{"id":3149,"date":"2015-12-16T18:34:06","date_gmt":"2015-12-16T16:34:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/?p=3149"},"modified":"2016-01-29T11:26:47","modified_gmt":"2016-01-29T09:26:47","slug":"test-polar-a360-activity-tracker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2015\/12\/16\/test-polar-a360-activity-tracker\/","title":{"rendered":"Test Polar A360 Activity Tracker"},"content":{"rendered":"<p>Der Polar A360 Activity Tracker ist das richtige Ger\u00e4t f\u00fcr einen Test vor dem Weihnachtsfest. Zum einen steigt der Verkauf der sogenannten Wearables Jahr f\u00fcr Jahr an. Und der A360 zielt genau in die Gruppe von Menschen, die man damit erstmals begl\u00fccken kann zum Fest. Zum anderen kostet er mit unter 200 Euro gerade noch so eine Summe, die in einigen Haushalten als Schmerzgrenze f\u00fcr Geschenke gesehen wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_3152\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_47471.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3152\" class=\"size-thumbnail wp-image-3152\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_47471-e1450282145482-150x150.jpg\" alt=\"Eine Gr\u00f6\u00dfe, zwei Armbandl\u00e4ngen. F\u00fcr jeden was dabei. \" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3152\" class=\"wp-caption-text\">Eine Gr\u00f6\u00dfe, zwei Armbandl\u00e4ngen. F\u00fcr jeden was dabei.<\/p><\/div>\n<p>Polar hat auch den Activity Tracker <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/?p=1226\">Loop <\/a>im Programm, nun in seiner zweiten Auflage. Ein sehr unscheinbares, dezentes Teil, das am Arm eher als Zusatz zur Uhr getragen werden kann. Der A360 erg\u00e4nzt den Loop im Prinzip. Er ist die eine Spur zu gro\u00df, um ihn als zweites Ger\u00e4t am Handgelenk zu tragen. Vor allem aber bringt er so viele Funktionen mit, dass die Uhr auch daheim bleiben kann.<\/p>\n<p>Der entscheidende Clou des Ger\u00e4ts ist jedoch sein integrierter Pulsmesser. Das ist etwas, das bislang den teureren Sportuhren vorbehalten blieb. Dieser funktioniert mit LED auf der R\u00fcckseite. Eine Me\u00dfmethode, die sich sich durchsetzt und so im Grundsatz auch in der Applewatch oder den Laufuhren von Garmin zu finden ist. Der A360 bleibt ein schmaler Vertreter und ein leichter dazu. Das Display ist so schmal, dass die Stundenzahl oben und die Minutenzahl unten angezeigt wird. Das passiert, sobald der Arm so gedreht wird, als ob man die Uhrzeit ablesen will. Ansonsten bleibt es dunkel. Auch das ist ein Verfahren, das Apple in seiner Smartwatch anwendet &#8211; und das auch ein wenig besser hinbekommt. Den A360 muss der Nutzer die eine Spur bewusster drehen, damit es rasch anspringt. Das ist nichts, was im Alltag auff\u00e4llt, aber im direkten Vergleich schon zu erkennen ist.<\/p>\n<p>Das Display reagiert auf Druck und so kommt die Uhr mit einem einzigen Knopf an der Seite aus. Das Ger\u00e4t selber steckt in einer Art Manschette, die gleichzeitig das Armband darstellt. So l\u00e4sst sich das Armband ohne gro\u00dfen Aufwand wechseln.Abnehmen muss der Nutzer es eh alle paar Tage, denn geladen wir der A360 \u00fcber eine USB-Buchse, die leider unter einer eher spillerigen Abdeckung liegt. Die sollte der Besitzer tunlichst behutsam hochnehmen und m\u00f6glichst \u00fcber einem Tisch. Jedenfalls nicht so, dass sie irgendwo hineinfallen kann. Ist die Buchse ohne den Schutz, dringt m\u00f6glicherweise Schwei\u00df in sie und sie w\u00fcrde korridieren. Polar warnt ausdr\u00fccklich davor, die Buchse zu nutzen, solange sie nass ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_3154\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_50371.