Die Optimismuspille

In Davos traf sich die Weltwirtschaft. Ökonomischer Optimismus kommt aus China und den USA. Europa muss noch aufwachen.

Frische Luft tut gut. Von diesem Satz hat Davos immer gelebt. Als Luftkurort für Lungenkranke ebenso wie als Gedankenkurort für Routinegeplagte. Die Lungenkranken sind ob des medizinischen Fortschritts inzwischen wieder weg. Die Routinegeplagten kommen noch immer. Sie haben sich auch in diesem Jahr in den Graubündner Bergen am World Economic Forum (WEF) versammelt, um dem Gegenteil dessen zu huldigen, was der Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant aus Vernunftgründen als moralische Verpflichtung des Menschen beschrieben hat: Optimismus.

Kann es sein, dass Europa diesen Ansatz inzwischen ganz vergessen hat? Kann es sein, dass ein gedankliches Raunen durch das Davoser Kongresszentrum ging, als ein optimistischer Moment entstand, den niemand so erwartet hatte? Kann es sein, dass der vielleicht optimistischste Anlauf beim diesjährigen WEF aus China kam?

Ja, das kann sein.

In der stickigen Luft der Kongresshalle hielt der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang eine engagierte und zukunftsgewandte Rede. China stehe für Marktöffnung und werde sich weiter wandeln, sich für mehr Rechtssicherheit, mehr Eigentumsschutz und mehr Innovationen starkmachen. Und dann folgte eine Passage, die nachklingt: Der chinesische Ministerpräsident warb für „massenweises Unternehmertum“. Das war der frischeste Wind, der Davos durchwehte.

Es ist eine erstaunliche Kluft, die sich zwischen diesen Worten, den US-Diskussionsbeiträgen zu „Economic Opportunities“ und den Reden der Repräsentanten Europas aufgetan hat. Bei Letzteren war immer wieder von Vertrauensverlust, Krise, lahmender Wirtschaft die Rede. Auch die Entscheidung der EZB, von März an monatlich notleidende Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro aufzukaufen, war in Davos nur unter Europäern Thema. Im angloamerikanischen Raum zuckt man die Achseln: zu spät, zu zögerlich, wirkungslos.

Für insgesamt 1140 Milliarden Euro will die EZB bis September 2016 Papiere kaufen. Das ist die am teuersten erkaufte Zeit, die Europa jemals bekommen hat. Die Milliardenschwemme ist eine Optimismuspille für den Kontinent, der nicht mehr recht an sich selbst und seine Heilungskräfte glaubt. Ihre Wirkung ist umstritten. Die wütenden Reaktionen in Deutschland zeigen: Nicht mal als Placebo ist die Pille unumstritten.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 05/2015 vor.

Das ist nicht gut. Wenn wir in Europa kein „massenweises Unternehmertum“ haben, dann liegt das auch an der gegenwärtigen Situation. Die Märkte sind mit Liquidität geflutet, es wird trotzdem nicht investiert, die Wirtschaft will nicht anziehen. Stattdessen baut die Geldpolitik der EZB einen Verschiebebahnhof der besonderen Art: Endstation Sanktnimmerlein.

Liegt das in der alleinigen Verantwortung der EZB? Nein. Europa wurde fiskalpolitisch falsch gebaut. Dieses Problem schleppt es nun mit sich herum wie einen Virus, der nur schwer behandelbar ist. Die Medizin kommt nicht von der EZB, sondern muss von den Regierungen geliefert werden.

Reformen – eine Bringschuld

Wie sagte Ministerpräsident Li Keqiang in seiner Rede: „Davos war einmal ein Luftkurort. Dann wurde das Penizillin erfunden, und Davos hat sich gewandelt – zu einem Ort geistiger Erholung. Wir brauchen ein neues Penizillin.“ In anderen Worten: Aufbruch entsteht nicht durch kleinteiliges Problem-Management, sondern durch große Ideen. Womit eigentlich alles über die Hunderte Milliarden der EZB gesagt ist.

Aber jetzt mal optimistischer: Es gibt eine Chance, dass aus der Geldschwemme doch noch etwas Gutes werden kann. Im Vorfeld der Entscheidung vom vergangenen Donnerstag war immer wieder Thema, dass der Druck aus Deutschland gegen den Kauf weiterer Staatsanleihen nicht nachgelassen hat. Den Regierungen von Frankreich, Italien und Spanien ist damit ein Entlastungsargument gegenüber der eigenen Bevölkerung an die Hand gegeben worden: Wir haben es geschafft, die EZB-Entscheidung gegen Deutschland durchzusetzen und damit Zeit gewonnen. Aber im Gegenzug sind nun auch zügig Reformen fällig.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [229]

  1. Pampa, ein Nachtrag.

    was interessiert es eine seriöse Bank,
    wenn die solvente, zahlungskräftige schwäbische Hausfrau ihre quengelnde Sippe „einzäunt“,

    Eher einen darbenden Spekulanten, der im Haus nebenan wohnt. 😉

    Gruß
    karel

  2. Tja Pampa,

    es prägt, wenn man beruflich erfahren hat,
    was Schulden, die zum Ausfäll der Liquidität führen, bewirken

    Es prägt auch, wenn man ebenso beruflich erfährt,
    welche Freiheiten die neu geschaffenen soliden Liquiditäten bewirken.
    Eine Erfahrung, die auch der Politik gut tun würde.
    Das war kein Selbstläufer,
    eher das Ergebnis von Verzicht, von Restrukturierung, Modernisierung.

    Diese Erfahrung prägt, die nimmt mir niemand mehr.

