{"id":4283,"date":"2018-04-09T11:59:50","date_gmt":"2018-04-09T09:59:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/?p=4283"},"modified":"2018-04-09T14:11:39","modified_gmt":"2018-04-09T12:11:39","slug":"test-bose-soundsport-free-wireless-kopfhoerer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2018\/04\/09\/test-bose-soundsport-free-wireless-kopfhoerer\/","title":{"rendered":"Test Bose Soundsport Free Wireless Kopfh\u00f6rer"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0064-e1523267742946.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4287\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0064-e1523267742946-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Ich bin bekennender mit Musik-Sporttreiber. Schwimmen, Radfahren, Laufen &#8211; wenn es geht, habe ich im Musik im Ohr. Aus vielen Gr\u00fcnden. Schwimmen: Um der \u00d6dnis des Bahnenziehens etwas entgegen zu halten. Radfahren: Weil es den Stra\u00dfenl\u00e4rm etwas mildert. Laufen: Teils, um mich wie beim Radfahren vom Verkehrsl\u00e4rm abzuschotten, teils motiviert das auch.<\/p>\n<p>Ich habe als kurierter High-End-Junkie so einige H\u00f6rer durch in meinem Leben und brauche dennoch st\u00e4ndig neue, denn sie haben eine begrenzte Lebensdauer, die mit Kabeln noch die k\u00fcrzeste.<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren gibt es nun die Bluetooth-Varianten, die pro Ohr ein unabh\u00e4ngigen H\u00f6rer haben. Apples Version ist wohl die am weitesten verbreitet. 2013 gr\u00fcndete in M\u00fcnchen ein gewisser Nikolai Hviid die Marke Bragi f\u00fcr die kabellosen Einzelh\u00f6rer. Nun also die Marke Bose mit ihrem Soundsport Free Wireless Kopfh\u00f6rer.<\/p>\n<p>Ich muss vorweg schicken, dass ich das Konzept aus einem sehr einfachen Grund selber eigentlich nicht mag. Wenn ich mit meinen eigenen Bluetoothkopfh\u00f6rern (<a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2013\/10\/23\/der-passende-kophorer-fur-den-sport-heute-der-perfekte-kopfhorer-fast-jaybird-bluebuds\/\">Jaybirds Bluebuds<\/a>) unterwegs bin, sind rechter und linker H\u00f6rer mit einem Kabel verbunden &#8211; sobald ich mal einen rausziehe oder auch beide, baumeln sie um meinen Hals und ich habe die H\u00e4nde frei.<\/p>\n<div id=\"attachment_4288\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0059-e1523267756635.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4288\" class=\"size-thumbnail wp-image-4288\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0059-e1523267756635-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4288\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00f6\u00dfenvergleich Case und Uhr<\/p><\/div>\n<p>Ziehe ich den Kopfh\u00f6rer aus der Gattung unabh\u00e4ngiger Bluetooth-Headphones aus dem Ohr, muss ich den festhalten, in eine Tasche stopfen oder irgendwo ablegen. Ich pers\u00f6nlich sehe erst einmal keinen Gewinn an Komfort, wenn ich die Einzelteile gut bewachen muss, damit sie auch nicht auf den Boden fallen &#8211; wom\u00f6glich \u00fcber einem Gulli.<\/p>\n<p>Andererseits: Dass selbst das leichteste Kabel (<a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2017\/12\/05\/test-vorm-fest-geschenketipps-vom-schweinehund-heute-monster\/\">Wie an meinem Sony MDR EX71<\/a>) am Hals st\u00f6ren kann, wei\u00df ich. Da ich meist mit Kopfbedeckung unterwegs bin, stopfe ich entsprechend die baumelnden Teile unter das Kopftuch oder arretiere sie mit dem Klettverschluss der Laufm\u00fctze &#8211; auch nicht gek\u00fcsst. Und bisweilen zieht das sich verhakende Kabel den H\u00f6rer aus dem Ohr &#8211; auch eher so mittel.