Zwei Drittel aller Unternehmer nutzen bereits Cloud Computing – ein Drittel Public Cloud

Der globale Umsatz mit der Cloud soll laut Prognosen von aktuell 246 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2020 auf 383 Milliarden Dollar steigen.

Cloud Computing boomt – wie man nicht zuletzt am jahrelangen Boom von Cloud-Primus Amazon Web Services sieht, siehe dazu auch unsere große WiWo-Story von Ende Februar.

Deutsche Unternehmen haben das große Potenzial des Cloud Computings erkannt und ihre Ressentiments überwunden. Trotz existierender Sicherheitsbedenken deuten die Zeichen der Zeit den Unternehmen den Weg in die Cloud.

Dies zeigt sich auch in den Marktzahlen des Jahres 2018: Fast zwei Drittel aller Unternehmer in Deutschland nutzen demnach bereits Cloud Computing (65 Prozent), knapp ein Drittel greift sogar auf die Public Cloud – also Cloud-Dienste im offenen Internet – zurück (29 Prozent).

Und der Boom soll in den kommenden Jahren weitergehen: Prognosen zufolge wird der globale Umsatz mit der Cloud von aktuell 246 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2020 auf 383 Milliarden Dollar steigen.

Ein kritisches Thema ist allerdings die Datensicherheit, insbesondere bei Unternehmen, die bisher auf die Public Cloud verzichtet haben: Drei von zehn Firmen befürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, 20 Prozent sehen die Möglichkeit eines Datenverlustes – und fast dieselbe Zahl von Unternehmern ist besorgt, dass wichtiges Know-how über die Cloud verloren gehen könnte.

Mehr als 70 Prozent finden, dass die Daten in der Public Cloud entweder schwieriger oder deutlich schwieriger zu schützen sind als im unternehmenseigenen Netzwerk. Dem stehen zwei Drittel der Befragten entgegen, die berichten, dass es in den letzten zwölf Monaten keine Vorfälle bei der Datensicherheit im Zusammenhang mit der Cloud gegeben hat (68 Prozent).

Weitere Zahlen & Fakten zum Status Quo im Cloud Computing 2018 in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: OneClick

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Alle Kommentare [2]

  1. Eine wunderbare Sache – das arbeiten mit der Cloud. Wäre da nicht das Problem mit dem Status den wir in Deutschland LEIDER in Bezug auf Geschwindigkeit, Kosten und Zugriffs-Auswahl haben!

    Solange Deutschland immer noch als „Entwicklungsland“ hinterher hinkt in Europa und nicht endlich die richtigen Leute an der vernünftigen Position sitzen, sehe ich gewaltige Schwierigkeiten auf uns User zukommen! Wie gesagt, die Entwicklungen, rein technisch gesehen, Chapeau! – Jedoch fehlt halt auch die vernünftige Umsetzung in der Führung!

    Und abschließend sei noch erwähnt: Bei all der positiven Entwicklung im technischen Bereich sollte man NICHT vergessen, das auch recht viele Menschen draußen „an den Geräten“ nicht so gern in Anleitungen blättern um zu lesen wie es denn funktioniert. Sie möchten es bitte schön einfach und für den DAU mundgerecht zubereitet!

    Mit einem lieben Gruß aus Düsseldorf, UJ

  2. Hallo Herr Jacob,

    ich gebe Ihnen recht – lesen Sie die entsprechenden Postings auch & gerade hier bei mir im Blog zum Entwicklungsland Deutschland bei der Digital-/Breitband-Infrastruktur:

    http://blog.wiwo.de/look-at-it/2018/02/19/zahl-hiesiger-glasfaser-anschluesse-steigt-leicht-aber-deutschland-bleibt-entwicklungsland/
    http://blog.wiwo.de/look-at-it/2017/03/27/deutschland-bleibt-mit-weniger-als-zwei-prozent-anteil-glasfaser-entwicklungsland/

    Um nur mal zwei herauszupicken. Aber ich möchte ja nicht nur negativ schreiben… danke jedenfalls fürs Feedback & beste Grüße.