Nur jeder dritte Anwender sieht die IT an Bedürfnissen des Unternehmens orientiert

Endanwender und IT-Verantwortliche haben unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Maßnahmen die Produktivität im Unternehmen verbessern.

Dass eine Kluft zwischen den Bedürfnissen der IT-Endanwender in den Unternehmen und den IT-Abteilungen herrscht, habe ich bereits mehrfach hier im Blog beleuchtet: So würden beispielsweise viele User, insbesondere die Jüngeren, statt Telefon gerne Messenger-Dienste verwenden – diese stellt die IT aber vielfach nicht bereit.

Nexthink, ein Schweizer Anbieter von IT-Management-Software, hat jetzt vom IT-Marktforscher Forrester eine Studie durchführen lassen, die eine große Lücke zwischen Endnutzern und IT-Verantwortlichen bezüglich der IT-Performance aufdeckt. „Kroker’s Look @ IT“ präsentiert die Ergebnisse heute vorab exklusiv.

Demnach sind nur ein gutes Drittel der Anwender in den Unternehmen der Meinung, dass die IT-Abteilung wirklich an den Bedürfnissen des Geschäftsbetriebs orientiert ist, Projekte zeitnah umsetzt, die Häufigkeit von IT-Problemen reduziert und Updates im Sinne einer Produktivitätssteigerung anbietet (36 Prozent). Mehr noch: Lediglich 34 Prozent der Nutzer denken, dass ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz Priorität für die Kollegen der IT-Abteilung hat.

Endanwender und IT-Verantwortliche haben zudem unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Maßnahmen die Produktivität verbessern: Fast neun von zehn Nutzern nennen schnellere Computer (86 Prozent) – aber nur die Hälfte der IT-Manager (52 Prozent). Drei Viertel der IT-Manager geben an, dass es die Produktivität verbessern würde, wenn die Suche und Lösung von IT-Problemen nicht so lange dauern würde (76 Prozent).

Für die Studie hat Forrester hundert IT-Manager, die für die End-User IT verantwortlich sind, sowie 300 Büromitarbeiter befragt. Weitere Ergebnisse in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Nexthink

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