<\/p>\n<p>Und insofern muss halt jeder entscheiden, welchen Kompromiss er eingehen m\u00f6chte. Und damit zum Bose Soundfree.<\/p>\n<p>Aus Sicht des Hifi-Kritikers &#8211; ein typischer Bose mit nuanciertem Oberbass, der nun mal so verf\u00fchrerisch ist wie ein St\u00fcck frischer Blechkuchen. Das mollt alles h\u00fcbsch ein, klingt vollfett. Mein Fall ist das nicht, ich geh\u00f6re zu einer Minderheit, die aufgepumpte B\u00e4sse ablehnen. Aber ich bin auch unbelehrbar.<\/p>\n<div id=\"attachment_4293\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0063-e1523267796198.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4293\" class=\"size-thumbnail wp-image-4293\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2018\/04\/IMG_0063-e1523267796198-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4293\" class=\"wp-caption-text\">Im Prinzip eine sehr gelungene Kombi mit den beschriebenen Einschr\u00e4nkungen.<\/p><\/div>\n<p>Die Kopfh\u00f6rer von Bose sind recht gro\u00df. Im B\u00fcro wird man da auch schon mal drauf angesprochen, wenn man mit zwei vermeintlichen Blumenkohlen in den Ohren sitzt &#8211; stark \u00fcbertrieben wirkt man halt wie Frankenstein mit seinen zwei Gnubbeln an den Schl\u00e4fen.<\/p>\n<p>Das hat auch ganz handfeste Nachteile &#8211; im Winter l\u00e4sst sich eigentlich nichts \u00fcber die Ohren ziehen. Die Kopfh\u00f6rer werden dann bewegt und verschieben sich und das empfindliche Schallr\u00e4umchen im Ohr leidet.<\/p>\n<p>Das ist schade, denn in einer Disziplin schl\u00e4gt sich der Bose hervorragend: Sitz und Halt im Ohr. Da m\u00fcsste man schon gewaltiges veranstalten mit seinem Kopf, um die H\u00f6rer zu bewegen, wenn sie erst einmal sitzen. Wie immer gibt es mehrere Gr\u00f6\u00dfen bei den Manschetten, mir passte die Gr\u00f6\u00dfe L. Leider stellte sich damit auch ein Tragegef\u00fchl ein. Das ist aber sehr individuell &#8211; der n\u00e4chste mag nichts sp\u00fcren. Da hilft nur ausprobieren.<\/p>\n<p>Da das Gros des Tests zu recht k\u00fchlen Temperaturen erfolgte, die M\u00fctzenproblematik so ist, wie oben geschildert, stellte sich auch heraus, dass bei Temperaturen um und unter -5 Grad Celsius die Kopfh\u00f6rer wohl derart ausk\u00fchlen, dass sie sich schlicht abschalten. Erst einer, dann zwei. Das ist zwei Mal passiert &#8211; wer bei diesen Temperaturen nicht l\u00e4uft, braucht sich dar\u00fcber keine Gedanken machen. Auch nicht \u00fcber den Akku.<\/p>\n<p>Eine ganz gro\u00dfartige L\u00f6sung ist das Case, in dem die Wireless am besten immer ruhen, wenn man sie nicht nutzt. Das enth\u00e4lt einen Akku und l\u00e4dt die Kopfh\u00f6rer auf, wenn man unterwegs ist ohne Stromversorgung. Einen leeren Akku hatte ich nie. Allerdings muss man auch immer das Case im Format einer dickeren Zigarrenh\u00fclle nur halb so lang dabei haben. In der Sakkoinnentasche tr\u00e4gt sowas zum Beispiel auf.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Moment dieser Kopfh\u00f6rer ist sicher, wenn man ihn dann noch mit einer Sportuhr koppelt, die auch als Musikspieler fungiert, wie hier in den Bildern in Zusammenarbeit mit Garmins Laufuhr 645. Man braucht einfach weniger Material. Uhr hat man eh um, Kopfh\u00f6rer eingesteckt &#8211; auf geht&#8217;s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin bekennender mit Musik-Sporttreiber. Schwimmen, Radfahren, Laufen &#8211; wenn es geht, habe ich im Musik im Ohr. Aus vielen Gr\u00fcnden. Schwimmen: Um der \u00d6dnis des Bahnenziehens etwas entgegen zu halten. Radfahren: Weil es den Stra\u00dfenl\u00e4rm etwas mildert. 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