{"id":2302,"date":"2015-01-23T10:14:36","date_gmt":"2015-01-23T08:14:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/?p=2302"},"modified":"2015-02-02T10:33:17","modified_gmt":"2015-02-02T08:33:17","slug":"test-gps-sportuhr-m400-von-polar-die-leichte-losung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2015\/01\/23\/test-gps-sportuhr-m400-von-polar-die-leichte-losung\/","title":{"rendered":"Test GPS-Sportuhr M400 von Polar &#8211; die leichte L\u00f6sung"},"content":{"rendered":"<p>Ohne eine Genderdebatte ausl\u00f6sen zu wollen &#8211; es ist sicher nicht v\u00f6llig abwegig, auf Basis von privatempirischer Erkennntnisse zu sagen: M\u00e4nner schauen einfach mal, was passiert, wenn man da den Knopf dr\u00fcckt. Der Test der GPS-Sportuhr M400 best\u00e4tigte diese Aussage. Ich habe etwas ausprobiert, das eigentlich idiotisch und sinnlos ist. Ich habe mit einer Laufuhr ein Schwimmtraining absolviert und gedacht, vielleicht ist es den Ingenieuren von Polar entgangen, dass man die Schwimmfunktion auf der Uhr einstellen kann, und man k\u00f6nnte ein Schnippchen schlagen und ein Schn\u00e4ppchen machen&#8230;<\/p>\n<div id=\"attachment_2307\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3983.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2307\" class=\"size-thumbnail wp-image-2307\" alt=\"Pat und Patachon. Eine kann alles, eine schon ganz sch\u00f6n viel. \" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3983-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2307\" class=\"wp-caption-text\">Pat und Patachon. Eine kann alles, eine schon ganz sch\u00f6n viel. Der wei\u00dfe Balken zeigt an, wie viel Prozent der vorgegebenen Bewegung bereits absolviert sind. Stand 16:25 &#8211; Nicht genug.<\/p><\/div>\n<p>Geht aber nicht. Die Polar M400 teilt viele Eigenschaften ihrer gro\u00dfen Schwester der V800, die ich <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/2014\/05\/28\/im-test-die-sportuhr-polar-v800-das-ersehnte-muss\/\">hier ausf\u00fchrlich getestet habe<\/a>. Das Display ist identisch, die Bedienerf\u00fchrung ist identisch, die Anordnung der Kn\u00f6pfe gleich, sie nutzen das gleiche Internetportal (flow beta) zur Auswertung. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei der M400 um so etwas wie ein Mofa handelt &#8211; gleicher Hubraum wie ein Moped aber gedrosselte Motorleistung. Die Sportarten, die die Uhr messen soll, werden \u00fcber das Portal flow ausgesucht und via USB-Micro-Kabel an die Uhr geschickt. Da steht aber auch Bahnenschwimmen zur Verf\u00fcgung&#8230;. Und so dachte ich, na, trickste die mal aus, die Ingenieure, und schwimmst im Modus Bahnenschwimmen mit der M400. Ganz so bl\u00f6d waren sie dann aber doch nicht. \u00a0Nur der Tester dieses Test.\u00a0Sie zeichnet zwar die Dauer des Trainings auf, aber keine Schwimmdaten. Es bleibt also dabei: Der Test ist \u00fcber die Laufuhr M400 von Polar, nicht die versteckte Wundert\u00fcte.<\/p>\n<p>Wohl aber ist die M400 in der Lage, Radtouren aufzuzeichnen und sie beinhaltet auch einen Activity-Tracker, der einen &#8211; egal welche sportlichen Heldenleistungen man am Tag vollbracht hat &#8211; nach zu langer Sitzerei daran erinnert, dass man sich bewegen sollte. Ein mal Aufstehen und ein paar Schritte gehen tut es schon, hei\u00dft es bei Polar. Die M400 ist sehr leicht, das Armband geschmeidig und wer diese Uhr nutzt, wie es der Hersteller vorsieht, den wird das freuen. Denn die M400 l\u00e4sst sich bequem den ganzen Tag tragen und auch im Schlaf st\u00f6rt sie so gut wie nicht. Was man von der deutlich volumin\u00f6seren V800 nicht behaupten kann. Gerade aber die Aufzeichnung des Schlafs ist in meinen Augen keine schlechte Sache, wenn man wissen m\u00f6chte, wie ruhig man lag.