    Auch DU nicht… 😉

    Gute N8
    karel

  3. Der Euro-Raum kann das halt besser als die USA. Was genau kann der Euro-Raum besser Karel und was soll das Gelabere eigentlich aussagen? Wenn mich nicht alles täuscht, liegt Rom in Italien, die Norditaliener und speziell die Südtiroler sind es selber mit den Süd-Italienern satt. Südtirol wäre bei einer Volksabstimmung sofort wieder bei Tirol, Mailand, Turin und Verona auch. Rheinland-Pfalz fiel mit Bimbes und Beck bisher vor allem dadurch auf, dass sie nicht mit Geld umgehen können. Siehe Dir mal den Nürburgring und die Eifel an, eine einzige Katastrophe. Was meinst Du eigentlich, wie lange das Bayern, BW und Hessen noch mitmachen? Das Saarland kann Frankreich gerne wieder haben, geschenkt, tscho mit ö und wenn sie wollen kriegen sie Lafo auch gleich mit. Bitte, den Papst der sozialen Gerechtigkeit, der Wein säuft und Wasser predigt in seinem Palast der sozialen Gerechtigkeit samt seiner neuesten Flamme Sarah aus Ostberlin auch, die würde sowieso besser zu Hollande passen. Der einzig halbwegs vernünftige Politiker war meiner Beobachtung nach in den letzten beiden Jahrzehnten ausgerechnet auch noch ein Sozi, Schröder, aber der soll auch noch an allem schuld sein. Mit dem seiner Partei kann man nur nicht regieren und wer regiert mit ihr? Merkel!

    Sag mal Karel, wie hast Du eigentlich die Finanzabteilung geleitet? Das war dann aber wieder wohl die Deutsche Bank schuld. Irgendwie sind immer alle anderen schuld und Brüssel soll dann wohl noch selbst Rating-Agenturen aufbauen und Konkurrenz zu Apple und Google aufbauen, gell? Aber ansonsten geht es Euch gut, ja?

    Entschuldigung Senator, nur kann ich Deine Gedankengänge so nicht ganz nachvollziehen.

    Na komm, noch einen kleinen Witz für Dich, mit Heinz Erhardt kannst Du wohl anfangen als mit Ludwig Erhardt.

    Die Lehrerin sagt in der Schule, Kinderchen, heute werden wir die Hilfsverben haben, werden und sein konjugieren. Wer kann mir dazu einen Satz sagen? Fritzchen meldet sich und sagt heute haben wir schönes Wetter. Sie meint richtig, aber da finden wir noch schönere Sätze. Max meldet sich und sagt, Frau Lehrerin ist noch zu haben. Ja Mäxchen, grammatikalisch richtig, wenn auch nicht besonders charmant. Hinten nimmt klein Pampa die Zigarre aus dem Mund, legt die Würfel zur Seite und sagt, Frau Lehrerin wird auch in zehn Jahren noch zu haben sein, weil sie so hässlich ist. Was genau stimmt an dem Satz grammatikalisch nicht? Und wecken Sie mich bitte erst bei Futur 2 auf, mir ist dieses Gesülze zu langweilig. Ansonsten würfeln wir hier hinten weiter. Obwohl, jetzt hören wir mal auf zu Würfeln, kommt Jungs eine Runde Skat. 18, 20, 2, 3, 7, 30, weg. Contra, Re, Sub, Kirsch! Und Sie hören sich gefälligst auf einzumischen, wir Schüler werden ja nicht vom Staat bezahlt und müssen unser Taschengeld selber verdienen, Sie faule Sau. Das sind uns ja gerade die Richtigen, Schule, verschultes Studium und dann wieder Schule, wann werden Sie andlich mal erwachsen? Und sehen Sie mich nicht so lüstern und notgeil an, ich bin Dein Schüler Du Schlampe und Du sollst mich erziehen, nicht ich Dich.

    Tja Karel, unsere Lehrerinnen hatten es nicht so ganz einfach mit uns. Die kleine Deutsch-Referendarin sah aber wirklich bezaubernd aus, ich hätte ihr studenlang zuhören können und wohl erzogen, wie ich war, sah ich ihr auch nicht nur auf die Titten und den Hintern, sondern ganz verträumt die ganze Zeit in die Augen. Für sie setzte ich mich auch zu den Strebern in die erste Reihe, da war die Aussicht besser. 😉

    Eine Jugend haben wir beinander was? Kein Wunder bei den Eltern und Großeltern, verwirrte Generationen geben Verwirrung weiter, gell? 😉

    Na komm alter Lauser, Gott schütze unsere Gesundheit und die Schaffenskraft unserer Frauen!

    Mir tun die Islamisten leid, ein Harem, welche grausame Vorstellung. Mir reicht ein Weib völlig und die macht mich schon fertig. Den ganzen Tag dieses Gelabere, alle vier Wochen das gleiche hormonelle Elend, oh Mann, was freue ich mich schon drauf, wenn die endlich in die Meno-Pause kommt. Ähm, werden Frauen eigentlich dann besser, oder noch schlimmer? Nun baut mich mal etwas auf, ansonsten werde ich in meinem nächsten Leben auch schwuler Sozi. So woe WoWi Berlin regiert hat, das kriege ich gerade auch noch hin. Zamir, was macht die Flughafen-Ruine. Das ist wirklich übel Junge, wie soll ich denn überhaupt nach Berlin kommen, fliegen geht kaum, mit der Bahn ist es aber auch schwierig und immer höre ich einen Namen, Mehdorn. Soll ich zu Fuß nach Berlin laufen, mit Hape Kerkeling dorthin pilgern? Fass mich bloss nicht an Freundchen, erstens verläuft der Jakobsweg nicht durch Berlin und zweitens bin ich alles andere als schwul! Nimm bloß Deine Hände weg, ei zweites Mal sage ich dir das nicht, sonst schlägt es auf der zwölf ein Kleiner!

    Iss ja juut … ich tue schon keinem was. 😉 😉 😉

    Gruß
    Pampa

  4. Ghost

    Für mich ist der EURO noch in der Phase der Selbstfindung.
    Die Völker selbst finden sich, wie ich meine, auch ohne Politik.

    Die Maastricht-Kriterien wurden von allen Beitrittsländern unterschrieben.
    Allerdings von Politikern, die sich dem EURO verpflichtet fühlten, sicherlich auch der Vorteile wegen.
    Die Nachfolgenden dagegen sahen eher mehr die Vorteile, weniger die Pflichten.

    Das Ausbleiben der Kontinuität ist eben ein Zeichen von Schwäche in einer Demokratie. Leider fehlen immer noch die Systeme, die wirksam Regelbrüche drakonisch sanktionieren. Weshalb Regelbrüche ja „gelebt“ werden.
    Da eine „militärische“ Disziplinierung nicht mehr zeitgemäß ist, sollten schon andere Mechanismen greifen. Und wenn schon selbstgesetzte und durch Unterschrift anerkannte Regeln nicht befolgt werden, sollte schon so etwas we eine „fiskalische Disziplinierung“ greifen. Wie die ESM z.B.

