{"id":687134,"date":"2026-01-07T06:00:20","date_gmt":"2026-01-07T05:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=687134"},"modified":"2026-01-07T01:24:02","modified_gmt":"2026-01-07T00:24:02","slug":"personalberater-jetzt-wirds-gleich-welche-probleme-das-entgelttransparentgesetz-den-unternehmen-schon-jetzt-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2026\/01\/07\/personalberater-jetzt-wirds-gleich-welche-probleme-das-entgelttransparentgesetz-den-unternehmen-schon-jetzt-macht\/","title":{"rendered":"Personalberater: Jetzt wird\u2019s gleich &#8211; welche Probleme das Entgelttransparentgesetz den Unternehmen schon  jetzt macht"},"content":{"rendered":"<header class=\"sticky-enabled\"><\/header>\n<div id=\"swiper-wrapper-326bf1110b6b8032f\" class=\"swiper-wrapper\" aria-live=\"polite\"><\/div>\n<article>\n<header>\n<div class=\"wrapper\">\n<h2>Personalberater<\/h2>\n<h2>Jetzt wird\u2019s gleich<\/h2>\n<p><strong>Ein neues Gesetz zu Transparenz und Fairness bei Geh\u00e4ltern verlangt Unternehmen viel ab. Was auf sie zukommt, wer hilft \u2013 und was Besch\u00e4ftigte fordern k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"wrapper\">Zuerst erschienen auf wiwo.de am 12.12.2025<\/div>\n<div class=\"wrapper\">\n<div class=\"toolbar\">\n<div class=\"folded ng-star-inserted\"><\/div>\n<div class=\"ng-star-inserted\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/header>\n<div class=\"grid large-layout\">\n<div class=\"storyline-image\">\n<p><img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/images.wiwo.de\/PFIfNgilZjnX\/cover\/760\/507\/1\/0\/0\/0\/0.5\/0.5\/illu-personalberater.jpeg?preview=true\" alt=\"\" \/><\/p>\n<div><span class=\"credits\">Foto: Ulf K.\/Sepia<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<div data-placement=\"pos_marg_right_1\"><\/div>\n<article>\n<div class=\"wrapper paywall-position-top\">\n<div class=\"aside-wrapper-element ng-star-inserted\">\n<div>\n<p><strong>Honorareinbr\u00fcche bei Personalberatern<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Personalberater ist die Auftragslage gerade frustrierend. Unternehmen bauen Stellen ab und besetzen weniger Positionen nach. Viele brechen bereits gestartete Suchauftr\u00e4ge f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte oder Manager ab oder verschieben diese \u2013 auf irgendwann. Sind die Berater auf Krisenbranchen wie die Autoindustrie spezialisiert, haben sie es noch schwerer, neue Projekte zu akquirieren. Offen zugeben m\u00f6gen sie das nicht, hinter vorgehaltener Hand klagen sie \u00fcber Honorareinbr\u00fcche von zehn Prozent und mehr.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"aside-wrapper-element ng-star-inserted\">\n<div>\n<p>Einige Berater aber kann die Konjunktur- und Arbeitsmarktkrise kalt lassen. Diese Personalberatungen sind, wie soll man es nennen, Regulierungs-, wenn nicht gar B\u00fcrokratieprofiteure: die Verg\u00fctungsberatungen, die vor allem Spezialisten f\u00fcr Geh\u00e4lter und Gehaltsstrukturen besch\u00e4ftigen. Denn die EU\u00a0hat eine neue Regelung angesto\u00dfen, die da hei\u00dft: Entgelttransparenzgesetz. Es soll faire Entlohnung in den Belegschaften garantieren \u2013 und verl\u00e4ssliche Strukturen, in denen niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Und in denen Besch\u00e4ftigte sehr viel leichter und in gr\u00f6\u00dferem Umfang erfragen k\u00f6nnen, ob sie denn gerecht entlohnt werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"aside-wrapper-element ng-star-inserted\">\n<div>\n<h1>Zahlenmenschen werden Strategen<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"aside-wrapper-element ng-star-inserted\">\n<div>\n<p>Das muss vorbereitet werden und birgt Stoff f\u00fcr Konflikte. Und so mutieren die als dr\u00f6ge Zahlenmenschen verschrienen Verg\u00fctungsspezialisten, fr\u00fcher vor allem damit besch\u00e4ftigt, \u00fcberdimensionierten Vorstandsgeh\u00e4ltern den Anschein von Legitimit\u00e4t zu verleihen, pl\u00f6tzlich zu strategischen Beratern f\u00fcr die heikle Compliance-Frage der Entgelttransparenz. Viele sehen sich einer nie gekannten Auftragslast ausgeliefert. \u201eWir schieben daf\u00fcr schon jetzt \u00dcberstunden\u201c, sagt Sebastian Pacher, Verg\u00fctungsexperte bei Kienbaum Consultants.