<\/p>\n<div id=\"attachment_2309\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3987.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2309\" class=\"size-thumbnail wp-image-2309\" alt=\"Same same but different!\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3987-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2309\" class=\"wp-caption-text\">Same same but different!<\/p><\/div>\n<p>Ein Fitnesstest, der einen sogenannten Running Index ergibt, ist auch dabei. Die Zahl Running Index erscheint zus\u00e4tzlich nach jedem Lauf brachte mir aber binnen drei Tagen Werte von 54 \u00fcber 58 bis 61&#8230; Naja,&#8230; Der Fitness-Test hingegen erfolgt im stillen Liegen und misst mit dem Brustgurt die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzfrequenzvariabilit\u00e4t\">Herzfrequenzvariabilit\u00e4t<\/a>. Die Laufuhr M400 ist also ein Ger\u00e4t, das auch dem ambitionierten L\u00e4ufer viele Informationen liefert und zusammen mit Brustgurt und Laufsensor \u00a0umfangreich informiert. Erh\u00e4ltlich in wei\u00df und schwarz, das ist in diesem Moment mal wichtig, weil die Uhr laut Hersteller eben eine gr\u00f6\u00dfere Zielgruppe hat als ambitionierte Sportler. Hier ist ja der Schweinehund-Blog &#8211; auch diese Zielgruppe soll gr\u00f6\u00dfer sein als nur Topathleten. Und die M400 soll dazu auffordern, mit Bewegungserinnerung und leichter Bedienung, den Menschen zu motivieren.<\/p>\n<p>Die Bedienung ist denkbar einfach, das rote Kn\u00f6pfchen ist wichtig! Ein mal gedr\u00fcckt, ist man schon im Sportmodus, mit den Kn\u00f6pfen da dr\u00fcber und drunter wechselt man die Sportarten. Beim Laufen oder Radfahren sucht die Uhr nun den Brustgurt f\u00fcr die Messung der Herzfrequenz und parallel die GPS-Satelliten f\u00fcr die Streckenmessung. Die Daten k\u00f6nnen hinterher entweder \u00fcber Bluetooth mit dem Smartphone oder per Micro-USB-Kabel am Computer ausgelesen werden. Letzteres ist auch schon der gr\u00f6\u00dfte Kritikpunkt an der Uhr: Die USB-Buchse ist aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden der Punkt, an dem Wasser in die Uhr dringen k\u00f6nnte. Sie ist also nur<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasserdichtigkeit\"> &#8222;waterresistant&#8220; nicht &#8222;waterproof&#8220;<\/a>. Im Alltag bedeutet das trotz des Hinweises bis 30 Meter Tiefe: Es ist keine Uhr, die in einem technischen Verst\u00e4ndnis wasserdicht ist. Duschen, Waschen &#8211; alles kein Problem. Aber sie ist keine Uhr, die man bedenkenlos beim Schwimmen im Urlaub in tropischen Gew\u00e4ssen tragen kann, wo man vielleicht mal kurz abtaucht, um beim Schnorcheln etwas zu sehen. Kann ins Auge gehen. Das ist eine kleine Irref\u00fchrung seitens fast aller Uhrenhersteller, denn wenn da 30 Meter Tiefe steht, erwarte ich keine Probleme beim Schwimmen. Dem ist aber nicht so. Erst ab 100 Meter und 10 Atmosph\u00e4ren sprechen die Hersteller von echter schwimmf\u00e4higer Wasserdichtigkeit, die dann im Schadensfall auch zu reklamieren w\u00e4re.<\/p>\n<div id=\"attachment_2310\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3991.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2310\" class=\"size-thumbnail wp-image-2310\" alt=\"Die Achilles-Buchse. \" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3991-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2310\" class=\"wp-caption-text\">Die Achilles-Buchse.