    Draghi, für mich aktuell ein Synonym, der fiskalischen Disziplin auszuweichen.

    Gruß
    karel

  5. Pampa

    Ein Richard von Weizsäcker war ein brillianter Meister des Wortes.
    Ohne Zweifel.
    Ein „tumber“ Kohl eher ein Meister der Taten, wie z.B. der Wiedervereinigung.
    Selbstredend….. mit Zweifel.

    Ich erinnere mich:
    Mein „Vor-Gesetzter“ war ein Meister der Theorie, der Rhetorik
    Für den wirtschaftlichen Erfolg sorgten dagegen andere.

    Ebenso erinnere ich mich:
    Die DDR lebte vom Ausblenden der Wirklichkeit.
    Bis sie scheiterte.
    Blenden wir uns weiter selbst.

    Gruß
    karel

  6. dtesch

    SAP, eben nur ein Teil des Ganzen.
    Gewissermassen wie LKW´´s der Mobilität.
    Die „Regeln“ dieser „Mobilität“ werden woanders gesetzt.
    NSA läßt grüßen.

    Das neue Europa ist „bildlich“ noch in der „Pubertät“,
    Es wird wachsen, herauswachsen aus den heutigen Problemen.
    Die Regelbrecher sind das Problem, die sich selbst entsorgen werden.
    Da wurden Verträge UNTERSCHRIEBEN, nur, um sie zu brechen?
    Nur eine Frage der Zeit.
    Ich erinnere:
    auch Deutschland galt mal als „kranker Mann“ in Europa.
    Lohnverzicht von ca. 20 %, also die „interne“ Anpassung war der Weg.
    Hierzulande ein Weg, der erst durch den Verlust von über 2 Mio. beitragszahlenden Gewerkschaftsmitgliedern möglich wurde.
    Der Weg, den die „Abwertungs-Spezialisten“ erst noch gehen müssen.
    Nicht der EURO, der alte „Schlendrian“ ist das Problem.
    Es war kein deutsches Europa gewollt.
    Nun wirkt eher so etwas wie ein „amerikanisches“ Europa.

    Gruß
    karel

  7. Danke Null, ich habe auch eine bequeme Couch. Der Magier versucht mich nur zu ärgern, keine Sorge. Sorgen musst Du Dir erst machen, wenn ich ihn mal zu Dir mitbringe und auf Deine Couch lege. An dem haben sich schon ganz andere Psychiater der Zähne ausgebissen. Die Hälfte in der Belgung der Klappsmühle sind Psychiater, die auf seine Rechnung gehen. 😉

    Schon in Ordnung, ab und an brauchen Exil-Moselfranken nur eine kleine Abreibung, sozusagen mal ins Eisloch nach der Sauna zoppen, sonst laufen sie zu heiß. 😉

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Ach Karel, Richard von Weizäcker war auch kein Freund von Bimbes und seinem Mädchen aus der Uckermarck. 😉

    Schade, haben wir wieder einen guten Mann verloren.

  8. Konsistenz – Widerspruchsfreiheit in der Logik….

    Eysel,
    Für mich ist widerspruchsfrei, daß ein Währungsraum mit permanenten Defiziten nur als globaler Minotauros überleben kann.
    Minotauros, lt. Dürrenmatt auch ein Sinnbild der Orientierungslosigkeit.
    Wie die Geschichte lehrt, war da auch ein Theseus.
    „Die enorme Erneuerungkraft…..“ ??
    Horrende Schulden, Sinnbild einer enorm „aufgeblasenen“ Erneuerungskraft,
    ständig „Blasen“ bildend.
    Ein Land, welches für Militär mehr Geld ausgibt als der Rest der Welt,
    bescheinigt sich eine innewohnende „Schwäche“.
    Den Niedergang Roms haben auch die „Legionen“ nicht verhindern können…..
    Eine geschichtliche „Erfahrung“.

    Der Euro-Raum kann das halt besser.
    Auch die, die die Regeln brechen, werden an den Regeln zerbrechen.
    Alles hat, alles braucht seine Zeit.

    Meine Sicht.

    Gruß
    karel

  9. Magic & Pampa,
    macht Ihr jetzt einen chefinnenblog-super-bowl
    mit finalem countdown, um 1200 mittags an
    der donar-eiche, mit Harry Kuppa und
    Anna Netrebkov in den Traumschiff-Rollen?

    Isch schreibsle Euch die drehmenzbücher
    auf den laib, wie es euch gefällt, mit dem
    neuesten Eurozonen-Verfallz-Datum.

    Schönen Gruss vom Zazkikki im Zirtaki, Zamiraki

  10. Magic,

    es gibt einen gewissen Punkt, den man auch bei mir nicht hier spielerisch überschreiten sollte. Mit mir kannst Du hier alles machen, ich teile aus, ich stecke auch ein, kein Thema. Es hört aber da auf, wo potenziell Menschen verletzt werden können, die mir einst ihr Vertrauen schenkten, da gehst Du viel zu weit. Okay?

    Dass ich durch und durch ein deep dark blue bin, solltest Du eigentlich langsam gemerkt haben. Ich erkenne selbst den Schreibtisch eines „Blauen“ aus 100 Meter Entfernung und nehme an, dass auch Deiner so aussieht. Na Magier, sperrst Du selbst in der Mittagspause alles weg?

    Selbst in der Friedhofsverwaltung, sei Dir nicht so sicher, dass einer Deiner Kunden nicht mal wieder aufersteht. 😉

    Gruß
    Pampa

  11. Pampa.le, von wat redest duuhu, manfred dat mammut oder manni dat scharf äh schaf …;-))))) odda eysel dat flughund, hat du sorgen oder kumma, geh ins bett und schieb ’ne zahl…

  12. Lasst meinen lieben Pampa in ruhe,
    ihr unwissenden, flegelhaften neidhammel.
    Sooho geht es jedem, der versucht die
    klare und reine Zamirsche in misskredit
    zu bringen, könnte ich jetzt schreiben,
    lass‘ ich aber lieber sein, mit rücksicht
    auf die gefühle meines freundes der mich
    jetzt nötich und gaanz dringend braucht.

