Krokers RAM: It’s the data, stupid!

Mein Rant am Morgen: Im Zeitalter von Big Data & Data Analytics kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, Daten über Kundenzufriedenheit zu ignorieren – das ist die zweite Botschaft hinter dem SAP-Deal in dieser Woche.

Anfang der Woche überraschte SAP Freund und Feind mit der Ankündigung, den bis dato weitgehend unbekannten US-Softwareanbieter Qualtrics für stolze acht Milliarden Dollar schlucken zu wollen – das entspricht dem zwanzigfachen des erwarteten 2018er Jahresumsatzes.

Die Business-Logik hinter dem Deal – insbesondere im Konkurrenzkampf mit dem derzeit wichtigsten Rivalen der Walldorfer, nämlich dem Cloud- & CRM-Giganten Salesforce – haben mein Kollege Matthias Hohensee und ich in der aktuellen „WirtschaftsWoche“ näher analysiert.

Aber die neuerliche Akquisition hat noch eine zweite Botschaft jenseits der Zweikampfs der beiden Rivalen: Sie zeigt eindrucksvoll die wachsende Bedeutung von Daten auch im Geschäft mit vermeintlich langweiliger Unternehmenssoftware.

Denn Qualtrics ist spezialisiert auf das sogenannten Experience Management, also die Messung der Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern mit Produkten und Marken – und das in Echtzeit.

Informationen also, die Internet-Unternehmen wie etwa Amazon schon seit Jahren messen und erheben. Doch im Zeitalter von Big Data und Data Analytics, von Echtzeiterhebung und -auswertung kann es sich praktisch kein Unternehmen mehr erlauben, solche Daten zu ignorieren.

Oder, frei nach Bill Clinton: It’s the data, stupid!

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