Bessere Politik?

Kein Problem. Man müsse nur die Instrumente der Open-Source-Bewegung einsetzen, die unter anderem Linux und Wikipedia geschaffen haben, glaubt Internet-Vordenker Clay Shirky.

Wie er sich das genau vorstellt, erklärt er in einem höchst unterhaltsamen Ted-Talk. Ob seine Vision realistisch ist? Wer weiß. Zumindest ist die Idee faszinierend, dass eine offene, wikipedia-ähnliche Software-Plattform dabei hilft, Gesetze via Crowdsourcing zu entwickeln. Völlig abwegig ist der Gedanke jedenfalls nicht. So wurden Teile der irischen Verfassung mit stärkerer Partizipation von Bürgern verfasst, Ähnliches wurde auch in Island versucht. Wieso also nicht auch alltägliche Gesetze?

Andererseits kennen wir all die Beispiele, wo es eben doch nicht so gut funktioniert mit dem Crowd-Sourcing. Wenn Wikipedia-Beiträge nicht aktualisiert werden können, weil sich die Autoren in der Ausrichtung nicht einig werden oder wenn die politischen Akteure mit Anträgen und Anfragen überhäuft werden, wenn sich das Publikum beteiligt.

Wie auch immer: Das Gedankenspiel ist in jedem Fall gut und die 18 Minuten Clay Shirky lohnen sich in jedem Fall:

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