    Für den erfahrenen Psychotherapeuten unter
    uns, ist der liebe Pampa genau an der schnittstelle,
    wo ihm sex mitten in der nacht, dazu noch mit der eigenen
    Frau immer weniger bedeutet und er sich mehr und mehr
    zu männern hingezogen fühlt, rein konspirativ
    natürlich, der übergang vom reinen triebmenschen
    zum intellektuell-sanftmütigen und bedächtigen
    gutmenschen, das geht jedem sooho in diesem alter.
    Und dann verlieren die Bayern auch noch sooho
    hooch in VW-hausen, oohoo.

    Pampa,
    wir schaffen das, nach drei bis elf sitzungen bist
    Duhuu übern Berch, versprochen, Zamir

  13. Magic Magellan,

    was ich hier sage ist volkommen belanglos, stehe ja ja nicht auf der Payroll der WiWo. Blauer Bruder, ich rede von ganz realen Dingen, das aber real und durch die Blume unter Pseudonym.Comprende?

    Ich kann nichts sagen Junge, aber Du spürst mich, Niemals würde ich etwas gegen meine ehemaligen Kollgen, gegen meine Mitstreiter etc. sagen NIE! Aber rein technisch bin ich etwas bessel als Stefan Baron und kenne die Bank enebso ie Du auch besser als der Chef der Probaganda-Abteiling dort. Was Du dir Dir immer einbilsdest, weder wäre ich ein grüner noch ein gelber, die habe ich auch mal geleietet ja, ich bin deep dark blue“

    Komprommitiere nie wieder aus Geltungssucht meinen ehemlaligen Uasbildungsleiter, Ich habe Manni so viel zu verdanken, wenn Du meinst eine Hauptfiliale sei hoch, die Zentrale ist devinitiv höher und Manfred genießt als mein Ausbilder mein aboluts Verrauen, er ist der absolt beste Privatkundenbanker, mit dem ich jemals arbeiten durfte.

    Magic, ich mache Dich sowas von fertig, wenn Du meinst mit Deinem Narizissmus durchzukommen, für derartige Fights bis Du geistig eben zu schwach mit Eysel kannst Du es ja auch nicht aufnehmen.

    Gruß
    Pampa (Moselfranken gehen so gebückz, weil früher Altbayerund Schaben aug ihnen zur Arbeit ritten.

    dtesch ud Eysel, Eure!

    Gruß
    Pampa

  14. Ach Zamir,

    das ist schon so lange her, dass es gar nicht mehr wahr ist, ein gutes Vierteljahrhundert. Schlosser war Oberbayern Brett 1, die ganz klare Nr. 1 in der Jugend von ganz Bayern, weiß nicht, der war mit 14 oder 15 schon GM. Den zu kriegen war natürlich Volkssport, aber alles andere als einfach. Nie Nummer eins von Unterfranken hat ihn aber mal im 17. Auf e5 mattiert. Was heißt er, das war Königsgambit vom Unterfranken in Weiß, aber frage nicht wie, volles Risiko und wir halfen alle etwas zusammen. Im bayr. Schachverbang gab es ja nicht nur sieben Regierungsbezirke, wie in der Politik, sondern 8, München war ein eigener. Der stärkste Regierungsbezirk war aber ganz klar Oberbayern, wie in der CSU, doch nicht München.

    Damals, bei bayerischen Jungend-Mannschaftsmeisterschaften, gingen fast alle Bretter an Nummer 1 gleichzeitig remis zu Ende. Das war nicht nur Unterfranken 1, das war nur der Auftragskiller, wir alle wollten den Kopf von Schlosser, auch Münchens Nr. 1, Du kennst seinen Nachnamen, nein, micht Wolfgang Unzicker, Ferdinand Unzicker. Du weißt, dass etwas bessere Schachspieler weder Figuren berühren müssen noch das Brett überhaupt sehen, Du kennst Jugendliche und kannst Dir wohl vorstellen, dass wir Oberbayerns Nr. 1 dran kriegen wollten, ALLE!

    So einfach war das aber nicht, zumal Oberbayerns Nr. 2 damals auch schon GM war, sein bester Freund, der ihm natzürlich auch half. Also musst Du den auch kalt stellen, um den anderen anzugreifen. Kein Mensch hat gesagt dass das einfach oder gar fair gewesen sei. Alle auf ihn, der Unterfranke zieht, den holen wir uns jetzt. Unterfranken wollte damals gar nicht Oberbayern schlagen, ohnehin aussichtslos, wir alle wollten ihre Nummer 1 köpfen, was wir ja auch schafftten mit vereinten Kräften. Wie ihm da aber geschah, das weiß der bis heute vermutlich noch nicht. Ganz klar aber war Philip Schlosser damals der Beste von allen, nur unbesiegbar war er auch nicht.Ich glaube Unterfranken hatte damals 6,5 zu 1,5 verloren, das war aber egal, wir alle wollten nur ihn kriegen, der ganze Rest vom Turniertag war mehr oder weniger geschenkt oder geschoben.

    Beim A-Kader-Training in der Sporthochschule Grünwald hatten wir ihn auch gekriegt. Zum Abschluss neun Runden Schweizer System, Schnellschach. Meine nummer 2 hatte den anderen geschlagen, ich ihn, Endrunde Nieberbayern 1 vs. 2 (beide 8 aus 8), Oberbayern 1vs. 2 (jeweils 7 aus acht). Dazu muss ich aber auch was über die Kochkünste dort damals sagen, den Fraß konnte man kaum essen, u.a. gab es Mittags immer einen Suppentopf, das Zeug war undefinierbar. Wie Jungs halt so sind, der Sieger bestimmt, wer den Suppentopf alleine aufessen muss. Das gab das kürzeste Remis in der bayrischen Schachgeschichte, wir hatten noch nichtmal überlegt zu spielen, Remis ohne Zug in der Grundstellung, wer holt seinen Topf war eher die Frage. Na herzlichen Glückwunsch, da, Mahlzeit!