<\/p>\n<div id=\"attachment_687113\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-687113\" class=\"size-medium wp-image-687113\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/12\/pacher.linkedin-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/12\/pacher.linkedin-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/12\/pacher.linkedin-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/12\/pacher.linkedin.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-687113\" class=\"wp-caption-text\">Sebastian Pacher (Foto: PR\/Privat)<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>Der Referentenentwurf aus dem Haus der Bundesgleichstellungsministerin Karin Prien soll bereits im Januar vorliegen, erwartet Sebastian Juli, Arbeitsrechtler bei der Kanzlei Littler. Insider berichten, dass es schon Ende M\u00e4rz in Kraft treten soll. Laut EU-Richtlinie muss das Gesetz im Juni kommen: Dann l\u00e4uft die Frist der EU zur Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht ab. Die Zeit wird knapp f\u00fcr Unternehmen, die wom\u00f6glich erstmals ein ganzes Gehaltssystem installieren m\u00fcssen, dort, wo bislang nur historisch Gewachsenes war, wie gerade in vielen mittelst\u00e4ndischen Betrieben.<\/div>\n<div class=\"iqdcontainer ng-star-inserted\" data-device=\"desktop\" data-placement=\"pos_2\">\n<div id=\"iqadtile4\" data-placement=\"pos_2\"><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Da stellte oft der Firmeninhaber Mitarbeiter ein und scherte sich nicht um das Gehaltsgef\u00fcge insgesamt. War ja seine Firma, sein Geld, sollte er nicht verg\u00fcten, wie es ihm passte? \u00c4hnlich lief es in der IT-Beratung, die dringend Spezialisten f\u00fcr einen gro\u00dfen Auftrag brauchte: Der Wunschbewerber bekam dann eben das geforderte Gehalt, auch wenn es 40 Prozent \u00fcber dem der Kollegen lag \u2013 und das blieb dann so, auch nachdem der Auftrag abgearbeitet war. Verg\u00fctungen werden hierzulande selten gesenkt. Selbst wer degradiert wird, darf sein Gehalt behalten.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Beim Entwurf einer transparenten Gehaltsstruktur helfen Stellenbeschreibungen in den Unternehmen, so es sie \u00fcberhaupt gibt, meist nicht weiter. Viele seien veraltet, wei\u00df Christel Gade, Professorin an der IU International University of \u00adApplied Sciences in Erfurt und Expertin f\u00fcr den Personalberatermarkt.<\/p>\n<div id=\"attachment_682958\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-682958\" class=\"size-medium wp-image-682958\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/06\/752a91b5-e89b-4be2-a5be-e3a9a6450f8f-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/06\/752a91b5-e89b-4be2-a5be-e3a9a6450f8f-225x300.jpeg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/06\/752a91b5-e89b-4be2-a5be-e3a9a6450f8f.jpeg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-682958\" class=\"wp-caption-text\">Christel Gade (Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Gade hat jetzt zum zehnten Mal f\u00fcr die WirtschaftsWoche das Ranking der besten Personalberater erstellt, das vor allem auf Befragungen der Personalexperten in den Unternehmen beruht.