Der Weihnachtsmann geht dank iPhone 4s mit der Zeit, wie ein Werbeclip aus dem Hause Apple suggeriert. Ein Comedy-Video verballhornt das allgegenwärtige Smartphone dagegen als Mord-Maschine.
Eines der spannendesten Neuerungen im iPhone 4s, der neuesten Auflage von Apples Smartphone-Megaseller, ist der Sprachassistent namens Siri. Der hilft bei der Navigation per Sprachbefehl, beantwortet Fragen nach dem Wetter vor Ort („Cleveland?“ – „sehr kalt“) und verwaltet Termine – Neuerungen, die sich in diesem Jahr auch der Weihnachtsmann zunutze macht. Das jedenfalls behauptet ein Werbeclip aus dem Hause Apple.
„Siri hilft durch einen arbeitsamen Tag – oder eine entsprechende Nacht“, heißt es im Untertitel bei YouTube. Wohl war: Laut „Santa’s little helper“ Siri muss der Weihnachtsmann am 24. Dezember insgesamt 3,7 Milliarden Termine abarbeiten – wenn das pünktlich klappt, liegt das vor allem am ach so smarten iPhone, so die unverhohlene Botschaft. Fragt sich nur, wie Santa Claus das im Vor-Apple-Zeitalter geschafft hat.
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Aufs Korn nimmt Siri dagegen die amerikanische Comedy-Truppe RoosterTeeth. In dem Video-Trailer namens „Siri: The Holiday Horror Movie“ für einen vermeintlichen Kinofilm verballhornt sie die Sprachsteuerung als Killer-App, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Denn plötzlich dreht Siri durch, gewinnt ein Eigenleben – und wandelt sich in eine Menschen-mordende Killermaschine.
Siri, der sanft klingende, aber brutal agierende Computer-Horror – der mit ähnlicher Stimmlage ausgestattete Rechner HAL 9000 aus Stanley Kubricks Science-Fiction-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ lässt grüßen. Vielleicht sollte man es sich da lieber doch noch mal genau überlegen, zu Weihnachten ein iPhone 4s zu verschenken.
In diesem Sinne: Frohe und geruhsame Feiertage, liebe Blog-Leser!
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