    Natürlich haben wir das Zeug aber zusammen gefuttert, letztlich waren wir ja Mannschaftskollegen im bayrischen Kader und Schlosser unumstritten unsere Numero Uno. Der hat Nunn mal zerlegt, dass er bei seiner Mama weinen gehen musste und außerdem ist es sehr hilfrecih ihn selbst als Mannschaftskameraden dabei zu haben, wenn wir auf dem Damenklo analysierten. Was der alles weiß, kann und sieht, unglaublich und ab und an hilft ja auch ein kleiner Hinweis meinetwegen spiele es doch so und so, im neuten schiebst Du aber h3 ein, dann ist er breit. Hm, stimmt Phillip, danke, hatte ich nicht gesehen. 😉

    Aber dazu nur eines Zamir, GM Philip Schlosser genießt meinen höchsten Respekt, er war schon immer besser als ich. GM Ludek Pachmann war auch imho besser als GM Philip Schlosser. Ob den einen oder den anderen in der Mannschaft zu haben, war für jede Mannschaft ein absoluter Gewinn. Und beide sind als Mensch sehr nette Persönlichkeiten, nur ist das am Brett mehr als widerlich, gegen den ein oder anderen spielen zu müssen oder zu dürfen, je nachdem wie Du das definieren willst. Deswegen sagte ich ja auch mal, als wir in Pula gegen Russland 1 als Bayern A-Kader ausgelost wurden, ach Du Scheiße, da können wir dankbar sein, wenn wir halbwegs aufrecht 0:4 verlieren. Gegen Kasparov spielte ich da mit Weiß Najdorf. Du wirst Dir denken, gegen den anerkannt besten Najdorf-Spezialiten damals spielst Du Najdorf, hast Du sie noch alle? Zamir, wenn ich am Brett ohnehin sterben muss, egals was ich spiele, dann richtig, professionell hingerichtet.

    Aber Zamir, natürlich hat er mich umgelegt, natürlich haben wir 0:4 verloren, die „Russen“ waren aber äußerst nett und sportlich fair zu uns. Gemeinsam analysieren nachher, etwas ausblitzen, er zeigte mir auch sehr freundlich, was ich alles überhaupt nicht sah und mit ihm zu blitzen, da war er so um die 17, absolut aussichtslos. Da hätten selbst Philip oder Ludek auch kein Land gesehen, vollkommen zwecklos, der macht Dich ein wie Marmelade während Du staunend dabei bist 1866er. Sagte ich ja auch spaßeshalber wir beide hätten zusammen eventuell mehr Elo als er, wenn wir das aber realistisch mal dann durch zwei teilen, absolut aussichtslos Zamir.

    Ich glaube eigentlich, dass Kramnik noch stärker als Kasparov war. Aber der ist nicht fit genug. Karpov ist vermutlich auch leicht besser, der war auch fit, aber nicht ganz so aggressiv wie er. Karpov und Kasparov sind auch persönliche Freunde, als wenn das Feinde wären. Ich mag eben eher Capablanca und Lasker, auch wenn ich eher wie Michail Tal oder Viktor Kortschnoi spielte und spiele, wie ein Wildsau, da hat Magic schon recht.

    Magic hat ebenso wie Du und andere hier in vielem Recht, natürlich auch Eysel, Ghost, Roman, dtesch oder Karel, Null, auch andere, wen ich gerade wieder alles vergesse, sorry, aber eben nicht in allem und darum geht es ja hier ja auch, wie so einekleine Runde der Ritter der Tafelrunde, reichen wir einen zu begurtchachtenden Edelstein in der Runde weiter und fragen, was meinst denn Du dazu?

    Hier Zamir, der Pink Star, fang, denkst Du wirklich, dass dieser Diamant der schönste der Welt ist und am meisten kosten sollte? Nimm mal Dein Monokel, wie viele blaue Mauritius,Krügerrand, Monets oder protugiesiche Staatsanleihem würderst Du für den Pink-Star bezahlen?Dtesch ist übrigens derart reich, er würde sich gerne den Pink Star auf den Sack nähen lassen, damit alle Mädchen über dem Pink-Star gerne lutschen.
    Herrgott ist die Welt schlecht und ungerecht, würde Karel jetzt wohl sagen. Wäre die Welt doch etwas gerechter, ginge es uns besser und den anderen schlechter. Auch unser Senator Karel ist nicht sakrosant, wie wir das alle nicht sind. Wir suchen eben etwas und begutchten Edelsteine zusammen.

    Aber Zamir, was wir hier diskutien hört sich zum Teil etwas weltfremnd an. Es materialisiert sich aber in der Welt da drußen. Darf ich Dir einen jungen Mann vostellen, er heißt Karlo und sin Vater Markus. Markus kann nicht abstreiten, dass dies sein Sohn ist, der Kurze geht und benimmt sich 1:1 wie sein Vater. Da brauchen wir keinen Vaterschaftstest Zamir, das kann er unmöglich leugnen. Das will er auch gar nicht. Die Mama von Karlo wartet meines Erachtens aus ein passables Angebot von ihrem Mann, Lebenspartner und Vater ihres Kimdes. Zu all seinem Glück oder Unglück kommt noch, dass er mit mir einen Vermieter in einem Denkmal hat, der seinem kleinen selbst noch eine kleine Eiche spendiert und diese von der absoluten Nr. 1 hier unter Gärtnern einpflanze soll. Zamir, ich bin ein Drecksack und rede nicht nur drum herum, ich mache das auch- Du und andere aber bitte ich etwas aufzupassen, denn wenn ich Fehler begehe, müssen das acuh andere schlucken. Ja? Das geht gar nicht, für eigene Fehler stehe ich immer persönlich gerade, nicht andere.

  15. Einer geht noch:
    Unsere marode Bundeswehr soll bei der
    Bildung einer schnellen NATO-Eingreif-Truppe eine SchlüsselRolle übernehmen.
    Wie man sieht, auch hier alles Putin-Versteher, ouwh-ouwh-ouwh.

  16. Römer,
    wie beschreibt es ein zeit-leser-kommentator:
    Wenn die verlotterte BRD-Regierung eine
    verlotterte Ukraine-Regierung unterstüzt,
    dann haben wir ein Lotter-Cluster.

    Seltsam, geschichte wiederholt sich manchesmal
    auch umverdreht, schauen wir zurück vor 74 jahren
    und dann wieder ganz weit nach hier und heute.
    Tjaaha, wat jeht ab, da kann man nur noch einen
    schütteln …

    Schönen Gruss vom Werden und Verdrehen, Zamir

  17. Pampa,
    was geht denn da ab? die armen, armen Bayern
    „sterben“ in schönheit, fussball ist eine harter
    männersport, das hat nichts mit dem mädchen-
    ballet zu tun, wie es der FCB hier celebriert.

