Vom Handy-Klotz zum Hand-Schmeichler – die Mobilfunk-Geschichte

In nicht einmal drei Jahrzehnten haben sich Mobiltelefone von unhandlichen und schweren Plauderkisten in multimediale Alleskönner verwandelt – eine Infografik.

Der jüngst abgelaufene Oktober stand so ziemlich im Zeichen der Mobiltelefonie – auch und gerade hier im Blog: Angefangen bei Apple mit dem Marktstart der jüngsten Auflage seines Megasellers iPhone 4s Anfang Oktober über den tagelangen Ausfall eines Zentralrechners beim strauchelnden Smartphone-Pionier Blackberry Mitte des Monats bis hin zum lang erwarten ersten Windows-Handy des angeschlagenen Noch-Weltmarktführers Nokia in der vergangenen Woche.

Passend zum Thema hat das auf Handy-Zubehör spezialisierte US-Unternehmen Wilson Electronics eine Infografik aufgelegt. Sie zeigt das Spektrum der Mobiltelefone, angefangen beim ersten klobigem Gerät – dem 1983 von Motorola auf den Markt gebrachten DynaTAC 8000x, das seinerzeit rund 4000 Dollar kostete und das Sakko mit seinen stolzen 800 Gramm arg strapazierte – bis zu den aktuellen Handschmeichlern des Jahres 2011 wie etwa dem LG Optimus 3D P920, dem ersten Smartphone mit 3D-Display.

Gewiss, die Grafik kann eine gewisse US-Lastigkeit nicht verbergen – dennoch kommen dort auch europäische Mega-Seller der Handy-Historie vor, wie etwa das 1999 veröffentlichte und auch heute manchmal noch anzutreffende Nokia 3210, das sich angeblich rund 160 Millionen Mal verkauft hat. Erstaunlicherweise fehlen die aus den USA seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts zu uns herübergeschwappten Blackberrys komplett – möglicherweise ja, weil deren Hersteller Research in Motion (RIM) aus Kanada stammt. Zum Vergrößern zwei Mal hintereinander auf die Grafik klicken (wird beim ersten Mal kleiner):

Quelle: Wilson Electronics

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