Wie der 3D-Druck die unterschiedlichen Fertigungsindustrien verändert

Fertigungsunternehmen in Deutschland haben bereits die meiste Erfahrung mit 3D-Druck gemacht – deutlich vor allen anderen Industrieregionen der Welt.

Der 3D-Druck schickt sich an, die Fertigung zu revolutionieren, wie meine WiWo-Kollegin Varinia Bernau und Kollege Thomas Kuhn in ihrer großen Geschichte in der vergangenen Ausgabe eindrucksvoll belegt haben: Während 3D-Druck lange Zeit nur für Kleinkram taugte, ist er nun reif für die industrielle Fertigung – selbst in heiklen Bereichen.

Eine gute visuelle Zusammenfassung rund um das Thema 3D-Druck hat kürzlich die britische News-Seite Raconteur veröffentlicht: Auch darin geht’s um den Einfluss der neuen Technologien auf die verschiedenen Fertigungsindustrien.

Demnach wird der 3D-Druck mittelfristig vor allem die Automobil- und Flugindustrie revolutionieren – dort wird der Anteil an der Fertigung auf fast die Hälfte ansteigen. Auf den Plätzen folgen – wenig verwunderlich – die Plastikindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau.

Kein Wunder deshalb, weil bereits heute Plastik mit fast 90 Prozent das meistgenutzte Material beim 3D-Druck ist. Hier folgen Harze mit 35 Prozent sowie Metalle mit 28 Prozent als wichtige Grundstoffe.

Überraschender Befund bei der Frage nach der gegenwärtigen und künftigen Akzeptanz der neuen Fertigungstechnologie: Deutschland liegt mit einem Anteil von rund 37 Prozent der Unternehmen, die bereits Erfahrung mit 3D-Druck gesammelt haben, deutlich vor allen anderen betrachteten Industrieregionen der Welt.

Weitere Zahlen & Fakten zum 3D-Druck in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Raconteur

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