. Eines nach außen freundlichen, ja. Aber warum nur liest man eigentlich nicht häufiger Geschichten wie die des US-Technologieblogs Gizomodo über die interne Apple-Schnüffeltruppe – abgesehen von der Tatsache, dass die dortige Überschrift in Deutschland aus verständlichen Gründen deplaziert wäre? Weil sich viele Journalisten zu sehr gemein machen mit dem Objekt, über das sie schreiben sollen?

Aber auch kritische sachliche Fakten findet man in der aktuellen Apple-Manie eher selten. Etwa den Umstand, dass das Konzept des Tablet-PCs schon seit vielen Jahre existiert, die vorhandenen Geräte aber bleischwer in den Regalen liegen. Vielleicht ist dies ja wirklich dem Umstand geschuldet, dass die bisherigen Produkte schlicht am Bedürfnis der Konsumenten vorbei entwickelt waren. Daher finde natürlich auch ich den kommenden Mittwoch spannend: Denn wenn Jobs in der Vergangenheit eins ganz besonders unter Beweis gestellt hat (trotz mancher Flops wie etwa beim Apple Cube, der ungeachtet eines gigantischen Hypes nur wenige Monate gebaut wurde): Er und sein Team haben ein oft untrügliches Gespür für Hightech-Gadgets, die der Konkurrenz in Sachen Bedienerfreundlichkeit und Design um Längen voraus sind.

Bis wir aber wissen, ob Jobs nun tatsächlich einen würdigen Nachfolger von iMac, iPod & iPhone vorstellt, plädiere ich für mehr Gelassenheit – wider den Apple-Wahn. Und damit’s keiner fragen muss: Auch ich nutze Apple-Produkte, ebenso wie Geräte vieler anderer IT-Produzenten.

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Alle Kommentare [25]

  1. Apple lebt von diesem Hype und es ist Teil der Apple Kultur. Wie ja schon mehrere Apple MA bestätigt haben, spielt das Unternehmen mit bewussten „Leaks“.

    Die Erwartungshaltung ist groß und die Euphorie nicht zu bremsen, da jeder damit rechnet, dass Tablets nun endlich benutzbar werden … und man kann nicht abstreiten, dass Apple – insbesondere Steve Jobs – ein Gespühr für zugängliches Interfacedesign hat.

  2. Endlich mal jemand, der es ausspricht!

    Es mag vielleicht so sein, dass Apple v.a. mit dem Iphone ein innovatives Produkt herausgebracht hat, aber dieser Hype (bzw. dieser religiöse „Fanatismus“) ist total unerträglich und viele Produkte sind einfach nur überbewertet… Ipod…. jeder will nen Ipod – warum? Weil’s gehypet wird und viele gar nicht wissen, welche besseren Produkte es eigentlich auf dem Markt gibt….

    Apple ist einerseits ab und an innovativ und der Rest erledigt das Marketing…. schade, dass zu viele darauf reinfallen…

    und nein, ich nutze keine Apple-Produkte.. ein Iphone könnte ich mir aber durchaus vorstellen, wenns preislich (nicht nur Gerät, sondern auch für entsprechende Verträge) im Rahmen wär.. der Rest überzeugt mich nicht, da einfach nur preis-/leistungsmäßig viel zu schwach..

  3. Warum denken so wenige mal darüber nach wo Apple produziert ?
    Die VRChina ist sicher nicht der ökologisch! soziale! Produktionsstandort der zu dem Hype um Apple passt… und für diesen Produktionsursprung sind die Geräte wahrscheinlich auch noch überteuert.

  4. Der Verfasser dieses netten Artikels mahnt „nüchterne und sachliche“ Berichterstattung an. Und kritisiert dann mit spitzen Fingern Produkte einer Marke, die nach wirtschaftlichen Massgaben gemessen höchst erfolgreich in der Vermarktung von technisch ausgereiften, zukunftsfähigen, sowie innovativen Produkten ist.