    Mein Golf-super-turbo haut den BMW um und
    fährt im leicht und sauber davon, sooho iss
    recht, herr specht, kriegste die motten.

    „Geld schiesst Tore“, jaa aber, noch mehr penunze
    schiesst dafür nicht zwangsläufig auch noch mehr
    tore, woll.

    Schönen Gruss vom Kabinengeflüster mit Pep, Zamir

  18. DAS ist der Hammer…

    Ukraine-KriegPoroschenko will Massenflucht vor Fronteinsatz stoppen

    Die Ukraine plant 100.000 Reservisten zu mobilisieren. Zahlreiche Wehrpflichtige sind inzwischen geflohen. Jetzt will Poroschenko die Ausreisebedingungen verschärfen.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/ukraine-krieg-soldaten-flucht-fronteinsatz-wehrpflicht?user_suggested=true#comments

    und die Kommentare erst… Alle WodkatrunkenePutinversteher,würde einer hier sagen 😉
    aber es ist wohl so das ‚..die Ukrainer, auch aus der Westukraine, fliehen vor Ihrer Regierung nach Russland – und um diese Flucht zu verhindern, will nun auch Poro eine Mauer bauen – mit Zonenmuttis Geld.

    Super LOL wenn`s nicht so traurig wäre..

    Salve

  19. Pampa,
    das ist fussball in wolfsburg,
    die bayern machen das spiel,
    spielen schnell und schön, wie immer.
    Der VfL bleibt aber stets gefährlich und
    kontert zwei dinger dem Neuer ins Kästchen.
    Zwischendurch ein handgemenge, weil
    die münchner inzwischen sauer wurden,
    wegen der verpassten chancen.
    Es geht zur sache, mal sehen ob den
    bayern noch was einfällt …

    mein tipp: 2-2, Gruß Zamir

  20. Pampa,
    was iss denn mit den bayern los,
    wo bleibt der Pep?
    Unsere weltmeister ausser rand und band,
    hooach, eine halbzeit haben sie ja noch,
    warten wirs ab …

    Wenn die bayern nur halb sooho in form
    wären, wie Duu es bist jaaha dann!!

    Schönen Gruss vom „Herumgeballer“ auf dem grünen
    Wolfsburger VW-Rasen gegen BMW, ohohohoh, Zamir

  21. Zamir,

    Ludek hatte an den Händen noch Spuren der Folter aus der CSSR. Er fuhr wie ein Wahnsinniger Auto Auto, einen Opel GSI damals, Bist Du schon mal in so einer Affensachaukel über die Autubahn zu eienem Bundesliga-Match engereist Zamir?

    Übeler oder angenehmer Weise hast Du mit mir hier einen dabei, Schwierdaddy is spe, der in Dir lesen kann. Du hast in Deinem Leben noch nie jemandem etwas körperlich zu Leide getan, das kannst Du überhaupt nicht, nur weißt Du nicht so recht, wie Du mit Deinem Intellekt als Waffe so umgehen sollst, nicht wahr?

    Ber dass Du den zum Schden von anderen jemals einsetzen würdest Bärliner, glaube ich NIE im Leben.

    Na, was machen Deine Schachfreunde alter Kumpel? Trainier mal mit deren Kindern Awerbach eins bis drei, die hohe Kunst des Endspiels. Die Kinder sollen nicht schnell am Brett töten , sie sollen vor allem sicher töten, notfalls auch ganz langsam, aber absolut unerbittlich.

    Das ist für die Gegner sowas von unangenehm und außedem streichen wir das Wort Remis-Angebot aus unserem Vokabular. Remis ist Zamir, wenn nur noch die Könige stehen, erst dann haben wir das zu Ende am Brett diskutiert. Was macht Dein Englisch, Johnny English, kannst Du mit Weiß schon Englisch wie ein Sizilianer spielen? Diese Eröffnung ist für Dich Alter Meister mehr als alresgerecht, spiele mit Weiß Sizilianisch mit Tempo-Vorteil. Das ist unglaublich aggressiv, sieht aber gar nicht so aus Opa. Bis die verstehen, was da eigentlich vor sich geht, sind die meisten schon wandelnde, stretegische Leichen am Brett.

    Was macht der Bauch, die Frau, meine mir versprochenen Kinder und deren Kinder Opa Zamir. Bist Du auch topfit Junge, könnte ich mit Dir morgen in den Krieg auf achtmal 64 Felden ziehen?

    Wer an welchem Brett sitzt ist vollkommen egal, das besprechen wir notfalls taktisch auf dem Damenklo, wenn Du weißt, was ich meine. Ein Mann wie Ludek hebt auf ganz erstaunliche Art und Weise die gesamte Mannschaftsleistungsfähigkeit, von wegen Schach sei etwas für Einzelkämpfer, mehr Teamsport geht fast gar nicht.

    Ein kleines Geheimnis aus dem A-Kader-Training aus der Sporthochschule München-Grünwald, Na, Ghost spielt natürlich sehr stilvoll Schach mit Computern namens Mephisto und handgeschnitzten Figuren aus dem Hause Hengelen & Glaser. Das war doch gar nicht schwer, unangenehmer wird es schon, wenn gegenüber Mepphistopheles höchst persönlic sitzt, nicht wahr?

    Der Zauberlehrling

    Hat der alte Hexenmeister
    Sich doch einmal wegbegeben!
    Und nun sollen seine Geister
    Auch nach meinem Willen leben.
    Seine Wort´ und Werke
    Merkt ich und den Brauch,
    Und mit Geistesstärke
    Tu ich Wunder auch.
    Walle! walle
    Manche Strecke,
    Daß, zum Zwecke,
    Wasser fließe
    Und mit reichem, vollem Schwalle
    Zu dem Bade sich ergieße.

    Und nun komm, du alter Besen!
    Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
    Bist schon lange Knecht gewesen:
    Nun erfülle meinen Willen!
    Auf zwei Beinen stehe,
    Oben sei ein Kopf,
    Eile nun und gehe
    Mit dem Wassertopf!