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3154\" class=\"size-thumbnail wp-image-3154\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_50371-150x150.png\" alt=\"Ein durchschnittlicher Tag. Die Warn-Dreiecke zeigen: Zu lange still gesessen. \" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3154\" class=\"wp-caption-text\">Ein durchschnittlicher Tag. Die Warn-Dreiecke zeigen: Zu lange still gesessen.<\/p><\/div>\n<p>Viel tun muss der Nutzer nicht, um die Uhr sinnvoll einzusetzen. Ist sie erst mal via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, holt sich das auch die gesammelten Daten von Schrittzahl, gegebenenfalls absolvierten Sporteinheiten und dem Schlafmuster in der Nacht. So entsteht am Ende es Tages ein Bild \u00fcber die bewegten Stunden und die Qualit\u00e4t des Schlafs. In der App l\u00e4sst sich nachlesen, wie viele Anteile des Schlafs &#8222;erholsam&#8220; waren und welche weniger. Die Daten k\u00f6nnen auch in der Datenbank Flow von Polar angeschaut werden, aber zur A360 und ihrem Anspruch passt die deutlich \u00fcbersichtlichere App besser.<\/p>\n<div id=\"attachment_3153\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_50381.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3153\" class=\"size-thumbnail wp-image-3153\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/12\/IMG_50381-e1450282320897-150x150.png\" alt=\"Davon mehr! Den ganzen Sonntag! Ein ganzes Wochenende! \" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3153\" class=\"wp-caption-text\">Davon mehr! Den ganzen Sonntag! Ein ganzes Wochenende!<\/p><\/div>\n<p>Ohne weiteres Zutun z\u00e4hlt sie Schritte, empf\u00e4ngt Smart Notifications vom Telefon und misst den Schlaf. Wer trainiert, sei es Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Krafttraining, misst zudem seine Herzfrequenz und damit auch die verbrauchten Kalorien &#8211; so sehr ich selber dieser Zahl grunds\u00e4tzlich misstraue, daf\u00fcr habe ich zu viele unterschiedliche Ergebnisse mit unterschiedlichen Ger\u00e4ten bei der gleichen Einheiten gehabt.<\/p>\n<p>Wie viele der vorgenommenen Schritte des Tages der Nutzer bereits zur\u00fcckgelegt hat, ist sehr leicht zu sehen. Die wei\u00dfe Uhrzeit l\u00e4uft von unten langsam voll.Je mehr blau, desto n\u00e4her dem Ziel. Ist es erreicht, ist die Uhrzeit vollst\u00e4ndig verf\u00e4rbt. Die Funktion &#8222;My Day&#8220; fasst auf dem Display zusammen, wie viel Prozent der geplanten Tagesleistung bereits erreicht ist. Wie viel das ist, sucht sich der Nutzer im Onlineportal Flow aus, je nachdem, ob er sich als meist sitzenden oder viel k\u00f6rperlich arbeitenden Menschen sieht.<\/p>\n<p>Der A360 kann nichts, was nicht andere auch k\u00f6nnen. Die Kombination aus dezentem Activity Tracker, Messung der Herzfrequenz und Display, auf dem man auch mal einen Tweet lesen kann, zeichnen ihn aus. Er synchronisiert mit nur einem langen Knopfdruck die Daten mit dem Smartphone. Hobbysportler, die wissen wollen, wie ihr Tag verl\u00e4uft, sind mit dem A360 gut bedient, jeder der etwas ambitionierter trainiert, wird zu schnell das GPS vermissen. Die gravierendste Kritik muss dem USB-Anschluss gelten, der anf\u00e4llig ist und der dazugeh\u00f6rigen Kappe, die leider verloren gehen kann und recht m\u00fchselig zu l\u00f6sen ist. Das ist schade, zumal Ladesysteme, die mit freiliegenden aber unempfindlichen Kontakten arbeiten, g\u00e4ngig sind. Hier sticht nur der Vorteil, dass der A360 jederzeit mit jedem Micro-USB-Kabel geladen werden kann und kein Spezialkabel n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Polar A360 Activity Tracker ist das richtige Ger\u00e4t f\u00fcr einen Test vor dem Weihnachtsfest. Zum einen steigt der Verkauf der sogenannten Wearables Jahr f\u00fcr Jahr an. 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