    Seit wann ist es für die Wirtschaftspresse ein Makel, eine starke und führende Marke etabliert zu haben? Bloss weil so viel angewandtes und führendes Know-How in Deutschland derzeit in diesem Sektor nicht vorhanden ist? Apple Produkte sind etwas teuerer, aber höchst zuverlässig, qualitativ hochwertig und meist ein Highlight im entsprechenden Segment. Markenführer muss es geben, denn sie zwingen Mitbewerber innovativ zu bleiben. Oder?

  5. Spätestens, wenn man sich einen iPod 5g gekauft hat (zu teuer), sich über die fehlenden Angaben zur Kompatibilität im AppShop (zu den Vorgängern) gewundert hat und von dem Programm iTunes gegängelt wurde (tolles Benutzerinterface?) – ja spätestens dann ist Apple als Mythos entzaubert.
    Ach ja, tolle Idee, im AppShop alle Programme als großes Icon anzuzeigen. Passt zwar ins Corporate Design, ist aber sehr unübersichtlich und vernünftige Volltextsuche/Filter ? Fehlanzeige!
    Mir kommt kein Apple-Produkt mehr ins Haus 😉

  6. Ja wie kommt’s denn wohl, dass jedes Gerücht aus der IT-Welt in hunderten von Foren, Onlinemedien und Blogs ihren Niederschlag finden? Weil Journalisten glauben, jedes noch so kleine Gerücht online stellen zu müssen, um der Erste zu sein. Apple beherrscht das Spiel und hat wegen der hohen Qualität und einem in aller Regel super funktionierenden technischem System mit Recht eine große Fangemeinde. Ich gehöre nach den üblichen leidvollen Erfahrungen mit Windows auch dazu.
    Doch warum greift kaum ein Journalist auf, welche Weltmacht Google inzwischen ist. Jeder Furz von Google, jedes Betriebssystem, das im Zweifelsfall noch mehr Daten über den Nutzer sammelt, wird unkritisch hochgejubelt, von Wave über grenzdebiles Cloud-Computing (ich weiß, nicht ganz von Google), Android, Gmail, Buchdigitalisierung für lau usw.
    Ich wünsche mir mehr Analyse, fundierte Informationen statt Gerüchten und nicht das Dauergeplapper in Twitter, Blogs und Onlinemedien. So wird man auch nicht mehr zum willigen und billigen Marketinghelfer, ob es nun Google, Apple, Dell oder SAP ist.

  7. @Angebissener… Apple Technologie ist benutzerfreundlich gestaltet, intuitiv erlernbar und etwas kostspieliger als vergleichbare Tools. Nur ein Zufall das Appels „look an feel“ für fast sämtliche Mitbewerber am Markt zum Vorbild geworden ist? Wenn die hochpreisigen Produkte von Apple keine geldwerten Vorteile bieten würden, hätte sich das sicher schon rumgesprochen. Wer nicht gewillt ist mit simpler, aber zeitgemässer Technologie umzugehen, darf gerne weiter mit Windows Media Player und günstigen Phantasie-Marken aus dem Discounter Umfeld spielen.

  8. Kurze Info: Die WirtschaftsWoche gibt’s seit einigen Wochen auch bei facebook:www.facebook.com/wirtschaftswoche

  9. Klasse! Herr Jobs!!
    Selbst die größten Langweiler bewegen Sie zu mehr als 60 Zeilen. Sehr zurückhaltend Herr Kroker.
    Aber bad news liegen ihnen sicherlich mehr.

  10. Leider muss ich Ihnen zustimmen, dass Journalisten immer mehr Meinungsmache betreiben, anstatt sachlich zu informieren.

  11. Die logische Erweiterung zum frikkeligen iPhone.

    Ich hoffe, das Einschubfach für’s iPhone wurde nicht vergessen. Den Tablet PC beim Autofahren unauffällig ans Ohr zu halten, könnte schwierig werden.

