In eigener Sache: Meine Forderung zur IBM-Aufspaltung – von November 2018

Im November 2018 habe ich IBM hier im Blog dazu aufgefordert, sich ein Vorbild an Rivale HP zu nehmen und sich selbst aufzuspalten – um sich so besser auf Zukunftsthemen wie Cloud Computing und künstlicher Intelligenz fokussieren zu können. Genau so kommt es jetzt, zwei Jahre später.

Am vergangenen Donnerstag vermeldete ich exklusiv für die WiWo, dass IBM in Deutschland 2300 Stellen abbauen wolle – fast ein Viertel der hiesigen Belegschaft von aktuell gut 10.000 Beschäftigten.

Der Schritt hängt mit der Anfang Oktober verkündeten Selbstaufspaltung von IBM zusammen: So will Konzernchef Arvind Krishn das IT-Dienstleistungsgeschäft abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen; die Rest-IBM soll sich dann vor allem auf Cloud Computing und künstliche Intelligenz fokussieren.

Was mir erst im Zuge der letztwöchigen Recherche wieder eingefallen ist: Genau diesen Schritt hatte ich selber hier im Blog schon mal gefordert – am 2. November 2018, also auf den Tag genau heute vor zwei Jahren. Die Überschrift: „IBM sollte dem Vorbild von HP folgen – und sich selbst aufspalten

Und weiter im Text: „Die Trennlinie wäre bei IBM in Ermangelung eines Endkundengeschäfts natürlich eine andere […] Und zwar in Form der sogenannten „strategischen Imperative“, also den für IBM so wichtigen Zukunftsthemen wie Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz.“

Genau so kommt es jetzt also. Ich frage mich bloß, warum mir das nicht schon bei der Ankündigung des Schritts aufgefallen ist. Vielleicht befand ich mich am 8. Oktober – die Meldung machte kurz vor den hiesigen Herbstferien die Runde – ja schon gedanklich im Urlaub…

Verwandte Artikel:

IBM sollte dem Vorbild von HP folgen – und sich selbst aufspalten

Von der HP-Gründung bis zum iPad-Start: Chronologische Zeitleiste des Computers

Von Fortran & Cobol über Java bis Swift: Die Evolution der Programmiersprachen

50 Jahre Mainframe – das System/360 von IBM hat Geburtstag

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*