{"id":4753,"date":"2019-09-23T16:33:57","date_gmt":"2019-09-23T14:33:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/?p=4753"},"modified":"2019-09-23T20:50:18","modified_gmt":"2019-09-23T18:50:18","slug":"ein-rennen-fuer-mich-der-ironman-wales","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2019\/09\/23\/ein-rennen-fuer-mich-der-ironman-wales\/","title":{"rendered":"Ein Rennen f\u00fcr mich. Der Ironman Wales."},"content":{"rendered":"<p>Ich bin dieses Rennen nicht f\u00fcr meinen Vater geschwommen, gefahren und gelaufen. Ich bin nicht auf die Ziellinie gebogen mit Tr\u00e4nen in den Augen in Erinnerung an meinen Vater. Ich habe meine Gedanken nicht die ganze Zeit bei meinem Vater gehabt in den mehr als 14 Stunden, die ich Zeit gehabt h\u00e4tte daf\u00fcr.<\/p>\n<div id=\"attachment_4765\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4765\" class=\"wp-image-4765 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2018-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4765\" class=\"wp-caption-text\">Tenby by night.<\/p><\/div>\n<p>Ich bin den Ironman Wales f\u00fcr mich gelaufen. Und mein Vater war dabei. Wie bei allem, was ich tue, was ich bin.<\/p>\n<p>Mein Vater ist eine Woche vor dem Ironman Wales verstorben. Ich habe dennoch meine Teilnahme nicht abgesagt. Es w\u00e4re jetzt einfach zu sagen, dass er das auch nicht gewollt h\u00e4tte, dass ich auf etwas verzichte, was mir wichtig ist. Vermutlich w\u00e4re das so, wissen kann ich es nicht.<\/p>\n<p>Der Ironman Wales ist sportlich betrachtet auch dieses Jahr nicht wichtig gewesen. Er steht &#8211; als fast letzter Wettbewerb &#8211; am Ende eines Jahres, in dem viele Dinge wichtiger waren als Training. Sorge um meine Familie, die Vorrang genie\u00dft, ohne dass ich dar\u00fcber nachdenken muss. Enge Bande \u00e4u\u00dfern sich so. Ich bin also noch nicht mal hin geflogen, um einen Hawaii-Slot zu ergattern (bin ich eh viel zu langsam f\u00fcr) oder eine pers\u00f6nliche Bestzeit auf der Ironman-Distanz zu schaffen (daf\u00fcr ist der Kurs viel zu anstrengend).<\/p>\n<div id=\"attachment_4757\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2039.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4757\" class=\"size-thumbnail wp-image-4757\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2039-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4757\" class=\"wp-caption-text\">Das ist WO? Richtig. Wales in Gro\u00dfbritannien.<\/p><\/div>\n<p>Ich bin nach Wales gefahren, weil ich vergangenes Jahr nach dem Norseman dachte &#8211; du kannst ja doch Berge \u00fcberwinden mit dem Rad. Der Ironman Wales hat einen der h\u00e4rtesten Radkurse im Ironman-Reich und sicherlich einen der anstrengendsten Marathons.<\/p>\n<p>Der Ironman Wales aber genie\u00dft einen fantastischen Ruf. Landschaft, Menschen, Atmosph\u00e4re. Diese Kombination schien mir verlockend. Zudem habe ich seit vielen Jahrzehnten ein Faible f\u00fcr alles, was britisch ist. Selbst Regen und K\u00e4lte. Ich wollte das einfach erleben.<\/p>\n<p>Mein Vater war Zeit seines Lebens Gastgeber. Professionell. Aufgewachsen als Sohn von Inhabern eines Bahnhofsrestaurant f\u00fchrte ihn sein Berufsleben durch Hotels, zu f\u00fcrstlichen Feiern, Staatsempf\u00e4ngen &#8211; unter anderem den Besuch des Prince of Wales, Charles, samt Gattin Lady Di (how fitting!). Er blieb dabei: Gastgeber. Hoch strukturiert und organisiert &#8211; aber es war der menschliche Kontakt, der ihn am leidenschaftlichsten antrieb.<\/p>\n<div id=\"attachment_4767\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2027.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4767\" class=\"size-thumbnail wp-image-4767\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2027-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4767\" class=\"wp-caption-text\">Hier wird das ganze schon deutlicher, wenn es um den Standort geht.<\/p><\/div>\n<p>Gut vier Wochen vor meiner Anreise nach Tenby sagte mir meine AirBnB-Gastgeberin kurzerhand ab. Zack, stand ich da. Tickets und Startgeld bezahlt &#8211; aber kein Zimmer. Das w\u00e4re normalerweise kein so gro\u00dfes Drama &#8211; aber das bezaubernde Nest Tenby ist zwar ein Touristenort, aber mit gut 2500 einfallenden Triathleten an einem Wochenende schnell an seiner Kapazit\u00e4tsgrenze. HRS, booking.com &#8211; alles, aber kein bezahlbares Zimmer in der N\u00e4he.