Snowden, WannaCry & Co.: 8 Ereignisse, die die Cybersicherheit verändert haben

Vom ersten Computer-Virus Anfang der 70er Jahre bis zur ersten Erpresser-Software im Jahr 2017 – die wichtigsten Hackerattacken der IT-Geschichte.

Als der erste Computer-Virus in den frühen 1970er Jahren das Licht der Welt erblickte, war für die meisten Menschen noch völlig undenkbar, dass Computer auch im Privatleben einmal eine wesentliche Rolle spielen würde. Das hatte sich 1988, als der erste Wurm für Schäden sorgte, schon weitgehend geändert. Längst hatten Computer ihren Siegeszug angetreten.

Mit weitreichenden Folgen, auch für die Sicherheit der Geräte. Cyberangriffe gehören mittlerweile zur Tagesordnung und entwickeln sich ständig weiter – von Computerwürmern bis hin zu großen Datenschutzverletzungen. Dies zeigt sich nicht zuletzt mit dem heute bekannt gewordenen Datenleck in Deutschland, bei dem Hacker die persönlichen Infos von hunderten Politiker online gestellt haben.

Aber nicht nur die Bedrohungen entwickeln sich weiter, sondern auch die entsprechenden Abwehrmaßnahmen. Vor allem acht Meilensteine haben aus der IT-Security das gemacht, was sie heute ist. Denn diese Wendepunkte sind nicht nur historisch interessant, sondern auch heute noch relevant, da sie in unterschiedlicher Art und Weise bis in die Gegenwart einwirken.

So wie etwa der Datenhack beim Internet-Pionier Yahoo: Wie der US-Konzern erst im 2016 öffentlich machte, verschafften sich Hacker im Jahr 2013 Zugang zu den Daten von insgesamt drei Milliarden Yahoo-Konten – bis heute die größte Datenschutzverletzung überhaupt.

Im Jahr 2017 erfolgten kurz hintereinander zwei Angriffe mit sogenannter Ransomware weltweit für Aufsehen: Die Verschlüsselungstrojaner WannaCry und NotPetya befielen über Schwachstellen die IT vieler Unternehmen rund um den Globus und verschlüsselten dort Dateien, um digitales Lösegeld per Bitcoin zu erpressen.

Im gleichen Jahr ereignete sich zudem der größte Diebstahl von Kreditkartendaten: So griffen Ende 2017 Hacker bei einem Angriff auf die amerikanische Wirtschaftsauskunftei Equifax Kreditkarten- und Sozialversicherungs-Daten von 143 Millionen US-Verbrauchern ab. Equifax-Chef Richard Smith musste daraufhin seinen CEO-Posten räumen.

Weitere Zahlen & Fakten zu den acht wichtigsten Ereignissen in Sachen IT-Security in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Varonis

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Alle Kommentare [3]

  1. Herrgott, lassen sie doch bitte Ihre Artikel gegenlesen.
    Tipp- und Rechtschreibfehler stören viele Leser sehr.
    …, war für die meisten Menschen noch völlig undankbar, dass Computer auch im Privatleben…

    Ist mir bei ihren Artikeln leider schon oft aufgefallen. Die Thematik ist gut, aber es findet sich doch sicher jemand, der einen so Zeit-unkritischen Artikel vor dem Veröffentlichen durchliest.

  2. @Bruelhusten: Danke für den Kommentar, den ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehme. Das Problem ist halt: Ich betreibe diesen Blog hier quasi nur „nebenbei“, mein Hauptjob sind regelmäßige Stories fürs WiWo-Heft und -Webseite. Sprich: Es ist mir kaum möglich, da noch mehr Ressourcen reinzulegen. Insofern versuche ich einfach noch gewissenhafter zu arbeiten. Aber klar ist auch: Fehler passieren. Ich bitte daher ein Stück weit um Ihr Verständnis. Viele Grüße Michael Kroker

  3. Ihr habt noch TORii und den creative script Coder vergessen.
    http://cutt.us/Whois
    Er foerdert gezieltes Datensterben bei Gesichtsbuch, Winzigweich, dem angebissenen Apfel und unserer dritten Hirnhaelfte; ist da für jene welche sich
    im Netz verstrickt haben und antwortet nur mit localhost (at) mail.com

    Ansonsten, seht informativ.