US-Vorwahlen: Romney baut Vorsprung bei Facebook aus

Wahlkampf ohne Social Media ist in den USA spätestens seit der letzten Präsidentschaftswahl nicht mehr vorstellbar. Die Fans werden via Twitter über die neuesten Auftritte, Umfragen und Gedanken ihrer Spitzenkandidaten informiert und tauschen sich auf den Facebook-Fanseiten der Politiker aus. Ein immer größerer Teil der politischen Arena wird auf diese Weise ins Internet transferiert. Letztlich wird das dazu führen, dass gesamte Wahlkämpfe ein Stückweit dort entschieden werden.

Interessanterweise ist das Engagement der Anhänger bei Facebook & Co. auch ein Indikator für den Erfolg der Spitzenkandidaten, wie diese Infografik zeigt:

Quelle: Statista

So hat der Republikaner Mitt Romney, der vergangene Nacht erneut eine Vorwahl für sich entscheiden konnte, mit großem Abstand die meisten Facebook-Fans.

„This Granite State moment is one we will always remember. Tonight, we celebrate. Tomorrow, we go back to work“, schrieb Romney heute Morgen auf seine Facebook-Seite und bekam dafür mehr als 2300 Kommentare.

Vergleicht man die Facebook-Fanzahlen im Detail sieht man, dass in den vergangenen Tagen alle Kandidaten der Republikaner neue Fans hinzugewinnen konnten, sodass die Rangfolge erhalten bleibt. Mitt Romney und Ron Paul, die den ersten und zweiten Platz belegen, konnten jeweils rund 30.000 Fans hinzugewinnen.

Geht es nach der Social-Media-Resonanz, spitzt sich die Vorwahl der Republikaner auf einer Duell zwischen Romney und Paul zu.

Gegen Barack Obama haben sie damit allerdings noch keine Chance: Der US-Präsident hat mehr als 24 Millionen Facebook-Fans.

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