Horror Husten

Wenn es etwas gibt, was einen Wettbewerb, egal wie lang oder kurz er ist, vor dem sich jeder Sportler fürchtet, dann ist es eine Verletzung oder Erkältung kurz davor. Bei mir ging es heute morgen los. Husten. Leichtes Halskratzen. Normalerweise würde ich das mit viel Trinken so übergehen. Nun muss ich aufrüsten.

Es wird geschluckt, was geht. Wasser, Isländisch Moos. Am Ende löse ich vielleicht noch die Tabletten in der Heißen Zitrone auf, in der der Beutel Kamillentee baumelt. Bloß nicht krank werden. Das ist alles, was viele Athleten kurz vor einem Wettkampf beschäftigt. Hobbyfußballer haben mehrmals im Monat Spiele. Ausdauersportler einige wenige Wettkämpfe. In meinem Fall startet Samstag der Ultramarathon über 50 Kilometer in Rodgau.

Der Schweinehund feiert natürlich Fest. Liegenbleiben, nicht anstrengen, nicht keuchen, verzweifeln, zaudern, hadern. Einfach sagen: Krank. Sorry.

So nicht! Der Vorteil einer langen Vorbereitung über Wochen auf ein Ereignis, sei es Radrennen, Langlauf, Skaterrennen – man will dann auch starten. Also: Runterschlucken, Medizin und Zweifel, möglichst kurieren und ran an den Start. Die Enttäuschung, gar nicht erst starten zu können, wäre schlimmer als ein schlechtes Ergebnis.

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