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-weight: bold\">Verwirrende Gehaltsvielfalt<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Auch Letztere haben jetzt gut zu tun: Selbst in Konzernen mit eigenen Tarifvertr\u00e4gen, die scheinbar alles \u00adregeln, m\u00fcssen nun zus\u00e4tzliche Regeln aufgesetzt werden, weil beispielsweise die au\u00dfertariflichen Mitarbeiter bislang nicht erfasst wurden. Auch deren Verg\u00fctung muss in Zukunft vergleichbar sein.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"iqdcontainer ng-star-inserted\" data-device=\"desktop\" data-placement=\"pos_3\">\n<div id=\"iqadtile99\" data-placement=\"pos_3\">Zudem existieren in gro\u00dfen Unternehmen meist mehrere Tarifvertr\u00e4ge nebeneinander. Ein Grund sind Zuk\u00e4ufe: Wenn ein IG-Metall-Betrieb eine Firma kauft, in der Verdi dominiert, verdienen die Menschen unterschiedlich. Legt das Management Abteilungen zugekaufter Unternehmen mit den eigenen Teams zusammen, k\u00f6nnen etwa Buchhalter, die die gleiche Arbeit erledigen, nach verschiedenen Tarifvertr\u00e4gen bezahlt werden. Treffen dann Besch\u00e4ftigte aus der Chemiebranche auf die aus dem Handel, k\u00f6nnen die Gehaltsunterschiede bis zu 20 Prozent ausmachen, sagt Arbeitsrechtler Juli.<\/div>\n<div data-placement=\"pos_3\"><\/div>\n<div data-placement=\"pos_3\">Zudem arbeiten in einem Unternehmen fast immer Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und damit Gewerkschaftsgruppen: Bei der Lufthansa etwa gibt es f\u00fcr Piloten, Kabinen- und Bodenpersonal getrennte Tarifvertr\u00e4ge von Cockpit, UFO und Verdi.<\/div>\n<div data-placement=\"pos_3\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"teaser-head\">\n<p>Noch komplizierter wird der Prozess durch die von Firmen gew\u00e4hrten Nebenleistungen. Allein diese vollst\u00e4ndig zusammenzutragen koste viel Zeit, sagt Thomas Hey, Arbeitsrechtler bei Bird &amp; Bird. In manchen Konzernen existieren vier verschiedene Dienstwagenregelungen. Ein Mitarbeiter bekommt Mietzusch\u00fcsse zur Zweitwohnung am Unternehmenssitz, der andere Jahreskarten oder Jobr\u00e4der.<\/p>\n<div id=\"attachment_686708\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686708\" class=\"size-medium wp-image-686708\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Hey.Thomas.1.2024-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Hey.Thomas.1.2024-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Hey.Thomas.1.2024.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-686708\" class=\"wp-caption-text\">Thomas Hey (Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Geh\u00e4lter und Stellenbeschreibungen m\u00fcssen ab Juni auf Knopfdruck und miteinander vergleichbar abrufbar sein. Schon das zu erreichen sei anspruchsvoll, berichtet Kienbaum-Experte Pacher. Personalabteilungen h\u00e4tten weder die Kompetenz noch die Kapazit\u00e4ten, so viele Daten schnell zu sammeln und mithilfe neuer Software vergleichbar zu machen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Gebraucht wird all das, sobald Mitarbeiter Auskunftsrechte geltend machen, Diskriminierungen beklagen und Kompensation fordern. \u201eDenn mit dem neuen Gesetz wird es eine Beweislastumkehr geben, die die Firmen zwingt, unterschiedliche Bezahlung zu rechtfertigen \u2013 egal, ob zwischen M\u00e4nnern und Frauen, Jungen und \u00c4lteren oder langj\u00e4hrigen Mitarbeitern, die benachteiligt sind gegen\u00fcber denen, die teuer abgeworben wurden von der Konkurrenz\u201c, sagt Arbeitsrechtler Juli von der Kanzlei Littler.