    Walle! walle
    Manche Strecke,
    Daß, zum Zwecke,
    Wasser fließe
    Und mit reichem, vollem Schwalle
    Zu dem Bade sich ergieße.

    Seht, er läuft zum Ufer nieder,
    Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
    Und mit Blitzesschnelle wieder
    Ist er hier mit raschem Gusse.
    Schon zum zweiten Male!
    Wie das Becken schwillt!
    Wie sich jede Schale
    Voll mit Wasser füllt!

    Stehe! stehe!
    Denn wir haben
    Deiner Gaben
    Vollgemessen! –
    Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
    Hab ich doch das Wort vergessen!

    Ach, das Wort, worauf am Ende
    Er das wird, was er gewesen.
    Ach, er läuft und bringt behende!
    Wärst du doch der alte Besen!
    Immer neue Güsse
    Bringt er schnell herein,
    Ach! und hundert Flüsse
    Stürzen auf mich ein.

    Nein, nicht länger
    Kann ichs lassen;
    Will ihn fassen.
    Das ist Tücke!
    Ach! nun wird mir immer bänger!
    Welche Miene! welche Blicke!

    O, du Ausgeburt der Hölle!
    Soll das ganze Haus ersaufen?
    Seh ich über jede Schwelle
    Doch schon Wasserströme laufen.
    Ein verruchter Besen,
    Der nicht hören will!
    Stock, der du gewesen,
    Steh doch wieder still!

    Willsts am Ende
    Gar nicht lassen?
    Will dich fassen,
    Will dich halten
    Und das alte Holz behende
    Mit dem scharfen Beile spalten.

    Seht, da kommt er schleppend wieder!
    Wie ich mich nur auf dich werfe,
    Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
    Krachend trifft die glatte Schärfe.
    Wahrlich! brav getroffen!
    Seht, er ist entzwei!
    Und nun kann ich hoffen,
    Und ich atme frei!

    Wehe! wehe!
    Beide Teile
    Stehn in Eile
    Schon als Knechte
    Völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

    Und sie laufen! Naß und nässer.
    Wirds im Saal und auf den Stufen.
    Welch entsetzliches Gewässer!
    Herr und Meister! hör mich rufen! –
    Ach, da kommt der Meister!
    Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister
    Werd ich nun nicht los.

    „In die Ecke,
    Besen! Besen!
    Seids gewesen.
    Denn als Geister
    Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
    Erst hervor der alte Meister.“

    (Goethe)

    Das nenne ich mal ein Gedicht wie ein Gericht!

    Gruß
    Pampa

  22. Pampa,
    aales klaar allda, ähem, hömma
    isch hab schreiben gelernt und
    du kannst es lesen, grad wie Du
    meechtest, da bin isch goarnixx
    eitel, gelle.
    Den Pachmann kannte ich auch noch
    und er war zudem ein hervorragender
    lehrmeister, in einer art wie sie heute
    leider nicht mehr oder nur sehr selten
    vorkommt; seine bücher sind heute
    noch einsame spitze.

    Nun komm schon und mach den Bärwurz
    auf, sonst wird mir noch schläschdd,
    abba äschdd …

    Schönen Gruss aus Zwiesel, Zamir

  23. Zamir,

    ich bin immer gut bei Samen und was Du von dem verstehst Kleiner, das ich schreibe, weiß ich nicht. Das ist auch nicht mein Problem, Eysel verstehst Du ja auch nicht, den betest Du aber an.

    Zamir, komme mal her zu mir, ich erläutere Dir jetzt Dativ und Akkusativ, fertig, aufnahmebereit, auch Deinen Enkelinchen wird das überliefert? Okay.

    Mir und mich verwechsele ich nicht, das kommt bei mich nicht vor, Ich habe einen kleinen, grünen Mann im Ohr, der sagt mich alles vor!

    Denk dran Zamir, wir beide haben zusammen über 4000 Elo, noch immer!

    Dass dies leicht geflunkert ist, müssen wir beide nicht betonen. Aber dass sowohl Du wie ich Taypen der Geistesklasse Steinbrück oder Schmidt am Brett blind simultan schlagen, zehn von denen wie einst Rehesky mit sechs Jahren, steht absolut außer Frage.

    Die Frage ist eher, Zamir oder ich, wie genau möchtest Du sterben, wenn wir uns da selbst ans Brett setzen Zamir.

    Im Normalfall töte ich sehr langfristig und extrem sicher am Brwtt Zamir. Mein Vorbild ist der Kubaner Jose Raul Capablanca, an dessen Grab ich schon in Havanna war. Ich verehre ihn, da reden wir aber von über 200 IQ und über 2800 Arpad Elo. Weiter verehre ich auch Dr,. Emanual Lasker, Wilhelm Steinitz, Miachial Tal, ganz besonders Michail Botwinnik, Tal, Karpow, Fischer, reshshewsky, Kasparow, Poljugajewksky auch Kenneth Roggoff. All das sind Großmeister Zamir, willst Du mal mit einem spielen, der sowohl eine GM-Norm hat, wie eine IM_norm und zudem Fide-Meiter ist?
    Zamir, selbst nach 25 Jahren Pause im Wettkampfschach, das überlenst Du am Brett nicht. Wer meinst Du eigentich, dass ich am Brett sein Kleiner? Ehemaliger Deutscher Meister und GM Philip Schlosser hat eine negative Bilanz gegen mich, den habe ich schon mehrmals vernichtet am Brett. Mein geistiger Vater am Brett war GM Ludek Pachmann, hatte in der Spitze über 2700 Elo, ein absoluter Supergroßmeister größer 200 IQ.

    Mann Gottes Zamir, die eigentliche Aussage hier von Tito ist seit sechenhalb Jahren oder sowas, wir, die TiTonen, demonstrieren bei der WiWo im Internet. Jeder der TiTonen hat wesentlich mehr Erfahrung Ausbildung als Journalisten, zusammen werder wir erst so richtig unangenehm, nicht wahr?

