Obama – Pfuscher oder Lügner?

Hat der US-Präsident das Volk über die Folgen seiner Gesundheitsreform belogen? Oder hat er nur keine Ahnung? Fragt sich, was schlimmer ist.

Barack Obama glänzt in diesen Tagen in Washington mit unglaublicher Unwissenheit – mal wieder. Schon von den Spitzelleien seiner Geheimdienste bei den europäischen Bündnispartnern will der US-Präsident persönlich nichts gewusst haben.

Jetzt gibt er allen Ernstes zu, ihm sei nicht klar gewesen, dass sich für viele Amerikaner die Tarife ihrer Krankenversicherung nach der Reform sehr wohl ändern – und zwar zum Negativen.

Tausende Amerikaner fliegen aus ihren bisherigen Tarifen raus. Wollen sie dieselbe Versicherungsleistung wie vor der Reform behalten, wird die Krankenversicherung teurer. Wie oft hat der Präsident beteuert, nichts werde sich für „Bestandskunden“ ändern. Alle könnten ihre alten Verträge behalten. Hat der Präsident sein Volk schlicht belogen?

Es sollte Obamas  wichtigstes persönliches Werk werden: Die Gesundheitsreform. Etwas Positives sollte sich damit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tun – eine Revolution sollte stattfinden: Millionen Amerikaner sollten erstmals eine Krankenversicherung bekommen, zu erschwinglichen Kosten.

Es hätte ein schöner Sieg für Obama werden können, nachdem sich vor ihm einige Präsidenten vergeblich an einer Reform des Gesundheitswesens versucht hatten, und nachdem er kühl und souverän den „Putsch“ der Tea-Party, die das ganze Land wegen der Gesundheitsreform Anfang Oktober in die Pleite schicken wollten, niedergeschmettert hat.

Doch die Reform ist ein einziges Fiasko. Erst klappt es schon mal nicht mit der Krankenversicherungsbörse im Internet. Wie kann es denn sein, dass ein Land, das Google, Facebook, Twitter, Microsoft, den Apple-Computer, das iphone, ja das ganze Internet überhaupt erfunden hat, es nicht auf die Reihe kriegt, eine Internetseite zu programmieren? I mean, seriously? Immerhin wollen jetzt Google und die Software-Firma Oracle bei der Programmierung helfen – immerhin

Jetzt stellt sich heraus, dass dank der Reform für viele Amerikaner die Krankenversicherung doch teurer wird. Keiner scheint mehr überhaupt durchzublicken, wer wofür, wann, wie viel bezahlen muss. Wasser auf die Mühlen der Republikaner ist dieses Fiasko mit der Gesundheitsreform.

Jetzt will Obama das Gesetz dahingehend ändern, dass alte Verträge tatsächlich weiter gelten – damit ihm später keiner vorhalten kann, er hätte gelogen. Er will jetzt das Gesetz ändern? Wie will er denn die Änderungen durch den Kongress peitschen? Die Republikaner werden alles daran setzen, die ganze Reform erneut zu blockieren – das haben Tea-Party-Kämpfer wie Ted Cruz immer wieder betont.

Langsam wird es einem ja wirklich Angst und Bange um Amerika. Was hat Barack Obama denn nur für Berater? So viel Inkompetenz ist nicht nur erschreckend, sondern beängstigend.

Michael Bloomberg, abdankender Bürgermeister von New York City, soll mal gesagt haben, er hätte noch nie einen so arroganten Menschen getroffen, wie Präsident Barack Obama. Wer den bodenständigen Milliardär Bloomberg erlebt hat, der glaubt ihm das glatt.

Als „Heilsbringer“ ist Barack Obama im Weißen Haus angetreten. Nach fünf Jahren ist davon nichts, aber auch gar nichts übriggeblieben.

 

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