<\/p><\/div>\n<p>Um das Eindringen von Wasser zu verhindern ist die Buchse mit einem Gummistopfen abgedichtet. Aber es ist eine ziemlich Fummelei, die Gummiabdeckung rauszubekommen. Und zumindest ich als privatempirischer T\u00f6lpel bin phantasievoll genug, mir vorzustellen, dass diese Gummiabdeckung mit einer unachtsamen Bewegung einrei\u00dft oder gar abrei\u00dft. Elegant ist die L\u00f6sung nicht. Noch mehr M\u00e4kelei: Viele GPS-Sportuhren, auch die V800, erinnern den L\u00e4ufer bei der Einstellung automatische Rundennahme oder bei programmierten Intervalltrainings mit einem Vibrationsalarm, wenn der n\u00e4chste Intervall ansteht oder eine vorher festgelegte Distanz absolviert ist. Hat die M400 nicht. Sie piept zwar, aber wer mit Musik l\u00e4uft, wird es nicht h\u00f6ren. Daf\u00fcr ist das Geh\u00e4use aber auch schlank und gut zu tragen. Wer also w\u00e4hrend der L\u00e4ufe mit Musik im Ohr kontrollieren m\u00f6chte, wie er schnell einen Kilometer gelaufen ist, muss daf\u00fcr auf das Display schauen. Geht &#8211; anders ist sch\u00f6ner.<\/p>\n<p>Genug gemeckert. In den Wochen, die ich die M400 bei L\u00e4ufen dabei hatte, oder am Tag trug, war sie ein unaufdringlicher guter Begleiter, der die wichtigsten Infos bietet und dessen Akku auf Uhrmodus sehr sehr sehr lange h\u00e4lt und auch im GPS-Modus erstaunlich lange h\u00e4lt. Ebenso ist die M400 zusammen mit der Software und dem Brustgurt H7 ausreichend, um das Training zu strukturieren, sich die Empfehlungen f\u00fcr Erholungszeiten zu Herzen zu nehmen oder gleich einen Trainingsplan abzuarbeiten. Spielereien, wie das Nacherleben von Laufstrecken &#8211; ich h\u00e4tte lieber den Vibrationsalarm gehabt, aber Sport ist kein Wunschkonzert.<\/p>\n<div id=\"attachment_2311\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3990.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2311\" class=\"size-thumbnail wp-image-2311\" alt=\"Die ge\u00f6ffnete Achilles-Buchse\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/schweinehund\/files\/2015\/01\/IMG_3990-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2311\" class=\"wp-caption-text\">Die ge\u00f6ffnete Achilles-Buchse<\/p><\/div>\n<p>Braucht jemand ein Fazit? Die Uhr halte ich f\u00fcr empfehlenswert, die Einschr\u00e4nkungen aus meiner Sicht sind genannt, aber nicht so gravierend. Und das rote Kn\u00f6pfchen zu dr\u00fccken macht auch Spa\u00df, selbst wenn ich sie nicht \u00fcberlisten konnte. Die Uhr kostet offiziell 199 Euro ohne Brustgurt. Wer die bezahlt, hat aber noch nie von Google geh\u00f6rt. Dort findet man sie rasch f\u00fcr 159 Euro und 199 inklusive Brustgurt, der in meinen Augen zwingend notwendig ist, sonst kauft man sportlichen Schmuck, keine Trainingsuhr. Diese Einschr\u00e4nkung gilt f\u00fcr den Versandhandel &#8211; im station\u00e4ren Handel mit Beratung, etc. mag der Preis anders sein. Wie immer: Bei allen Fragen zu der Uhr &#8211; bitte fragen, ich versuche so gut es geht, sie zu beantworten. Am besten in den Kommentaren, damit alle was davon haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne eine Genderdebatte ausl\u00f6sen zu wollen &#8211; es ist sicher nicht v\u00f6llig abwegig, auf Basis von privatempirischer Erkennntnisse zu sagen: M\u00e4nner schauen einfach mal, was passiert, wenn man da den Knopf dr\u00fcckt. 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