    Gruß
    Pampa

  24. Ja Pampa um 1603 Uhr,
    haste se noch alle beisammen?
    Gestern lasse ich mich aus über Apple & Co.
    und Duuhu rastest total aus, kriegst einen
    Deiner berühmt-berüchtigten wutanfälle und nun
    kommt „Herr ppa.“ mit voller Wutwucht-unzucht an
    und donnert so aus heiterem himmel die
    gesamte EU + Berliner-politik-riege zusammen.
    Mal kurz im schweinsgallop drübergehoppelt;
    verstehe ich ja, nur dann spiele Dich nicht sooho
    gekünstelt auf, wenn „andere Brachen“ auch mal
    eins von mir abkriegen, ham wa uns,
    Herr Blog-Randale-Weltmarktführer?

    Nein, das musste nicht erklären, da mache ich mir
    mein eigenes bild und denke mir einen teil dazu.
    Ganz rischdisch: „Normal is des ned.“

    Vielleicht besitzt Du ja die aktienmehrheit im
    ordentlich „draufhauen“ und achtest gaanz
    nicklig darauf, dass keiner aus der reihe tanzt?

    Guud, ich kann grosszügig darüber hinweg sehen,
    aber Du solltest schon wissen, wo der rahmen hängt
    und die etikette steht, sonst kommen wir am ende noch
    völlig durcheinander und das ist doch gewiss nicht
    im sinne des erfinders, odda?

    In diesem Sinne, rinn in die Rationalitäten, Zamir

  25. „“ Die Menschen müssen loslassen, um sich neu zu erfinden. Und das tun sie am besten, wenn sie auf sich gestellt sind. Respekt vor dem griechische Wähler, der für diesen, einen eigenen Weg stimmt. Denn der Euro hat dem Land nicht gut getan. Die Entscheidung über den Beitritt zur Eurozone hat nicht der griechische Nikos Papadopoulos getroffen. Ebenso wenig wie der deutsche Heinz Müller freudig-erregt der Aufgabe der D-Mark zugestimmt hat. Das waren Entscheidungen von „Eliten“, die sich angemasst haben, besser zu wissen, was andere wollen und brauchen.

    Eine Elite, die sich gleich einer griechisch-dramatischen Göttersage im Labyrinth des Irrsins befindet. Anstatt dem Wollfaden der Vernunft zu folgen, wird die rollende Kugel im Kipp-Labyrinth gemütlich immer wieder und immer weiter vor jede neue Wand geprallt. Begleitet von einem Schwarm an Expertengruppen, die jeden neuen Weg mit möglichst vielen Wänden berechnen. Denn jede Wand bedeutet neue Arbeitsstellen, neue Einnahmequellen und ein Fortbestehen der Existenz. Es ist ja nicht das eigene Geld, das hier veruntreut wird. „“

    dies und noch viel mehr, schreibt alles die Frau Taxidis auf RT

    Es ist zum Weinen, mit diesen Zwiebeln…!

  26. Alle Achtung dtesch!

    Es gibt neben SAP aber noch ein paar andere erfolgreiche IT-Fimen in D und erweitert auch generell mal Technologie-Firmen, vor allem aus Automobil- und Maschinenbau. Die drei großen Automobilhersteller sind nur die Spitze des Eisbergs, die man sieht, haben aber alle höchstens um die 25% Ferigungstiefe. Da hängen Zulieferer als Weltmarktführer ohne Ende dran.

    Als wären dies Erfolge der Politik, das ist bestenfalls unverschämt von denen so zu tun, mir fielen da noch deutlich weniger politisch hoch krorrekte Worte zu ein.

    Sie regulieren sich in Berlin einen Scheiß zusammen, dass es jeder Sau graust. Brüssel? Ts. Da lachen ja die Hühner. Belgien selbst ist zwischen Wallonen und Flamen gespalten, die Flamen sind es schon länger satt dort mit den armen Wallonen. Die ganze Brüsseler Bürokratie ist an politischer Dekadenz kaum noch zu überbieten. Ein einziges Affentheater, das man sich ohne eine Prise Humor, Sarkasmus und Zynismus kaum noch ansehen kann, wie die Irren!

    Da ist keiner dabei, der auch nur die Fähigkeit zum Teamleiter eines Call-Centers hätte. Bund und Ländern gaben wir letztes Jahr 593 Milliarden als Steuern in die Hand. Und, reichen die Rekordeinnahmen zu mehr als einer schwarzen Null, gebucht wie Anfänger mit Tante-Emma-Laden?

    Wenn das elendige Pack die Lösung sein soll, frage ich mich wie dann wirkliche Probleme aussehen sollen.

    Das ist alles sowas von erbärmlich, dass einem selbst wohl wollend die Worte dazu fehlen. Was zur Hölle nur macht Ihr da in Brüssel und Berlin, tut das weh beim Schlucken?

    Normals is des jedenfalls ned.

    Wehe aber, es bietet sich mal ein honoriger Mann wie Paul Kirchhof parteilos an, um Gottes Willen, da sind sie sich sofort alle einig, wenn wir den als Finanzminister nehmen, fällt sofort aus, dass er von erbärmlichen Flaschen umgeben ist. First class men hire first class people, second class women hire ein Kabinett wie AM.

    Gruß
    Pampa

  27. karel
    „Euro Projekt europäischer Selbstfindung“
    Ich habe ja meine Ohren überall in Europa, vor allem in Euro-Land und „EU“. Ich kann nicht feststellen, dass die Kunstwährung bei der Selbstfindung hilft. Im Gegenteil. Ich kann mich noch gut an die 60iger Jahre erinnern. Da hiess es, „wir müssen Europa bauen“; die Apokalypse des 2. Weltkrieges war noch präsent. Solche Stimmen sind inzwischen seltener und leiser geworden. Heute gilt der Euro eher als dissolvierender Konfliktstoff. Auch deshalb haben die rechtsnationalen Parteien in fast ganz Europa so viel Erfolg.
    Le Pen hat die 30 Prozent-Marke jetzt überschritten lauf einer seriösen Umfrage.
    Natürlich ist Europa für die USA eine Konkurrenz, das Verhältnis ist ambivalent, so wie es zwischen Partner der Fall ist, die gleichzeitig Kunden und Lieferanten sind. Konkurrenten sind aber auch Deutschland und Frankreich. Man gönnt dem anderen nicht die Investoren, versucht durch Steuer- und Lohnpolitik Vorteile zu gewinnen, was D vorgeworfen wird. D verteidigt sich in dem es entgegnet, F müsse endlich Reformen verwirklichen. Das ist Teil der ökonomischen Realität seit sehr langer Zeit.