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"iqdcontainer ng-star-inserted\" data-device=\"desktop\" data-placement=\"pos_4\">\n<div id=\"iqadtile5\" data-placement=\"pos_4\"><strong>Neue Berichtspflichten<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Hinzu kommen Berichtspflichten f\u00fcr die Unternehmen, die gestaffelt sind nach der Mitarbeiterzahl und die in einigen F\u00e4llen alle drei Jahre, in anderen jedes Jahr f\u00e4llig werden. \u201eIm Prinzip muss jede Firma ihr Verg\u00fctungssystem mit den Verdienstspannen f\u00fcr verschiedene T\u00e4tigkeiten samt den Kriterien und Begr\u00fcndungen so darlegen, dass sie es ins Intranet stellen kann\u201c, skizziert Anwalt Hey. \u201eDoch bisher haben nur wenige Unternehmen ihre Daten und Fakten so abrufbereit, wie sie es dann ab Juni vorweisen k\u00f6nnen m\u00fcssen\u201c, res\u00fcmiert Kienbaum-Experte Pacher.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Bislang steht nur die Sto\u00dfrichtung auf Basis der zugrunde liegenden EU-Richtlinie fest, viele Detailfragen wird erst der Referentenentwurf beantworten \u2013 und erfahrungsgem\u00e4\u00df viele weitere offenlassen. Die werden dann die Gerichte in unz\u00e4hligen Einzelf\u00e4llen \u00fcber Jahre kl\u00e4ren m\u00fcssen. Wie hoch Bu\u00dfgelder und Strafen ausfallen sollen, wenn Diskriminierungen festgestellt oder Berichtspflichten nicht erf\u00fcllt werden, ist noch nicht abzusehen. Aus dem Gleichstellungsministerium hei\u00dft es laut Insidern, die Strafen sollten massiv werden.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h1>Richtungsweisendes Urteil<\/h1>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nicht nur das anstehende Gesetz, auch ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vor wenigen Wochen erh\u00f6hte den Druck auf die Arbeitgeber. Geklagt hatte eine Frau, die als F\u00fchrungskraft bei Daimler Truck arbeitet und sich gegen\u00fcber dem Spitzenverdiener ihrer Gehaltsgruppe benachteiligt sah. Wie hoch dessen Lohn ausf\u00e4llt, hatte ihr Blick in das Intranet des Autobauers offenbart, dort war das Verg\u00fctungssystem mit Gehaltsspannen und Durchschnittsverdienst ver\u00f6ffentlicht worden. Die Richter gaben ihr recht: Sie k\u00f6nne sich am Top-Verdiener orientieren.<\/p>\n<\/div>\n<h1>Lieber zahlen als offenlegen<\/h1>\n<div class=\"iqdcontainer ng-star-inserted\" data-device=\"desktop\" data-placement=\"pos_5\">\n<div id=\"iqadtile41\" data-placement=\"pos_5\">\u201eDieses Urteil kommt in der Praxis und bei den Frauen schon an\u201c, sagt der Arbeitsrechtsanwalt Peter Kreb\u00fchl. Eine Mandantin mit einem Sachbearbeitergehalt von 3700 Euro, die bereits in Abfindungsverhandlungen mit ihrer Firma war, verwies nun auf das BAG-Urteil und handelte auf Anhieb 5000 Euro mehr heraus. \u201eDie Unternehmen hassen es, wenn sie ihre Fakten und Zahlen auf den Tisch legen m\u00fcssen\u201c, wei\u00df Anwalt Hey. \u201eSie zahlen lieber.\u201c<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Betriebsr\u00e4te, so erwartet es Arbeitsrechtler Stefan R\u00f6hrborn, d\u00fcrften den Druck zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen: \u201eSie werden die Lohntransparenz als Wahlkampfthema vorantreiben.\u201c Betriebsratswahlen stehen ab M\u00e4rz an. 81 Prozent der vom DFK \u2013 Verband der F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr die WirtschaftsWoche befragten Manager bef\u00fcrchten Konflikte in der Belegschaft \u2013 sp\u00e4testens nach der vom Gesetz geforderten anonymen Offenlegung der Geh\u00e4lter. Viel zu tun also, nicht nur f\u00fcr Verg\u00fctungsexperten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bedarf der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personalberater Jetzt wird\u2019s gleich Ein neues Gesetz zu Transparenz und Fairness bei Geh\u00e4ltern verlangt Unternehmen viel ab. Was auf sie zukommt, wer hilft \u2013 und was Besch\u00e4ftigte fordern k\u00f6nnen. 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