<\/p>\n<p>Den Ironman Wales zeichnet aus, dass er eine der wohl aktivsten Facebookgruppen rund um einen Ironman \u00fcberhaupt hat. Warum das so ist? Weil die Menschen vor Ort diesen Wettbewerb in ihr Herz geschlossen haben. Die Quote derjenigen, die mit Triathlon beginnen, weil ein Wettbewerb in ihrer N\u00e4he ist, d\u00fcrfte kaum irgendwo h\u00f6her sein als in Tenby, Pembrokeshire. Waliser sind sehr sehr sehr hilfsbereit und gastfreundlich.<\/p>\n<div id=\"attachment_4764\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4764\" class=\"size-thumbnail wp-image-4764\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2007-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4764\" class=\"wp-caption-text\">Aber die Briten k\u00f6nnen auch anders!<\/p><\/div>\n<p>Es dauerte keine zehn Minuten, dass sich Tracey meldete. Sie habe ein Zimmer, den IM Wales zwei mal mitgemacht und w\u00fcrde sich freuen, mich unterzubringen. Instinkt, F\u00fcgung, Bauchgef\u00fchl &#8211; ich sagte sofort zu und schaute nicht weiter nach Alternativen. Ich hatte via Messenger eine Adresse &#8211; das war es.<\/p>\n<p>Was mich erwartete, war Ironman-Wahnsinn in seiner besten Form, Gastfreundschaft jenseits allem, was man erhoffen, oder gar erwarten kann und darf. Tracey, Gavin und Ella (der Schnauzer der Familie) beherbergten, f\u00fctterten und k\u00fcmmerten sich um mich &#8211; ich stehe endlos in ihrer Schuld. Gemeinsames Schwimmen gehen am Freitag abend im Meer, das sich etwas welliger zeigte als es sch\u00f6n ist &#8211; ihre Schwimmtrainerin Karen gab mir im Wasser Tipps zum Navigieren und wie ich die Str\u00f6mung am besten nutzen k\u00f6nne. Karen zeigte mir den k\u00fcrzesten Weg ins Ziel &#8211; nein, in dem Moment habe ich auch nicht daran gedacht, wie mein Vater mir auf seine Art immer Wege zeigte offen und tolerant durchs Leben zu gehen &#8211; aber er hat das getan.<\/p>\n<div id=\"attachment_4759\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2054.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4759\" class=\"size-thumbnail wp-image-4759\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2054-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4759\" class=\"wp-caption-text\">Der legend\u00e4re Zickzack hoch zur Wechselzone.<\/p><\/div>\n<p>Es ist mir bei allen lieben und freundlichen Menschen, die mich je beherbergten immer gut gegangen &#8211; aber das Gef\u00fchl binnen 48 Stunden \u00a0zur erweiterten Familie zu geh\u00f6ren &#8211; einzigartig. Manche Menschen k\u00f6nnen das &#8211; Nestw\u00e4rme bieten, weil sie es wollen. Ich habe es schriftlich, dass mein Vater das im Hotel umsetzen konnte. Tracey nahm am Samstag morgen am Start des Saundersfoot Triathlon teil, ein Dorf weiter. Da stand ich auf einmal am Strand, Gavin neben mir, Ria (die Freundin von Elliott, dem Sohn der Familie), Traceys Mutter. Als ob wir nie was anderes gemacht h\u00e4tten, als gemeinsam Tracey anzufeuern.<\/p>\n<p>Nach ihrem eigenen Triathlon, den Tracey sehr zufrieden beendete, radelte sie heim und duschte w\u00e4hrend Gavin und ich hinterher kamen &#8211; um mich nach dem Bike-Check-In anschlie\u00dfend im Auto den wichtigsten Teil der Radstrecke herumzufahren, mir die gef\u00e4hrlichsten Stellen und sch\u00f6nsten Passagen zu zeigen. Mir ist unklar, was in meinem Leben ich richtig gemacht habe, dass mir diese F\u00fcgung des Schicksal zuteil werden lie\u00df. Vertrauen, das alles gut wird &#8211; und es wurde auch gut.<\/p>\n<div id=\"attachment_4760\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2058.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4760\" class=\"size-thumbnail wp-image-4760\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2058-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4760\" class=\"wp-caption-text\">Ironman in Tenby hei\u00dft &#8211; ein Ort steht Kopf.<\/p><\/div>\n<p>Renntag &#8211; ich wage es kaum zu schreiben &#8211; nat\u00fcrlich fuhr mich Tracey um 4 Uhr morgens zum Start. Ob ich denn auch genug gefr\u00fchst\u00fcckt h\u00e4tte und \u00fcberhaupt. Sie fuhr zur\u00fcck &#8211; zum eigenen Fr\u00fchst\u00fcck, sp\u00e4ter am Mittag hatte sie sich als Helferin beim Ironman gemeldet &#8211; irgendwie dabei sein, wenn schon nicht am Start.