  12. Wenn jemand ein iPhone hat, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass es eher Mitläufer als Leader ist. Ähnlich wie beim Zigarettenrauchen. Es wäre interessant, dies mit „seriösen Studien“ zu prüfen.

  13. Ja bei allen CE Firmen spricht man von „Kunden“ oder „Verbrauchern“ nur bei apple heisst es „fans“. Die haben schon eine ganz ausgeklügelte
    Art und Weise auf sich aufmerksam zu machen. Wer das auch ganz gut kann ist der Ryanair Chef O`Leary. Warum sollte man auch Geld für Werbung ausgeben, wenn man einfach Schlagzeilen machen kann.

  14. PC, Tastatur, Maus, Bildschirm – wer bietet mehr?
    Statt eines Tablets schenke man seiner Freundin einen Diamantring. Damit macht man sich unsterblich.

    Guter Artikel, fast schon eine Revolution.

  15. Guten Tag,
    ich wünschte mir, dass jeder PC-Nutzer beide Systeme einmal für 6 Wochen zur Probe haben könnte. Quasi wie bei einer Blindverkostung. Ich bin mir sicher das sich die Mehrheit für die Apple Maschinen entscheiden werden. Ich selber arbeite seit 25 Jahren mit beiden Systemen. Ich kenne aber niemanden in der Medienbranche der von Apple auf Windows umgestiegen ist. Wenn ja hätte ich gerne gewusst warum.

  16. … microsoft-„fans“ wären ja auch etwas ganz neues 🙂 prinzipiell stimme ich ihrem artikel voll zu. die unkritische berichterstattung wird immer unerträglicher, betrifft aber eben nicht nur den einzelfall apple.
    erstaunlicherweise stören sich aber stets einige user aus „dem anderen lager“ an detailfragen, die sie sich selbst nie gestellt haben; innovation, umweltverträglichkeit, ethik … und manch anwender – jahrelang auf sys.bat.exe und abgeschmackte leuchtfarben konditioniert – freut sich dann wenn er einen ipod nicht an den start bekommt. da ist er also endlich, der wurm!
    der kleine mann spricht vom „designer-gerät“, das letztlich überteuert sein muss, weil es nicht in beigefarbenen blech daher kommt.
    apple erntet schlicht für eine gelungene marketingarbeit. ob die produkte ebenso gelungene meilensteine sind, steht auf einem ganz anderen papier. für die mehrheit der windows-user sollten sie so oder so völlig ausreichen.

  17. Warum bin ich ein Apple-Fan, obwohl ich zur Zeit (hoffentl. nicht mehr lange) weder eine Iphone noch Apple-Rechner habe?
    Ich bewundere das touch and Feel von Apple, es summieren sich 1000 Kleinigkeiten die besser uns angenehmer funzen.
    In der vielfaelltigen Medienwelt von heute ist da etwas, was die menues vereinfacht, and en Anwender denkt der Mp3& Co. nebst Video, fotos, texten, blablabla zusammen auf einen Rechner verwalten moechte, ohne stundenlange Experimente wie etwas funktioniert.

    Haben Sie schon bei anderen Unternehmen wie Nokia, Samsung und Konsorten ein update erlebt wie das 3.0 beim Iphone und zwar nicht nur fuer die neuen, gerade aktuellen Modelle, sondern fuer alle bisher erschienen Iphones mit enormen Verbesserungen die auch alte Iphones wertvoll erhalten, was man bis heute auch an den Gebrauchtpreisen erkennen kann
    Was machend en Nokia, Samsung und Konsorten? Wenn ueberhaupt gibt es nur Mini-Updates die mitunter im ersten Anlauf nicht mal funktionieren, es muss dann ertmal ein Update-Updfate erfolgen und wesentliche Verbesserungen bleibe auf neue Modelle beschraenkt.
    Man hat vormals kritisiert das Funktionen wie Copy and Paste beim Iphone fehlen, jetzt sind sie da und funktionieren in allen dafuer geeigneten Feldern und Programmen durchgaengig.