<\/p>\n<p>Ich verbrachte die zwei Stunden zwischen Rad fertig machen und Schwimmstart allein &#8211; inmitten Tausender Menschen, die sich auf den Weg gemacht hatten, just den zu beobachten. Er liegt gut einen Kilometer entfernt von der Wechselzone am\u00a0North Beach und an einer Klippe. Die Stra\u00dfe war ges\u00e4umt mit Menschen. Die walisische Hymne wurde gesungen &#8211; nicht mal Videos verm\u00f6gen zu vermitteln, mit welcher Begeisterung die Zuschauer diesen Wettbewerb umarmen.<\/p>\n<p>Schwimmen &#8211; zwei Runden. Zwei mal vorbei an dem Boot, auf dem Speck gebraten wurde f\u00fcr die Passagiere. Danke. Dann ein Zickzack-Lauf hoch, die pinke T\u00fcte mit Laufschuhen gegriffen, S\u00fc\u00dfwasser in den Rachen, denn trotz sehr ruhiger See habe ich einiges an dem sehr salzigen Wasser geschluckt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4762\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2102.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4762\" class=\"size-thumbnail wp-image-4762\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2102-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4762\" class=\"wp-caption-text\">North beach!<\/p><\/div>\n<p>Der Radkurs ist dann an neuralgischen Punkten so wie eine Bergankunft der Tour de France und der Solarer Berg bei der Challenge Roth. Jubelnde, kreischende, rufende Briten s\u00e4umten die Hotspots &#8211; dass man da eine Passage mit irgendwie 12 Prozent hochknechtet, merkt man dann in dem Moment nicht. Absteigen &#8211; NEVER.<\/p>\n<p>Und so zog sich das bis sp\u00e4t in den Abend. Tenby am Ironman &#8211; Volksfest. F\u00fcr jeden. Da wird nicht gejubelt, da wird angefeuert. Jeder. Ob bekannt oder nicht. Gefeiert wird jeder. Je sp\u00e4ter am Abend, desto mehr auch mal mit dem Wunsch die Hand zu sch\u00fctteln von einem Zuschauer vor den l\u00e4rmenden Pubs. Irgendwo standen Gavin, Ria und der Rest &#8211; Jubel als ob ich der verlorene Sohn w\u00e4re. Einfach irre, ich kann das gar nicht eleganter formulieren.<\/p>\n<p>Ja, der Marathon war mit fast sechs Stunden der mieseste in meiner Triathlonlaufbahn &#8211; dank der 550 Meter H\u00f6henunterschied sicher auch ein schwerer. Ich bin viel gegangen. Und war damit in guter Gesellschaft. Und gefeiert wurde eh. Eine Zuschauerin bedankte sich bei mir und den L\u00e4ufern in meiner N\u00e4he, dass wir das machen. Die Zuschauer bedanken sich bei den Sportlern! Mein Vater war ein Vorbild, was Dankbarkeit betrifft &#8211; das hier h\u00e4tte er wirklich gemocht, auch wenn es ihm lieber gewesen w\u00e4re, ich w\u00e4re Fu\u00dfballer geworden. Schlecht fand er Triathlon aber auch nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_4763\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2110.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4763\" class=\"size-thumbnail wp-image-4763\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2019\/09\/IMG_2110-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4763\" class=\"wp-caption-text\">Ella. Der Schnauzer.<\/p><\/div>\n<p>Zieleinlauf nach dem ich tags\u00fcber an Menschen in Star-Wars-Kost\u00fcmen, verkleidet als Tiere und sitzend auf Sofas, die auf Traktoren hochgehoben wurden vorbeikam. Tumultartige Szenen der Begeisterung f\u00fcr jeden &#8211; das ist nicht bei allen Wettbewerben so. Das klingt nach Marketing &#8211; aber Tenby macht aus einem Ironman ein Fest des Lebens.<\/p>\n<p>Im Ziel wartete Tracey auf mich &#8211; die mich nat\u00fcrlich abholte, um mich nach Hause zu fahren. Zu f\u00fcnft, Elliott war inzwischen auch dazugesto\u00dfen nach einem Fu\u00dfballspieltag in Nord-Wales, gingen wir zu den Autos, fuhren nach Hause. Wo mir nach der Dusche Kaffee und Essen angeboten wurde. Die Eindr\u00fccke des Tages wurden ausgetauscht &#8211; es ist nahezu besch\u00e4mend, wie aufmerksam sich alle um mich k\u00fcmmerten, mir f\u00fcr kurze Zeit ein Heim bot.<\/p>\n<p>Ich bin daf\u00fcr unendlich dankbar. So dankbar, wie ich meinem Vater bin, dass er war, wie er war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin dieses Rennen nicht f\u00fcr meinen Vater geschwommen, gefahren und gelaufen. Ich bin nicht auf die Ziellinie gebogen mit Tr\u00e4nen in den Augen in Erinnerung an meinen Vater. 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