    Bei anderen Herstellern wird seit Jahren mit entsprechenden Funktionen geworben, aber es funktioniert mitunter nur, wenn gleichzeitig mein Schwierpapa Geburtstag hat und eine Elefantenherde durch mein Haus rennt (man verzeihe mir diese leichte Uebertreibung).

    Damit will ich nicht jeden Eigensinn von Apple vertedigen, doch man wird dort gut behandelt und die gekauften Produkte haben einen verhaeltnismaessig geringen Wertverlust.

    Mir ist eine hohe Arbeitsproduktivitaet lieber, als 30% Ersparniss bei vergleichbarer Hardwar. und das muss man noch in Relation setzen mit Qualitaet, Sicherheit der Datenuebertragung sowie Fehler und Absturzhaufigkeit. Ahhhhhh und vergessen wir die miese Updatepolitik anderer Hersteller bitte nicht.

    Besser Plug and Play als Plug and Pray.

    Warum ich zur Zeit keinen Apple habe?

    Geldmangel aufgrund gesundheitlicher Probleme und Berentung.
    Aber dieses Jahr wird alles besser (smile)

  18. @Herr Perey:
    Das Aplle im Bereich der Bildverarbeitung, Layouting stark ist (auch wenn die ersten Macintosh ja wohl Bildschirme von der Grösse eines chlüssellochs hatten, als die Konkurrenz schon 14″ Monitore anbieten konnte), wird ja niemand bestreiten.
    Die Frage ist doch: Apple um des Apple willens ?
    Apple Produkte sind halt nicht durchgehend gut – auf Grund des Hypes werden sie aber kritiklos zu überhöhten Preisen gekauft.
    Früher musste es der Sony Walkman sein, heute ein IpodTouch. Das hat mit Qualität und Preis/Leistung leider nichts zu tun.

  19. Ich stimme dem Autor zu. Journalismus im IT Bereich (wie auch in anderen Bereichen), bedeutet für mich zu allererst eine kritische Distanz zu dem worüber man als Journalist berichtet, auszuüben. Gerade im Fachjournalismus muss man als Leser überwiegende Objektivität in der Berichterstattung voraussetzen. Ist dies nicht der Fall, sind die Beiträge wertlos.

  20. @lukullus
    Lieber Herr Lukullus, das sehe ich komplett anders. Für etwas mehr Geld bekommt man wenigstens etwas Lauffähiges. Wenn man ernsthaft die einzelnen Kompenten der unterschiedlichen Maschinen vergleicht bzw. in der gleichen Qualität zusammenstellt, stellt man nämlich fest, das der Preisunterschied kaum ins Gewicht fällt. Wenn man dann den Support-Aufwand gegenrechnet gewinnt jeder Apple um Längen. Es ist wie eine gute Investion. Der gewinnt, der auf die richtige Aktie setzt. Schön zu hören das Apple seit 25 Jahren ein Hype verursacht. Ich dachte immer das ein Hype nur ein kurzfristige Geschichte ist. Übrigens sind meine Vergleiche sehr objektiv, da wir in beiden Welten (Mac/Win) zu Hause sind und auch beide Welten supporten.
    Trotzdem gilt das jeder seine Meinung behalten darf.
    Der Beitrag ist jornalistisch gesehen total korrekt. Das sieht man u.a. an den guten Kommentaren.

  21. Habe gerade bei Stiftung Warentest gelesen, dass das Apple iPhone in den neuesten Tests nur noch auf Platz 5 landet. Platz 1 und 2 geht an 2 Nokia Produkte.

    Zitat:“Doch weit gefehlt, an der Spitze der Testtabelle findet man mit dem X6 und 5230 zwei Geräte von Nokia. Dahinter folgen zwei Blackberrys und erst dann kommt das aktuelle Iphone 4 von Apple. „